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07:30 Uhr, 26.02.2026

PTA-News: Erste Group Bank AG: Ergebnis 2025

Erwähnte Instrumente

Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt

Wien (pta006/26.02.2026/07:30) - Erste Group: Ergebnis 2025

Erste Group erwirtschaftet 2025 einen Nettogewinn von EUR 3.510 Mio

Finanzzahlen im Vergleich

Gewinn- und Verlustrechnung
in EUR Mio Q4 24 Q3 25 Q4 25 2024 2025
Zinsüberschuss 1.938 1.975 2.027 7.528 7.788
Provisionsüberschuss 780 798 850 2.938 3.191
Handelsergebnis & Gewinne/Verluste von Finanzinstrumenten FVPL 79 88 131 437 419
Betriebserträge 2.859 2.919 3.072 11.178 11.659
Betriebsaufwendungen –1.470 –1.362 –1.515 –5.279 –5.583
Betriebsergebnis 1.390 1.556 1.557 5.900 6.076
Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten –186 –136 –159 –397 –478
Betriebsergebnis nach Wertberichtigungen 1.204 1.420 1.398 5.503 5.598
Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Periodenergebnis 609 901 944 3.125 3.510
Zinsspanne (auf durchschnittliche zinstragende Aktiva) 2,46% 2,43% 2,48% 2,46% 2,41%
Kosten-Ertrags-Relation 51,4% 46,7% 49,3% 47,2% 47,9%
Wertberichtigungsquote (auf durchschnittliche Kundenkredite, brutto) 0,34% 0,24% 0,27% 0,18% 0,21%
Steuerquote 23,3% 20,5% 20,2% 21,1% 20,4%
Eigenkapitalverzinsung (ROTE) 11,4% 18,0% 16,0% 16,3% 16,6%
Bilanz
in EUR Mio Dez 24 Sep 25 Dez 25 Dez 24 Dez 25
Kassenbestand und Guthaben 25.129 25.345 27.573 25.129 27.573
Handels- & Finanzanlagen 75.781 77.229 79.522 75.781 79.522
Kredite und Darlehen an Kreditinstitute 26.972 23.965 20.827 26.972 20.827
Kredite und Darlehen an Kunden 218.067 227.978 231.985 218.067 231.985
Immaterielle Vermögenswerte 1.382 1.390 1.413 1.382 1.413
Andere Aktiva 6.405 6.944 7.254 6.405 7.254
Gesamtaktiva 353.736 362.851 368.574 353.736 368.574
Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading 1.821 2.538 2.412 1.821 2.412
Einlagen von Kreditinstituten 21.261 15.830 16.919 21.261 16.919
Einlagen von Kunden 241.651 247.811 252.991 241.651 252.991
Verbriefte Verbindlichkeiten 51.889 55.835 54.872 51.889 54.872
Andere Passiva 6.346 7.074 6.715 6.346 6.715
Gesamtes Eigenkapital 30.767 33.763 34.665 30.767 34.665
Summe der Verbindlichkeiten und Eigenkapital 353.736 362.851 368.574 353.736 368.574
Kredit-Einlagen-Verhältnis 90,2% 92,0% 91,7% 90,2% 91,7%
NPL-Quote 2,6% 2,5% 2,4% 2,6% 2,4%
NPL-Deckungsquote (AC Kredite, ohne Sicherheiten) 72,5% 73,7% 69,7% 72,5% 69,7%
Texas-Quote 18,4% 17,4% 17,0% 18,4% 17,0%
Harte Kernkapitalquote (aktuell) 15,3% 17,5% 19,3% 15,3% 19,3%

HIGHLIGHTS

GuV-Zahlen: 2025 verglichen mit 2024, Bilanzzahlen: 31. Dezember 2025 verglichen mit 31. Dezember 2024

Der Zinsüberschuss stieg insbesondere in Tschechien und der Slowakei aufgrund von Kreditwachstum und der geringeren Zinsaufwendungen für Kundeneinlagen auf EUR 7.788 Mio (+3,5%; EUR 7.528 Mio). Der Provisionsüberschuss erhöhte sich auf EUR 3.191 Mio (+8,6%; EUR 2.938 Mio). Zuwächse gab es in allen Kernmärkten und Provisionskategorien. Das Handelsergebnis verringerte sich auf EUR 313 Mio (EUR 519 Mio), die Position Gewinne/Verluste aus Finanzinstrumenten, erfolgswirksam zum Fair Value bilanziert, erhöhte sich auf EUR 107 Mio (EUR -82 Mio). Die Entwicklung beider Positionen war hauptsächlich auf Bewertungseffekte zurückzuführen. Die Betriebserträge stiegen auf EUR 11.659 Mio (+4,3%; EUR 11.178 Mio). Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich auf EUR 5.583 Mio (+5,8%; EUR 5.279 Mio). Aufgrund von kollektivvertraglichen Gehaltserhöhungen stiegen die Personalaufwendungen auf EUR 3.335 Mio (+4,1%; EUR 3.202 Mio). Die Sachaufwendungen stiegen auf EUR 1.688 Mio (+10,4%; EUR 1.529 Mio). Während sich die in den Sachaufwendungen verbuchten Beiträge in Einlagensicherungssysteme auf EUR 53 Mio (EUR 72 Mio) verringerten, stiegen die IT-Aufwendungen auf EUR 717 Mio (EUR 622 Mio). Auch die Beratungsaufwendungen erhöhten sich von EUR 158 Mio auf EUR 205 Mio. Die Abschreibungen beliefen sich auf EUR 560 Mio (+2,3%; EUR 547 Mio). Insgesamt verbesserte sich das Betriebsergebnis auf EUR 6.076 Mio (+3,0%; EUR 5.900 Mio), die Kosten-Ertrags-Relation belief sich auf 47,9% (47,2%).

Das Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten betrug EUR -478 Mio bzw. 21 Basispunkte des durchschnittlichen Bruttokundenkreditbestands (EUR -397 Mio bzw. 18 Basispunkte). Dotierungen von Wertberichtigungen für Kredite und Darlehen wurden vor allem in Österreich vorgenommen. Positiv wirkten sich Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen (ebenso insbesondere in Österreich) aus. Die NPL-Quote bezogen auf Bruttokundenkredite verbesserte sich auf 2,4% (2,6%). Die NPL-Deckungsquote (ohne Sicherheiten) sank auf 69,7% (72,5%).

Der sonstige betriebliche Erfolg belief sich auf EUR -158 Mio (EUR -414 Mio). Diese Entwicklung ist sowohl auf den Wegfall der im Vorjahr angefallenen negativen Einmaleffekte als auch auf positive Einmaleffekte von insgesamt etwa EUR 270 Mio im Berichtsjahr zurückzuführen. Entlastend wirkten zudem die auf EUR 15 Mio (EUR 28 Mio) gesunkenen jährlichen Beitragszahlungen in Abwicklungsfonds. Die Bankenabgaben stiegen hingegen an. Im sonstigen betrieblichen Erfolg wurden EUR 372 Mio (EUR 245 Mio) erfasst. Davon entfielen EUR 175 Mio (EUR 168 Mio) auf Ungarn. Die Bankensteuer in Österreich erhöhte sich aufgrund der zu entrichtenden Sonderzahlung auf EUR 133 Mio (EUR 40 Mio), in Rumänien belief sie sich auf EUR 63 Mio (EUR 37 Mio). Die Bankensteuer in der Slowakei von EUR 67 Mio (EUR 103 Mio) wird in der Position Steuern vom Einkommen verbucht.

Die Steuern vom Einkommen beliefen sich auf EUR 1.103 Mio (EUR 1.053 Mio). Das den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnende Periodenergebnis verringerte sich infolge geringerer Rentabilität der Sparkassen auf EUR 788 Mio (EUR 819 Mio). Das den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnende Periodenergebnis stieg auf EUR 3.510 Mio (+12,3%; EUR 3.125 Mio).

Das um AT1-Kapital bereinigte gesamte Eigenkapital erhöhte sich auf EUR 31,2 Mrd (EUR 28,1 Mrd). Nach Vornahme der in der Eigenkapitalverordnung (CRR) festgelegten Abzugsposten und Filter erhöhte sich das Harte Kernkapital (CET1, aktuell) auf EUR 28,5 Mrd (EUR 24,0 Mrd). Die gesamten regulatorischen Eigenmittel lagen bei EUR 36,5 Mrd (EUR 30,9 Mrd). Das Gesamtrisiko (die risikogewichteten Aktiva, aktuell), das Kredit-, Markt- und operationelles Risiko inkludiert, sank auf EUR 147,5 Mrd (EUR 157,2 Mrd). Die Harte Kernkapitalquote stieg auf 19,3% (15,3%), die Gesamtkapitalquote auf 24,8% (19,7%), beide Quoten sind nach CRR (aktuell) berechnet.

