QUALCOMM präsentiert Amazon als neuen Schlüsselpartner für KI-Offensive
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Beide Unternehmen wollen über mehrere Produktgenerationen hinweg maßgeschneiderte Halbleiter und Hochgeschwindigkeitsverbindungen für die KI-Infrastruktur von Amazon Web Services entwickeln.
Im Mittelpunkt steht die sogenannte Inferenz, also der Betrieb bereits trainierter KI-Modelle. Während für das Training besonders leistungsfähige und entsprechend teure Beschleuniger benötigt werden, kommt es bei der Inferenz stärker auf niedrige Kosten, hohe Energieeffizienz und große Speicherkapazitäten an. Genau hier will Qualcomm seine langjährige Erfahrung mit stromsparenden Prozessoren aus dem Smartphonegeschäft in die Rechenzentren übertragen.
Die Zusammenarbeit umfasst allerdings mehr als die Entwicklung einzelner KI-Chips. Qualcomm soll Amazon auch Technologien für die Datenübertragung innerhalb großer KI-Systeme liefern. Geplant sind optische Verbindungen mit Übertragungsraten von bis zu 1,6 Terabit pro Sekunde sowie Lösungen künftiger Generationen. Zum Einsatz kommen dabei sogenannte SerDes-Komponenten und optische Signalprozessoren, die große Datenmengen zwischen Chips, Servern und Rechenzentren bewegen.