Die Bilanzsumme stieg auf EUR 368,6 Mrd (+4,2%; EUR 353,7 Mrd). Auf der Aktivseite erhöhten sich Kassenbestand und Guthaben auf EUR 27,6 Mrd (EUR 25,1 Mrd), Kredite an Banken sanken auf EUR 20,8 Mrd (EUR 27,0 Mrd). Die Kundenkredite stiegen auf EUR 232,0 Mrd (+6,4%; EUR 218,1 Mrd), am stärksten in Zentral- und Osteuropa, vor allem in Tschechien, Ungarn und Serbien. Passivseitig gab es einen Rückgang bei den Einlagen von Kreditinstituten auf EUR 16,9 Mrd (EUR 21,3 Mrd). Die Kundeneinlagen stiegen auf EUR 253,0 Mrd (+4,7%; EUR 241,7 Mrd), insbesondere in Tschechien. Wesentlich für den Anstieg waren Kerneinlagen (Privatkunden, KMUs und das Sparkassen Segment). Das Kredit-Einlagen-Verhältnis belief sich auf 91,7% (90,2%).

AUSBLICK 2026

Für 2026 hat sich die Erste Group das Ziel gesetzt, eine Eigenkapitalverzinsung (ROTE) von circa 19% zu erwirtschaften und den Gewinn je Aktie um mehr als 20% zu steigern. Dazu wird der um Einmaleffekte bereinigte Nettogewinn 2025 mit dem Nettogewinn 2026 verglichen, welcher ebenfalls um außerordentliche Posten im Zusammenhang mit dem Erwerb und der Erstkonsolidierung der Erste Bank Polska bereinigt wurde. Diese Zielsetzung beruht auf den folgenden Prämissen:

Zunächst wird erwartet, dass sich das Geschäft der Erste Group in ihren zum Jahresende 2025 bestehenden sieben Kernmärkten (Österreich, Tschechien, Slowakei, Rumänien, Ungarn, Kroatien und Serbien), gestützt durch ein verbessertes makroökonomisches Umfeld, weitgehend stabile Zinsen, insbesondere in der Eurozone, stabile Margen und ein gesundes Wachstum des Kreditvolumens von mehr als 5%, gut entwickeln wird. Die Geschäftsentwicklung gemessen am Betriebsergebnis (Betriebserträge minus Betriebsaufwendungen) sollte sich gegenüber dem Vorjahr verbessern, da der Zinsüberschuss um etwa 5% steigen sollte, der Provisionsüberschuss um mehr als 5% weiterwachsen sollte, das Handels- und Fair Value-Ergebnis einen ähnlichen Beitrag wie 2025 leistet und die Betriebsaufwendungen um etwa 3% steigen. Damit sollte sich die Kosten-Ertrags-Relation von 48% im Jahr 2025 auf rund 47% im Jahr 2026 verbessern. Der sonstige betriebliche Erfolg wird sich nach einigen im Jahr 2025 verzeichneten positiven Einmaleffekten in Höhe von EUR 270 Mio voraussichtlich normalisieren und sich eher wie die auch in diesem Posten verbuchten Bankenabgaben entwickeln. Die Risikokosten sollten mit 20 bis 25 Basispunkten auf einem ähnlich günstigen Niveau liegen wie 2025.

Weiters sind außerordentliche Effekte aufgrund der Vollkonsolidierung der Erste Bank Polska vor allem im Zinsüberschuss, bei den Betriebsaufwendungen und bei den Risikokosten zu erwarten. Der Zinsüberschuss wird in Höhe von rund EUR 170 Mio (dies entspricht einem Effekt auf den Nettogewinn von rund EUR -60 Mio) negativ beeinflusst, was auf die Abschreibung von Fair Value-Zuschreibungen bei Schuldverschreibungen und Derivaten zurückzuführen ist. Darüber hinaus wird der auf den Kaufpreis im Jahr 2025 erlöste Zinsertrag 2026 wegfallen. Die Betriebsaufwendungen werden durch die Abschreibung von immateriellen Vermögenswerten (Kundenbestand und Marke) und die Verbuchung von Integrationskosten belastet werden. Der Kundenstock wird über 10 Jahre um jährlich rund EUR 210 Mio abgeschrieben werden (Auswirkung auf Nettogewinn rund EUR -70 Mio), während die Marke nach dem Rebranding zur Gänze in 2026 abgeschrieben wird (EUR 30 Mio brutto bzw. EUR ~ 10 Mio netto). Die restlichen Integrationskosten – prognostiziert werden EUR 180 Mio brutto – werden zum Großteil 2026 verbucht werden. Der entsprechende Nettoeffekt wird von der erst festzulegenden Kostenaufteilung zwischen der Muttergesellschaft und der lokalen Bank abhängig sein. In den Risikokosten wird sich eine Belastung von EUR 300 Mio niederschlagen (Effekt auf Nettogewinn circa EUR -120 Mio), die sich nach der gemäß IFRS 3 im Zuge der Erstkonsolidierung vorgenommenen Fair Value-Bewertung aller Aktiva und Passiva aus den gemäß IFRS 9 erwarteten Kreditverlusten im polnischen Portfolio ergibt. Diese Belastung ist kein Hinweis auf eine Verschlechterung der Portfolioqualität.

Schlussendlich erwartet die Erste Group mit nunmehr acht Kernmärkten, also unter Berücksichtigung des organischen Wachstums sowie des Beitrags der Erste Bank Polska, einschließlich außerordentlicher Effekte aus der Erstkonsolidierung, 2026 insgesamt einen Zinsüberschuss von mehr als EUR 11 Mrd, einen Provisionsüberschuss von etwa EUR 4 Mrd und Betriebsaufwendungen von circa EUR 7 Mrd. Damit sollte sich die Kosten-Ertrags-Relation auf etwa 45% verbessern. Die Risikokosten werden im Bereich von 25 bis 30 Basispunkten der durchschnittlichen Bruttokundenkredite erwartet, da Risikokosten in Polen eher etwas höher liegen als in anderen CEE-Märkten. Diese Prognose ist um die oben genannte einmalige Vorsorge für erwartete Kreditverluste in Höhe von EUR 300 Mio bereinigt. Der ausgewiesene Nettogewinn der Erste Group wird mit etwas unter EUR 4 Mrd prognostiziert, der um außerordentliche Posten im Zusammenhang mit der Erstkonsolidierung von Erste Bank Polska bereinigte Nettogewinn wird bei etwas über EUR 4 Mrd erwartet.

Die Erstkonsolidierung der Erste Bank Polska sollte in einem Rückgang der CET1-Quote von circa 460 Basispunkten resultieren und damit im ersten Quartal 2026 zu einem Absinken der CET1-Quote, wenngleich vom zum Jahresende 2025 verzeichneten historischen Höchststand von 19,3%, führen. Es wird erwartet, dass die CET1-Quote 2026 entsprechend der prognostizierten starken Gewinnentwicklung danach wieder ansteigt und damit wieder Flexibilität hinsichtlich Ausschüttungen beziehungsweise M&A-Transaktionen nach sich ziehen sollte. Da der Kauf der Erste Bank Polska zur Gänze aus Eigenmitteln finanziert wurde, was 2025 eine stärkere Gewinneinbehaltung erforderlich macht, wird der Vorstand der Erste Group der Hauptversammlung eine reduzierte Dividendenzahlung von EUR 0,75 je Aktie vorschlagen. Dies entspricht nach Abzug von AT1-Dividenden einer Ausschüttungsquote von 9,1% des Nettogewinns 2025 und damit der 2025 verfolgten Dividendenpolitik, die Ausschüttungsquote, wie zum Zeitpunkt des Kaufes angekündigt, auf maximal 10% zu beschränken.

Zu potenziellen Risiken für die Prognose zählen (geo-)politische und volkswirtschaftliche Entwicklungen (etwa auch Auswirkungen von Geld- und Fiskalpolitik), regulatorische Maßnahmen sowie Veränderungen im Wettbewerbsumfeld. Die aktuellen internationalen (militärischen) Konflikte haben keine direkten Auswirkungen auf die Erste Group, da sie nicht in den betroffenen Regionen tätig ist. Indirekte Effekte, wie etwa Volatilität an den Finanzmärkten, Auswirkungen von Sanktionen, Unterbrechungen der Lieferketten oder Eintritt von Einlagensicherungs- oder Abwicklungsfällen, können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Die Erste Group ist zudem nichtfinanziellen und rechtlichen Risiken ausgesetzt, die unabhängig vom wirtschaftlichen Umfeld schlagend werden können. Eine schlechter als erwartete Wirtschaftsentwicklung kann auch eine Goodwill-Abschreibung erforderlich machen.

ERGEBNISENTWICKLUNG IM DETAIL

Jänner-Dezember 2025 verglichen mit Jänner-Dezember 2024

in EUR Mio 2024 2025 Änderung
Zinsüberschuss 7.528 7.788 3,5%
Provisionsüberschuss 2.938 3.191 8,6%
Handelsergebnis & Gewinne/Verluste von Finanzinstrumenten FVPL 437 419 –4,1%
Betriebserträge 11.178 11.659 4,3%
Betriebsaufwendungen –5.279 –5.583 5,8%
Betriebsergebnis 5.900 6.076 3,0%
Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten –397 –478 20,3%
Sonstiger betrieblicher Erfolg –414 –158 –62,0%
Steuern und Abgaben auf das Bankgeschäft –245 –372 52,0%
Ergebnis vor Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 4.997 5.400 8,1%
Steuern vom Einkommen –1.053 –1.103 4,8%
Periodenergebnis 3.945 4.297 8,9%
Nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnendes Periodenergebnis 819 788 –3,9%
Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Periodenergebnis 3.125 3.510 12,3%

Zinsüberschuss

Der Zinsüberschuss erhöhte sich insbesondere in Zentral- und Osteuropa. Anstiege wurden vor allem in Tschechien und der Slowakei verzeichnet und resultierten insbesondere aus höheren Kreditvolumina sowie geringeren Zinsaufwendungen für Kundeneinlagen. Der Rückgang in Österreich war vor allem auf die Anpassung variabler Kundenkreditzinsen und eine verzögerte Weitergabe von niedrigeren Marktzinsen auf Kundeneinlagen zurückzuführen. Die Zinsspanne (annualisierte Summe von Zinsüberschuss, Dividendeneinkommen und Periodenergebnis aus Anteilen an At Equity-bewerteten Unternehmen, dividiert durch durchschnittliche zinstragende Aktiva) blieb mit 2,41% (2,46%) nahezu stabil.

Provisionsüberschuss

Zuwächse konnten in allen Kernmärkten und Provisionskategorien erzielt werden. Insbesondere Vermögensverwaltung und Wertpapiergeschäft entwickelten sich positiv. Gut entwickelte sich auch das Versicherungsvermittlungsgeschäft. Der deutliche Anstieg im Kreditgeschäft war großteils durch eine Umgliederung vom Zahlungsverkehr bedingt.

Handelsergebnis & Gewinne/Verluste von erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanz-instrumenten

Sowohl das Handelsergebnis als auch die Zeile Gewinne/Verluste von erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten (Fair Value-Ergebnis) werden maßgeblich durch die Bewertung eigener verbriefter Verbindlichkeiten zum Fair Value beeinflusst. Die Bewertung der erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten eigenen verbrieften Verbindlichkeiten wird im Fair Value-Ergebnis abgebildet, während die Bewertung der korrespondierenden Absicherungsgeschäfte im Handelsergebnis erfasst wird.

Trotz eines starken Devisengeschäfts verschlechterte sich das Handelsergebnis aufgrund negativer Bewertungseffekte der Derivate im Handelsbestand auf EUR 313 Mio (EUR 519 Mio). Die Gewinne/Verluste von erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten entwickelten sich gegenläufig und verbesserten sich auf EUR 107 Mio (EUR -82 Mio), insbesondere aufgrund des Rückganges der Bewertungsverluste eigener verbriefter Verbindlichkeiten zum Fair Value.

Verwaltungsaufwand

in EUR Mio 2024 2025 Änderung
Personalaufwand 3.202 3.335 4,1%
Sachaufwand 1.529 1.688 10,4%
Abschreibung und Amortisation 547 560 2,3%
Verwaltungsaufwand 5.279 5.583 5,8%

Der Personalaufwand erhöhte sich in fast allen Kernmärkten, besonders deutlich in Österreich, vor allem aufgrund von kollektivvertraglichen Gehaltssteigerungen. Der Anstieg der Sachaufwendungen ist insbesondere auf einen höheren IT-, Beratungs- und Marketingaufwand zurückzuführen. Die Aufwendungen für Beiträge zur Einlagensicherung sind hingegen auf EUR 53 Mio (EUR 72 Mio) zurückgegangen. Dieser Rückgang resultierte nahezu vollständig aus Österreich, wo die Beiträge auf EUR 13 Mio (EUR 33 Mio) sanken. Der Verwaltungsaufwand inkludierte Kosten für die Integration der Erste Bank Polska im Ausmaß von EUR 38 Mio.

Die Kosten-Ertrags-Relation belief sich auf 47,9% (47,2%).

Personalstand am Ende der Periode

Dez 24 Dez 25 Änderung
Österreich 16.726 16.844 0,7%
Erste Group Bank AG, Erste Bank Oesterreich und Tochtergesellschaften 9.362 9.321 –0,4%
Haftungsverbundgesellschaften 7.363 7.522 2,2%
Außerhalb Österreichs 28.992 28.857 –0,5%
Teilkonzern Česká spořitelna 9.674 9.483 –2,0%
Teilkonzern Banca Comercială Română 5.158 5.051 –2,1%
Teilkonzern Slovenská sporitel'ňa 3.491 3.514 0,7%
Teilkonzern Erste Bank Hungary 3.386 3.430 1,3%
Teilkonzern Erste Bank Croatia 3.248 3.176 –2,2%
Teilkonzern Erste Bank Serbia 1.259 1.270 0,9%
Sparkassen Tochtergesellschaften 1.554 1.578 1,5%
Sonstige Tochtergesellschaften und ausländische Filialen 1.221 1.355 11,0%
Gesamt 45.717 45.700 0,0%

Die Gewinne/Verluste aus der Ausbuchung von nicht erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten und von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten beliefen sich auf EUR -41 Mio (EUR -91 Mio). Darin sind hauptsächlich Verluste aus dem Verkauf von Wertpapieren in Tschechien enthalten.

Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten

Das Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten belief sich auf EUR -478 Mio (EUR -397 Mio). Die Nettodotierungen von Wertberichtigungen für Kredite und Darlehen erhöhten sich auf EUR 557 Mio (EUR 394 Mio), insbesondere in Zentral- und Osteuropa, das im Vorjahr von Auflösungen profitierte. Positiv wirkten sich hingegen hohe Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen aus, insbesondere in Österreich. Insgesamt fiel der Großteil der Wertminderungen auf Finanzinstrumente auch in 2025 in Österreich an.

Sonstiger betrieblicher Erfolg

Der sonstige betriebliche Erfolg wird maßgeblich von Steuern und Abgaben auf das Bankgeschäft und Einmaleffekten beeinflusst. Die hier inkludierten Steuern und Abgaben auf das Bankgeschäft stiegen auf EUR 372 Mio (EUR 245 Mio). Die Bankensteuer in Österreich erhöhte sich vor allem aufgrund der zu entrichtenden Sonderzahlung in Höhe von EUR 60 Mio auf EUR 133 Mio (EUR 40 Mio). Die Belastung aus Bankenabgaben in Ungarn belief sich auf insgesamt EUR 175 Mio (EUR 168 Mio). In Rumänien erhöhte sich die Bankenabgabe auf EUR 63 Mio (EUR 37 Mio), insbesondere wegen des Anstiegs der Bankensteuer von 2% auf 4% im Juli 2025. Der Anstieg der Bankensteuern wurde teilweise durch geringere Beiträge in Abwicklungsfonds kompensiert. Diese sanken auf EUR 15 Mio (EUR 28 Mio) – insbesondere in Tschechien. In der Eurozone werden auch im Jahr 2025 keine regulären Beiträge von Kreditinstituten eingehoben. Insgesamt verbesserte sich der sonstige betriebliche Erfolg allerdings vor allem aufgrund von mehreren positiven Einmaleffekten, besonders erwähnenswert sind: EUR 88 Mio im Zusammenhang mit einer technischen Änderung der Einbeziehung eines assoziierten Unternehmens, EUR 77 Mio für die Auflösung einer Rückstellung nach einem positiven Gerichtsurteil in Rumänien, EUR 43 Mio aus Gebäudeverkäufen in Tschechien sowie weitere EUR 101 Mio für die Auflösung von Rückstellungen für Rechtsfälle in Tschechien und Rumänien.

Periodenergebnis

Die Steuern vom Einkommen beliefen sich auf EUR 1.103 Mio (EUR 1.053 Mio). Das den nicht beherr-schenden Anteilen zuzurechnende Periodenergebnis verringerte sich infolge geringerer Rentabilität der Sparkassen auf EUR 788 Mio (EUR 819 Mio). Das den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnende Periodenergebnis stieg auf EUR 3.510 Mio (+12,3%; EUR 3.125 Mio), die Eigenkapitalverzinsung (ROTE) belief sich auf 16,6% (16,3%).

FINANZERGEBNISSE IM QUARTALSVERGLEICH

Viertes Quartal 2025 verglichen mit dem dritten Quartal 2025

in EUR Mio Q4 24 Q1 25 Q2 25 Q3 25 Q4 25
Gewinn- und Verlustrechnung
Zinsüberschuss 1.938 1.872 1.914 1.975 2.027
Provisionsüberschuss 780 780 762 798 850
Dividendenerträge 5 3 26 3 4
Handelsergebnis 91 47 94 90 82
Gewinne/Verluste von erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten –12 50 10 –2 49
Periodenergebnis aus Anteilen an At Equity-bewerteten Unternehmen 11 7 16 10 13
Mieterträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien & sonstigen Operating Leasing-Verträgen 47 43 45 45 46
Personalaufwand –884 –794 –830 –824 –886
Sachaufwand –443 –414 –393 –399 –481
Abschreibung und Amortisation –142 –136 –138 –139 –147
Gewinne/Verluste aus der Ausbuchung von finanziellen Vermögenswerten zu AC –63 –6 –7 –10 –26
Sonstige Gewinne/Verluste aus der Ausbuchung von Finanzinstrumenten, nicht zum FVPL –4 0 –1 14 –4
Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten –186 –85 –97 –136 –159
Sonstiger betrieblicher Erfolg –125 –184 1 –29 54
Steuern und Abgaben auf das Bankgeschäft –51 –121 –76 –87 –88
Ergebnis vor Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 1.011 1.182 1.400 1.395 1.422
Steuern vom Einkommen –235 –242 –287 –286 –287
Periodenergebnis 776 940 1.113 1.109 1.135
Nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnendes Periodenergebnis 166 197 192 208 191
Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Periodenergebnis 609 743 921 901 944

Der Zinsüberschuss erhöhte sich um 2,7%, Anstiege waren sowohl in Österreich als auch in Zentral- und Osteuropa zu verzeichnen. In Österreich resultierte dieser vor allem aus geringeren Aufwendungen für Einlagen, während in Zentral- und Osteuropa insbesondere das starke Kreditwachstum dazu beitrug. Der Provisionsüberschuss erhöhte sich um 6,5%. Anstiege gab es insbesondere im Wertpapiergeschäft und bei den Zahlungsverkehrsdienstleistungen.

Das Handelsergebnis verringerte sich geringfügig. Die Gewinne/Verluste von erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten verbesserten sich vor allem infolge des Anstiegs der Bewertungsgewinne von finanziellen Vermögenswerten zum Fair Value, insbesondere in Österreich.

Der Verwaltungsaufwands erhöhte sich um 11,2% vor allem durch saisonale Effekte bedingt. Der Personalaufwand stieg – vor allem durch Rückstellungen für Boni – um 7,5%. Der Anstieg im Sachaufwand (+20,8%) ist insbesondere auf höhere Beratungs- und Marketingaufwendungen zurückzuführen. Darin inkludiert waren Kosten für die Integration der Erste Bank Polska im Ausmaß von etwa EUR 36 Mio. Die Kosten-Ertrags-Relation belief sich auf 49,3% (46,7%).

Die Gewinne/Verluste aus der Ausbuchung von nicht erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten und von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten beliefen sich auf EUR -30 Mio (EUR 4 Mio). Darin sind hauptsächlich Verluste aus dem Verkauf von festverzinslichen Wertpapieren, insbesondere in Tschechien, enthalten.

Das Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten verschlechterte sich vor allem aufgrund von Nettodotierungen für Kredite und Darlehen, insbesondere in Österreich.

Der sonstige betriebliche Erfolg verbesserte sich infolge der Auflösung von Rückstellungen für Rechtsfälle in Höhe von EUR 90 Mio. Auch im Vergleichsquartal gab es einen positiven Einmaleffekt in Höhe von EUR 77 Mio für die Auflösung einer Rückstellung nach einem positiven Gerichtsurteil in Rumänien. Darüber hinaus wurden im vierten Quartal Gewinne aus Gebäudeverkäufen in Tschechien von EUR 43 Mio verzeichnet. Die Steuern und Abgaben auf das Bankgeschäft beliefen sich auf EUR 88 Mio (EUR 87 Mio). Davon entfielen EUR 22 Mio (EUR 21 Mio) auf Rumänien. In Österreich belief sich die Bankensteuer auf EUR 32 Mio (EUR 34 Mio), in Ungarn auf EUR 34 Mio (EUR 32 Mio).

Das den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnende Periodenergebnis erhöhte sich auf EUR 944 Mio (+4,7%; EUR 901 Mio).

BILANZ DER ERSTE GROUP

31. Dezember 2025 verglichen mit 31. Dezember 2024

in EUR Mio Dez 24 Dez 25 Änderung
Aktiva
Kassenbestand und Guthaben 25.129 27.573 9,7%
Handels- & Finanzanlagen 75.781 79.522 4,9%
Kredite und Darlehen an Kreditinstitute 26.972 20.827 –22,8%
Kredite und Darlehen an Kunden 218.067 231.985 6,4%
Immaterielle Vermögenswerte 1.382 1.413 2,2%
Andere Aktiva 6.405 7.254 13,3%
Summe der Vermögenswerte 353.736 368.574 4,2%
Passiva und Eigenkapital
Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading 1.821 2.412 32,4%
Einlagen von Kreditinstituten 21.261 16.919 –20,4%
Einlagen von Kunden 241.651 252.991 4,7%
Verbriefte Verbindlichkeiten 51.889 54.872 5,7%
Andere Passiva 6.346 6.715 5,8%
Gesamtes Eigenkapital 30.767 34.665 12,7%
Summe der Verbindlichkeiten und Eigenkapital 353.736 368.574 4,2%

Kassenbestand und Guthaben beliefen sich auf EUR 27,6 Mrd (EUR 25,1 Mrd). Die Handels- und Finanzanlagen in den verschiedenen Kategorien der finanziellen Vermögenswerte stiegen auf EUR 79,5 Mrd (EUR 75,8 Mrd).

Kredite an Banken (netto), die nicht täglich fällige Sichteinlagen inkludieren, verringerten sich auf EUR 20,8 Mrd (EUR 27,0 Mrd). Die Kundenkredite (netto) stiegen auf insgesamt EUR 232,0 Mrd (EUR 218,1 Mrd). Alle Kernmärkte entwickelten sich positiv, wobei Zentral- und Osteuropa ein stärkeres Wachstum erreichte, vor allem in Tschechien und Ungarn. Anstiege waren sowohl im Privat- als auch im Firmenkundengeschäft zu verzeichnen.

Wertberichtigungen für Kundenkredite lagen nahezu unverändert bei EUR 4,0 Mrd (EUR 4,1 Mrd). Die NPL-Quote, das Verhältnis der notleidenden Kredite zu den Bruttokundenkrediten, verbesserte sich etwas auf 2,4% (2,6%), die Deckung der notleidenden Kredite durch Risikovorsorgen (basierend auf Bruttokundenkrediten) sank auf 69,7% (72,5%).

Finanzielle Verbindlichkeiten – Held for Trading beliefen sich auf EUR 2,4 Mrd (EUR 1,8 Mrd). Bankeinlagen sanken auf EUR 16,9 Mrd (EUR 21,3 Mrd). Die Kundeneinlagen stiegen – gruppenweit insbesondere im Privatkundengeschäft – auf EUR 253,0 Mrd (EUR 241,7 Mrd), am stärksten in Tschechien. Das Kredit-Einlagen-Verhältnis belief sich auf 91,7% (90,2%). Die verbrieften Verbindlichkeiten stiegen aufgrund verstärkter Emissionstätigkeit auf EUR 54,9 Mrd (EUR 51,9 Mrd).

Die Bilanzsumme stieg auf EUR 368,6 Mrd (EUR 353,7 Mrd). Das gesamte bilanzielle Eigenkapital erhöhte sich auf EUR 34,7 Mrd (EUR 30,8 Mrd), darin ist Zusätzliches Kernkapital (AT1, Additional Tier 1) im Ausmaß von insgesamt EUR 3,5 Mrd inkludiert. Nach Vornahme der in der Eigenkapitalverordnung (CRR) festgelegten Abzugsposten und Filter stiegen das Harte Kernkapital (CET1, CRR aktuell) auf EUR 28,5 Mrd (EUR 24,0 Mrd) und die gesamten regulatorischen Eigenmittel (CRR aktuell) auf EUR 36,5 Mrd (EUR 30,9 Mrd). Der Gesamtrisikobetrag – die gesamten risikogewichteten Aktiva (RWA) aus Kredit-, Markt- und operationellem Risiko (CRR aktuell) – sanken auf EUR 147,5 Mrd (EUR 157,2 Mrd). Dieser Rückgang war auf einen regulatorischen Effekt (CRR3 Einführung), Verbriefungen und Portfolio-Effekte zurückzuführen, welche den durch das Kreditwachstum bedingten Anstieg mehr als kompensierten.

Die Eigenmittelquote – gesamte Eigenmittel in Prozent des Gesamtrisikos– belief sich auf 24,8% (19,7%), deutlich über dem gesetzlichen Mindesterfordernis. Die Kernkapitalquote lag bei 21,7% (17,0%), die Harte Kernkapitalquote bei 19,3% (15,3%). Alle Quoten sind nach CRR (aktuell) berechnet.

GESCHÄFTSENTWICKLUNG

Jänner-Dezember 2025 verglichen mit Jänner-Dezember 2024

Die Tabellen und der Text auf den nächsten Seiten geben einen kurzen Überblick zur Beurteilung der Ertragskraft der geografischen Segmente der Erste Group (Geschäftssegmente) sowie jener der Business Segmente und fokussieren auf ausgewählte und teilweise zusammengefasste Positionen. Zusätzliche Informationen sind unter www.erstegroup.com/investorrelations im Excel-Format verfügbar.

Betriebserträge setzen sich aus dem Zinsüberschuss, Provisionsüberschuss, Handelsergebnis, den Gewinnen/Verlusten von erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten, den Dividendenerträgen, dem Periodenergebnis aus Anteilen an At Equity-bewerteten Unternehmen sowie Mieterträgen aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien & sonstigen Operating Leasing-Verträgen zusammen.

Die drei zuletzt aufgelisteten Komponenten sind in den Tabellen dieses Kapitels nicht ausgewiesen. Handelsergebnis und Gewinne/Verluste von erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten sind in einem Posten – Handelsergebnis & Gewinne/Verluste aus Finanzinstrumenten (FVPL) – zusammen-gefasst. Betriebsaufwendungen entsprechen dem Posten Verwaltungsaufwand. Das Betriebsergebnis stellt den Saldo aus Betriebserträgen und Betriebsaufwendungen dar. Die Risikovorsorgen für Kredite und Forderungen sind im Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten enthalten. Im sonstigen Erfolg sind der sonstige betriebliche Erfolg und die Gewinne/Verluste aus Finanzinstrumenten, nicht zum Fair Value bilanziert (netto) zusammengefasst. Die Kosten-Ertrags-Relation stellt das Verhältnis der Betriebs-aufwendungen zu den Betriebserträgen dar. Die Verzinsung auf das zugeordnete Kapital errechnet sich aus dem Periodenergebnis nach Steuern/vor Minderheiten in Relation zum durchschnittlich zugeordneten Kapital.

ÖSTERREICH

Erste Bank Oesterreich & Tochtergesellschaften

in EUR Mio 2024 2025 Änderung
Zinsüberschuss 1.102 1.035 –6,1%
Provisionsüberschuss 549 591 7,6%
Handelsergebnis & Gewinne/Verluste von Finanzinstrumenten FVPL 30 22 –26,3%
Betriebserträge 1.762 1.728 –1,9%
Betriebsaufwendungen –786 –810 3,0%
Betriebsergebnis 975 917 –5,9%
Kosten-Ertrags-Relation 44,6% 46,9%
Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten –146 –128 –12,7%
Sonstiger Erfolg –44 –64 47,0%
Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Periodenergebnis 569 537 –5,6%
Verzinsung auf zugeordnetes Kapital 25,1% 21,0%

Das Segment Erste Bank Oesterreich und Tochtergesellschaften (EBOe und Töchter) beinhaltet die Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG (Erste Bank Oesterreich) und ihre wichtigsten Tochtergesell­schaften (z.B. sBausparkasse, Tiroler Sparkasse, Sparkasse Hainburg). Salzburger Sparkasse wurde mit der Erste Bank Oesterreich zum 1. August 2025 fusioniert.

Der Rückgang im Zinsüberschuss war auf die wegen des gesunkenen Zinsniveaus erfolgte Anpassung variabler Kundenkreditzinsen und niedrigere Erträge aus Platzierungen bei der Zentralbank zurückzuführen. Dies wurde durch geringere Zinsaufwendungen für Kundeneinlagen nur zum Teil kompensiert. Der Provisionsüberschuss stieg in erster Linie aufgrund höherer Erträge aus dem Zahlungsverkehr und dem Wertpapiergeschäft. Das Handelsergebnis & Gewinne/Verluste aus Finanzinstrumenten (FVPL) sank aufgrund von Bewertungseffekten. Der Anstieg im Betriebsaufwand aufgrund höherer IT- und Personalkosten wurde durch den geringeren Beitrag zur Einlagensicherung in Höhe von EUR 3 Mio (EUR 12 Mio) zum Teil ausgeglichen. Insgesamt ging das Betriebsergebnis zurück und die Kosten-Ertrags-Relation verschlechterte sich. Die Verbesserung des Ergebnisses aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten war auf gesunkene Vorsorgen für neue Kreditausfälle im Firmenkundengeschäft zurückzuführen. Die Verschlechterung im sonstigen Erfolg war durch eine höhere Dotierung von Vorsorgen für Rechtsfälle und eine höhere Bankensteuer von EUR 20 Mio (EUR 7 Mio) bedingt und wurde durch eine Auflösung von Rückstellungen im Zusammenhang mit einer Zwischenbankbefreiung gemäß Umsatzsteuergesetz nach einer entsprechenden Dotierung in der Vorperiode nur zum Teil kompensiert. Insgesamt sank das den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnende Periodenergebnis.

Sparkassen

in EUR Mio 2024 2025 Änderung
Zinsüberschuss 1.838 1.756 –4,5%
Provisionsüberschuss 721 770 6,9%
Handelsergebnis & Gewinne/Verluste von Finanzinstrumenten FVPL 39 45 17,0%
Betriebserträge 2.648 2.616 –1,2%
Betriebsaufwendungen –1.332 –1.403 5,4%
Betriebsergebnis 1.316 1.212 –7,9%
Kosten-Ertrags-Relation 50,3% 53,7%
Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten –248 –213 –14,4%
Sonstiger Erfolg –42 –39 –5,7%
Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Periodenergebnis 102 99 –2,7%
Verzinsung auf zugeordnetes Kapital 15,1% 13,1%

Das Segment Sparkassen umfasst alle Sparkassen, die Mitglieder des Haftungsverbundes des öster-reichischen Sparkassensektors sind und an denen die Erste Group keine Mehrheitsbeteiligung hält, jedoch Kontrolle gemäß IFRS 10 ausübt. Zur Gänze bzw. mehrheitlich im Eigentum der Erste Group stehende Sparkassen (Erste Bank Oesterreich, Tiroler Sparkasse and Sparkasse Hainburg) sind nicht Teil des Segments Sparkassen.

Der Rückgang im Zinsüberschuss war auf die wegen des gesunkenen Zinsniveaus erfolgte Anpassung variabler Kundenkreditzinsen und geringere Erträge aus Platzierungen bei der Zentralbank zurückzuführen. Dies wurde durch geringere Zinsaufwendungen für Kundeneinlagen nur zum Teil kompensiert. Der Provisionsüberschuss stieg dank höherer Erträge aus dem Wertpapiergeschäft und dem Kreditgeschäft (großteils durch eine Umgliederung vom Zahlungsverkehr bedingt). Das Handelsergebnis & Gewinne/Verluste aus Finanzinstrumenten (FVPL) erhöhte sich aufgrund von Bewertungseffekten. Der Anstieg im Betriebsaufwand aufgrund höherer Personal- und IT-Kosten wurde zum Teil durch einen niedrigeren Beitrag zur Einlagensicherung in Höhe von EUR 10 Mio (EUR 21 Mio) kompensiert. Damit sank das Betriebsergebnis und die Kosten-Ertrags-Relation verschlechterte sich. Die Verbesserung im Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten war hauptsächlich eine Folge geringerer Vorsorgen für neue Kreditausfälle. Die Verbesserung im sonstigen Erfolg war in erster Linie auf die im Vorjahr erfolgte Dotierung einer Rückstellung im Zusammenhang mit der Zwischenbankbefreiung gemäß Umsatzsteuergesetz zurückzuführen, deren Wegfall jedoch zum Teil durch höhere Vorsorgen für Rechtsfälle kompensiert wurde. Die Bankensteuer stieg auf EUR 20 Mio (EUR 7 Mio). Insgesamt ging das den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnende Periodenergebnis zurück.

Sonstiges Österreich-Geschäft

in EUR Mio 2024 2025 Änderung
Zinsüberschuss 580 595 2,6%
Provisionsüberschuss 356 427 20,1%
Handelsergebnis & Gewinne/Verluste von Finanzinstrumenten FVPL 21 31 48,4%
Betriebserträge 1.017 1.118 9,9%
Betriebsaufwendungen –417 –448 7,5%
Betriebsergebnis 601 670 11,6%
Kosten-Ertrags-Relation 41,0% 40,1%
Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten –3 –3 –22,2%
Sonstiger Erfolg –3 35 n/v
Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Periodenergebnis 447 533 19,2%
Verzinsung auf zugeordnetes Kapital 15,6% 19,3%

Das Segment Sonstiges Österreich-Geschäft umfasst das Firmenkunden- und Kapitalmarktgeschäft der Erste Group Bank AG (Holding), die Erste Group Immorent AG, die Erste Asset Management GmbH und die Intermarket Bank AG.

Der Anstieg im Zinsüberschuss war in erster Linie die Folge eines höheren Beitrags aus Fixed Income-Produkten und Einlagen im Kapitalmarktgeschäft. Der Provisionsüberschuss verbesserte sich hauptsächlich dank höherer Erträge aus der Vermögensverwaltung – unterstützt durch von der Erste Asset Management neu übernommene Unternehmen – sowie höherer Erträge aus dem Wertpapiergeschäft. Die Verbesserung im Handelsergebnis & Gewinne/Verluste aus Finanzinstrumenten (FVPL) war durch Bewertungseffekte bedingt. Die Betriebsaufwendungen stiegen aufgrund höherer IT- und Projektkosten sowie der erstmals berücksichtigten neu erworbenen Unternehmen. Trotz gestiegener Kosten verbesserten sich das Betriebsergebnis und die Kosten-Ertrags-Relation. Die leichte Verbesserung im Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten war vor allem auf die Kompensierung neuer Kreditausfälle durch Eingänge aus bereits abgeschriebenen Forderungen und die Auflösung von Vorsorgen für Wertminderungen zurückzuführen. Der sonstige Erfolg verbesserte sich aufgrund der im Vorjahr erfolgten Vorsorgen im Zusammenhang mit der Zwischenbankbefreiung gemäß Umsatzsteuergesetz bei der Erste Asset Management sowie höherer Gewinne aus dem Immobilienverkauf bei Erste Group Immorent. Insgesamt verbesserte sich das den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnende Periodenergebnis.

ZENTRAL- UND OSTEUROPA

Tschechische Republik

in EUR Mio 2024 2025 Änderung
Zinsüberschuss 1.464 1.551 5,9%
Provisionsüberschuss 509 533 4,9%
Handelsergebnis & Gewinne/Verluste von Finanzinstrumenten FVPL 134 133 –0,6%
Betriebserträge 2.128 2.242 5,3%
Betriebsaufwendungen –967 –1.024 5,8%
Betriebsergebnis 1.160 1.218 5,0%
Kosten-Ertrags-Relation 45,5% 45,7%
Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten 10 –18 n/v
Sonstiger Erfolg –24 11 n/v
Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Periodenergebnis 949 1.006 6,0%
Verzinsung auf zugeordnetes Kapital 21,1% 22,7%

Die Segmentberichterstattung erfolgt währungsbereinigt. Die tschechische Krone (CZK) wertete im Berichtszeitraum gegenüber dem EUR um 1,7% auf. Der Anstieg im Zinsüberschuss des Segments Tschechische Republik, das den Teilkonzern Česká spořitelna Group umfasst, war dem positiven Beitrag des Kreditgeschäfts und geringeren Aufwendungen für Kundeneinlagen zu verdanken. Der Provisionsüberschuss stieg in erster Linie aufgrund höherer Erträge aus dem Wertpapiergeschäft und der Versicherungsvermittlung. Das Handelsergebnis & Gewinne/Verluste aus Finanzinstrumenten (FVPL) verschlechterte sich geringfügig aufgrund von negativen Bewertungseffekten. Der Anstieg des Betriebsaufwands war durch höhere Personal-, IT- und Marketingkosten bedingt. Die Beiträge zur Einlagensicherung blieben mit EUR 16 Mio im Großen und Ganzen stabil. Insgesamt stieg das Betriebsergebnis an, während sich die Kosten-Ertrags-Relation marginal verschlechterte. Das Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten verschlechterte sich aufgrund von geringeren Auflösungen verursacht durch die Rekalibrierung von Risikoparametern. Der sonstige Erfolg verbesserte sich aufgrund von Gewinnen aus dem Immobilienverkauf und der Auflösung von Vorsorgen für Rechtskosten trotz höherer Verluste aus dem Verkauf von Anleihen. Der Beitrag zum Abwicklungsfonds sank auf EUR 6 Mio (EUR 20 Mio). Insgesamt führten diese Entwicklungen zu einem Anstieg des den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnenden Periodenergebnisses.

Slowakei

in EUR Mio 2024 2025 Änderung
Zinsüberschuss 552 615 11,4%
Provisionsüberschuss 232 242 4,1%
Handelsergebnis & Gewinne/Verluste von Finanzinstrumenten FVPL 25 21 –16,7%
Betriebserträge 814 885 8,7%
Betriebsaufwendungen –354 –376 6,3%
Betriebsergebnis 460 509 10,6%
Kosten-Ertrags-Relation 43,4% 42,5%
Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten –13 –51 >100,0%
Sonstiger Erfolg –10 –14 38,0%
Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Periodenergebnis 275 292 6,2%
Verzinsung auf zugeordnetes Kapital 18,0% 20,4%

Der Zinsüberschuss im Segment Slowakei, das den Teilkonzern Slovenská sporitel'ňa Group umfasst, erhöhte sich aufgrund größerer Volumina im Kundenkreditgeschäft und der Anpassung der Zinsen von Fixzinskrediten sowie gesunkener Aufwendungen für Kundeneinlagen. Diese Effekte wurden durch geringere Erträge aus Platzierungen bei der Zentralbank zum Teil kompensiert. Der Provisionsüberschuss stieg dank höherer Erträge aus der Versicherungsvermittlung und dem Wertpapiergeschäft. Das Handelsergebnis & Gewinne/Verluste aus Finanzinstrumenten (FVPL) sank aufgrund von Bewertungseffekten. Der Betriebsaufwand stieg in erster Linie aufgrund höherer Aufwendungen für Personal, IT und Marketing. Die Beiträge zur Einlagensicherung beliefen sich auf EUR 2 Mio (EUR 3 Mio). Das Betriebsergebnis erhöhte sich und die Kosten-Ertrags-Relation verbesserte sich. Das Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten verschlechterte sich aufgrund höherer Vorsorgen im Privatkundengeschäft und geringeren Auflösungen aufgrund der Rekalibrierung von Risikoparametern. Die Verschlechterung im sonstigen Erfolg war in erster Linie durch Vorsorgen im Zusammenhang mit der staatlichen Förderung von Hypothekardarlehen bedingt und wurde durch die Aufwertung einer Beteiligung nur zum Teil ausgeglichen. Die in der Position Steuern vom Einkommen verbuchte Bankenabgabe belief sich auf EUR 67 Mio (EUR 103 Mio). Insgesamt erhöhte sich das den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnende Periodenergebnis.

Rumänien

in EUR Mio 2024 2025 Änderung
Zinsüberschuss 775 778 0,4%
Provisionsüberschuss 227 241 6,2%
Handelsergebnis & Gewinne/Verluste von Finanzinstrumenten FVPL 104 110 6,0%
Betriebserträge 1.115 1.132 1,5%
Betriebsaufwendungen –456 –475 4,1%
Betriebsergebnis 659 657 –0,3%
Kosten-Ertrags-Relation 40,9% 42,0%
Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten –21 –50 >100,0%
Sonstiger Erfolg –87 12 n/v
Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Periodenergebnis 463 521 12,4%
Verzinsung auf zugeordnetes Kapital 21,9% 22,9%

Die Segmentberichterstattung erfolgt währungsbereinigt. Der rumänische Leu (RON) wertete im Berichtszeitraum gegenüber dem EUR um 1,4% ab. Der Zinsüberschuss im Segment Rumänien, das den Teilkonzern Banca Comercială Română Group beinhaltet, wurde durch größere Kreditvolumina, höhere Erträge aus Wertpapierveranlagungen sowie geringeren Aufwendungen für Kundeneinlagen positiv beeinflusst. Der Anstieg im Provisionsüberschuss war hauptsächlich auf höhere Erträge aus dem Zahlungsverkehr und dem Wertpapiergeschäft zurückzuführen. Der Anstieg im Handelsergebnis & Gewinne/Verluste aus Finanzinstrumenten (FVPL) war durch einen verbesserten Beitrag auf dem Fremdwährungsgeschäft sowie höhere Erträge aus Geldmarktinstrumenten und Zinsderivaten bedingt. Die Betriebsaufwendungen stiegen hauptsächlich aufgrund höherer IT- und Marketingkosten. Der Beitrag zur Einlagensicherung betrug unverändert EUR 4 Mio. Insgesamt verschlechterten sich sowohl das Betriebsergebnis als auch die Kosten-Ertrags-Relation. Das Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten verschlechterte sich in erster Linie aufgrund neuer Kreditausfälle, was teilweise durch die Aktualisierung von Risikoparametern ausgeglichen wurde. Im sonstigen Erfolg hatten die Auflösung von Vorsorgen für Rechtsfälle im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit der lokalen Bausparkasse sowie die Auflösung von Vorsorgen für sonstige Rechtskosten einen positiven Effekt, der durch den Anstieg der Bankensteuer auf EUR 63 Mio (EUR 37 Mio) sowie einen höheren Beitrag zum Abwicklungsfonds in Höhe von EUR 7 Mio (EUR 6 Mio) jedoch zum Teil kompensiert wurde. Insgesamt erhöhte sich das den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnende Periodenergebnis.

Ungarn

in EUR Mio 2024 2025 Änderung
Zinsüberschuss 425 417 –2,1%
Provisionsüberschuss 305 358 17,3%
Handelsergebnis & Gewinne/Verluste von Finanzinstrumenten FVPL 96 77 –19,4%
Betriebserträge 837 860 2,8%
Betriebsaufwendungen –301 –325 7,9%
Betriebsergebnis 536 536 –0,1%
Kosten-Ertrags-Relation 35,9% 37,7%
Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten 20 3 –84,8%
Sonstiger Erfolg –220 –183 –16,6%
Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Periodenergebnis 281 301 7,3%
Verzinsung auf zugeordnetes Kapital 21,4% 24,5%

Die Segmentberichterstattung erfolgt währungsbereinigt. Der ungarische Forint (HUF) wertete gegenüber dem EUR im Berichtszeitraum um 0,6% ab. Der Rückgang im Zinsüberschuss im Segment Ungarn, das den Teilkonzern Erste Bank Hungary Group umfasst, war auf die wegen des gesunkenen Zinsniveaus geringeren Beiträge aus dem Kreditgeschäft und Platzierungen bei der Zentralbank zurückzuführen. Der Anstieg im Provisionsüberschuss war hauptsächlich eine Folge höherer Erträge aus dem Zahlungsverkehr. Der Rückgang im Handelsergebnis & Gewinne/Verluste aus Finanzinstrumenten (FVPL) war durch Bewertungseffekte bedingt. Die Betriebsaufwendungen stiegen aufgrund eines höheren Personal- und IT-Aufwands. Der Beitrag zur Einlagensicherung blieb mit EUR 8 Mio stabil. Insgesamt blieb das Betriebsergebnis stabil, während sich die Kosten-Ertrags-Relation verschlechterte. Das Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten profitierte weiterhin von Nettoauflösungen, wenngleich in geringerem Ausmaß. Die Verbesserung im sonstigen Erfolg war in erster Linie durch eine in der Vorperiode im Zusammenhang mit gruppeninternen Transaktionen einmalig angefallene Vorfälligkeitsentschädigung bedingt. Die Finanztransaktionssteuer erhöhte sich auf EUR 127 Mio (EUR 91 Mio). Die Bankenabgaben beliefen sich auf EUR 48 Mio (EUR 76 Mio). Darin enthalten war neben der regulären Bankensteuer eine Sondergewinnsteuer von EUR 28 Mio (EUR 52 Mio). Der Beitrag zum Abwicklungsfonds verringerte sich auf EUR 1 Mio (EUR 2 Mio). Insgesamt stieg das den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnende Periodenergebnis.

Kroatien

in EUR Mio 2024 2025 Änderung
Zinsüberschuss 421 418 –0,8%
Provisionsüberschuss 133 144 7,9%
Handelsergebnis & Gewinne/Verluste von Finanzinstrumenten FVPL 17 19 7,8%
Betriebserträge 580 588 1,4%
Betriebsaufwendungen –280 –293 4,5%
Betriebsergebnis 300 295 –1,5%
Kosten-Ertrags-Relation 48,3% 49,8%
Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten 18 –8 n/v
Sonstiger Erfolg –20 –5 –75,0%
Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Periodenergebnis 164 159 –3,0%
Verzinsung auf zugeordnetes Kapital 23,1% 19,6%

Der leichte Rückgang im Zinsüberschuss im Segment Kroatien, das den Teilkonzern Erste Bank Croatia Group umfasst, war auf höhere Aufwendungen für ein gestiegenes Volumen von Kundeneinlagen zurückzuführen, wurde jedoch zum Teil durch höhere Erträge aus einem gestiegenen Kundenkreditvolumen sowie höhere Erträge aus Platzierungen bei der Zentralbank kompensiert. Der Anstieg im Provisionsüberschuss resultierte in erster Linie aus höheren Erträgen aus dem Zahlungsverkehr. Das Handelsergebnis & Gewinne/Verluste aus Finanzinstrumenten (FVPL) war im Großen und Ganzen stabil. Die Betriebsaufwendungen stiegen aufgrund höherer Personal-, IT-, Rechts- und Beratungskosten. Der Beitrag zur Einlagensicherung belief sich auf EUR 4 Mio (EUR 3 Mio). Sowohl das Betriebsergebnis als auch die Kosten-Ertrags-Relation verschlechterten sich. Das Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten verschlechterte sich aufgrund der Rekalibrierung von Risikoparametern besonders im Privatkundengeschäft in Zusammenhang mit der Fusion mit einem Tochterunternehmen. Die Verbesserung im sonstigen Erfolg war in erster Linie den im Vorjahr verzeichneten negativen Einmaleffekten zuzuschreiben. Insgesamt verringerte sich das den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnende Periodenergebnis trotz der im Vorjahr in der Position Steuern vom Einkommen verbuchten zusätzlichen Sondersteuer in Höhe von EUR 6 Mio.

Serbien

in EUR Mio 2024 2025 Änderung
Zinsüberschuss 112 114 2,2%
Provisionsüberschuss 27 32 15,2%
Handelsergebnis & Gewinne/Verluste von Finanzinstrumenten FVPL 12 13 4,6%
Betriebserträge 156 165 6,0%
Betriebsaufwendungen –96 –104 8,3%
Betriebsergebnis 60 61 2,4%
Kosten-Ertrags-Relation 61,6% 62,9%
Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten –9 –10 10,2%
Sonstiger Erfolg 2 1 –48,9%
Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Periodenergebnis 38 37 –2,2%
Verzinsung auf zugeordnetes Kapital 13,0% 12,8%

Die Segmentberichterstattung erfolgt währungsbereinigt. Der serbische Dinar (RSD) blieb im Vergleichszeitraum gegenüber dem EUR stabil. Der Zinsüberschuss im Segment Serbien, das den Teilkonzern Erste Bank Serbia Group umfasst, verbesserte sich geringfügig. Der Provisionsüberschuss stieg dank höherer Erträge aus dem Wertpapiergeschäft, dem Zahlungsverkehr und der Versicherungsvermittlung. Das Handelsergebnis & Gewinne/Verluste aus Finanzinstrumenten (FVPL) verbesserte sich dank eines höheren Beitrags aus dem Fremdwährungsgeschäft. Die Betriebsaufwendungen stiegen vor allem aufgrund höherer IT-Kosten und Abschreibungen. Der Beitrag zur Einlagensicherung blieb mit EUR 6 Mio stabil. Damit verbesserte sich das Betriebsergebnis, während sich die Kosten-Ertrags-Relation verschlechterte. Das Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten verschlechterte sich aufgrund der Ausweitung des Portfolios und der Rekalibrierung von Risikoparametern. Die Verschlechterung im sonstigen Erfolg war durch im Vorjahr verzeichnete positive Einmaleffekte bedingt. Insgesamt blieb das den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnende Periodenergebnis nahezu unverändert.

ANHANG: Ergebnis 2025 der Erste Group Bank AG (IFRS)

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

in EUR Mio 2024 2025
Zinsüberschuss 7.528 7.788
Zinserträge 15.353 13.693
Sonstige ähnliche Erträge 3.756 2.914
Zinsaufwendungen –7.549 –5.990
Sonstige ähnliche Aufwendungen –4.032 –2.829
Provisionsüberschuss 2.938 3.191
Provisionserträge 3.454 3.810
Provisionsaufwendungen –517 –620
Dividendenerträge 39 36
Handelsergebnis 519 313
Gewinne/Verluste von erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten –82 107
Periodenergebnis aus Anteilen an At Equity-bewerteten Unternehmen 27 46
Mieterträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien & sonstigen Operating Leasing-Verträgen 210 179
Personalaufwand –3.202 –3.335
Sachaufwand –1.529 –1.688
Abschreibung und Amortisation –547 –560
Gewinne/Verluste aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten –90 –49
Sonstige Gewinne/Verluste aus der Ausbuchung von nicht erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten –1 9
Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten –397 –478
Sonstiger betrieblicher Erfolg –414 –158
Steuern und Abgaben auf das Bankgeschäft –245 –372
Ergebnis vor Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 4.997 5.400
Steuern vom Einkommen –1.053 –1.103
Periodenergebnis 3.945 4.297
Nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnendes Periodenergebnis 819 788
Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Periodenergebnis 3.125 3.510

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

in EUR Mio 2024 2025
Periodenergebnis 3.945 4.297
Sonstiges Ergebnis
Posten bei denen keine Umgliederung in das Periodenergebnis möglich ist –19 25
Neubewertung aus leistungsorientierten Versorgungsplänen 19 41
Fair Value-Rücklage von Eigenkapitalinstrumenten 7 4
Rücklage für eigenes Kreditrisiko –59 –12
Latente Steuern auf Posten, welche nicht umgegliedert werden können 14 –8
Posten bei denen eine Umgliederung in das Periodenergebnis möglich ist –139 212
Fair Value-Rücklage von Schuldinstrumenten 45 33
Gewinn/Verlust der Periode 38 53
Umgliederungsbeträge 10 –19
Wertberichtigungen für Kreditrisiken –2 0
Cashflow Hedge-Rücklage 29 –7
Gewinn/Verlust der Periode 76 –64
Umgliederungsbeträge –47 57
Währungsrücklage –195 194
Gewinn/Verlust der Periode –197 260
Absicherung von Nettoinvestitionen Gewinn/Verlust der Periode 3 –67
Umgliederungsbeträge 0 1
Latente Steuern auf Posten, welche umgegliedert werden können –19 –8
Gewinn/Verlust der Periode –30 0
Umgliederungsbeträge 11 –8
Anteil am sonstigen Ergebnis von assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bilanziert nach der Equity-Methode 0 0
Summe Sonstiges Ergebnis –158 237
Gesamtergebnis 3.787 4.535
Nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnendes Gesamtergebnis 829 813
Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Gesamtergebnis 2.958 3.721

Konzernbilanz

in EUR Mio Dez 24 Dez 25
Aktiva
Kassenbestand und Guthaben 25.129 27.573
Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading 11.463 9.377
Derivate 1.226 829
Sonstige Handelsaktiva 10.236 8.548
Als Sicherheit übertragen 483 248
Erfolgswirksam zum Fair Value bewertete, nicht handelsbezogene finanzielle Vermögenswerte 3.040 3.833
Als Sicherheit übertragen 0 0
Eigenkapitalinstrumente 464 523
Schuldverschreibungen 1.468 1.786
Kredite und Darlehen an Kunden 1.108 1.524
Erfolgsneutral zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte 9.498 9.181
Als Sicherheit übertragen 107 275
Eigenkapitalinstrumente 109 113
Schuldverschreibungen 9.388 9.068
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte 288.894 301.707
Als Sicherheit übertragen 4.066 2.708
Schuldverschreibungen 52.889 58.655
Kredite und Darlehen an Kreditinstitute 26.972 20.827
Kredite und Darlehen an Kunden 209.034 222.225
Forderungen aus Finanzierungsleasing 5.248 5.290
Derivate - Hedge Accounting 181 231
Wertanpassung aus Portfolio Fair Value-Hedges –19 –64
Sachanlagen 2.754 2.941
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 1.678 1.913
Immaterielle Vermögenswerte 1.382 1.413
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 280 465
Laufende Steuerforderungen 45 84
Latente Steuerforderungen 266 171
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 154 211
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 2.677 2.946
Sonstige Vermögenswerte 1.066 1.301
Summe der Vermögenswerte 353.736 368.574
Passiva
Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading 1.821 2.412
Derivate 1.149 1.092
Sonstige Handelspassiva 672 1.321
Erfolgswirksam zum Fair Value bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 10.281 9.857
Einlagen von Kunden 115 174
Verbriefte Verbindlichkeiten 10.030 9.268
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 136 415
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 305.332 316.168
Einlagen von Kreditinstituten 21.261 16.919
Einlagen von Kunden 241.535 252.817
Verbriefte Verbindlichkeiten 41.859 45.604
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 676 829
Leasingverbindlichkeiten 691 721
Derivate - Hedge Accounting 194 170
Rückstellungen 1.626 1.416
Laufende Steuerverpflichtungen 241 323
Latente Steuerverpflichtungen 31 52
Verbindlichkeiten iZm zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten 93 84
Sonstige Verbindlichkeiten 2.658 2.706
Gesamtes Eigenkapital 30.767 34.665
Nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnendes Eigenkapital 7.633 8.367
Zusätzliche Eigenkapitalinstrumente 2.688 3.479
Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Eigenkapital 20.447 22.819
Gezeichnetes Kapital 821 821
Kapitalrücklagen 1.516 1.516
Gewinnrücklage und sonstige Rücklagen 18.110 20.481
Summe der Verbindlichkeiten und Eigenkapital 353.736 368.574

Geschäftssegmente: Geografische Segmentierung – Überblick

Österreich Zentral- und Osteuropa Sonstige Gesamte Gruppe
in EUR Mio 2024 2025 2024 2025 2024 2025 2024 2025
Zinsüberschuss 3.520 3.386 3.749 3.893 259 509 7.528 7.788
Provisionsüberschuss 1.625 1.788 1.434 1.550 –121 –147 2.938 3.191
Dividendenerträge 27 24 4 4 8 8 39 36
Handelsergebnis 94 29 359 355 66 –71 519 313
Gewinne/Verluste aus Finanzinstrumenten zum FVPL –4 70 29 18 –107 19 –82 107
Periodenergebnis aus Anteilen an At Equity-bewerteten Unternehmen 11 7 17 18 –2 20 27 46
Mieterträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien & sonstigen Operating Leasing-Verträgen 153 158 39 36 17 –15 210 179
Verwaltungsaufwand –2.535 –2.662 –2.455 –2.597 –289 –325 –5.279 –5.583
Gewinne/Verluste aus der Ausbuchung von finanziellen Vermögenswerten zu AC –6 –10 –57 –58 –27 19 –90 –49
Sonstige Gewinne/Verluste aus der Ausbuchung von Finanzinstrumenten, nicht zum FVPL 0 –2 –48 –4 47 14 –1 9
Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten –398 –343 5 –134 –4 0 –397 –478
Sonstiger betrieblicher Erfolg –82 –56 –254 –117 –78 16 –414 –158
Steuern und Abgaben auf das Bankgeschäft –14 –41 –204 –238 –27 –92 –245 –372
Ergebnis vor Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 2.405 2.389 2.823 2.964 –231 48 4.997 5.400
Steuern vom Einkommen –560 –541 –568 –564 75 1 –1.053 –1.103
Periodenergebnis 1.845 1.848 2.255 2.400 –156 49 3.945 4.297
Nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnendes Periodenergebnis 727 679 85 84 7 25 819 788
Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Periodenergebnis 1.118 1.169 2.170 2.316 –163 24 3.125 3.510
Betriebserträge 5.427 5.462 5.631 5.874 121 324 11.178 11.659
Betriebsaufwendungen –2.535 –2.662 –2.455 –2.597 –289 –325 –5.279 –5.583
Betriebsergebnis 2.892 2.800 3.176 3.277 –169 –1 5.900 6.076
Risikogewichtete Aktiva (Kreditrisiko, Periodenende) 70.355 64.163 61.651 58.758 1.694 –2.699 133.700 120.222
Durchschnittliches, zugeordnetes Kapital 10.570 11.140 10.872 10.923 8.105 10.677 29.547 32.740
Kosten-Ertrags-Relation 46,7% 48,7% 43,6% 44,2% >100% >100% 47,2% 47,9%
Verzinsung auf zugeordnetes Kapital 17,5% 16,6% 20,7% 22,0% –1,9% 0,5% 13,4% 13,1%
Summe Aktiva (Periodenende) 209.416 211.492 163.716 173.289 –19.396 –16.207 353.736 368.574
Summe Passiva ohne Eigenkapital (Periodenende) 160.985 158.799 148.325 156.941 13.659 18.170 322.969 333.909
Wertminderungen –401 –328 5 –133 –4 19 –399 –442
Wertminderungen für finanzielle Vermögenswerte AC/FVOCI und Finanzierungsleasing –352 –355 7 –132 2 1 –343 –486
Zuführung zu Rückstellungen für Verpflichtungen und gegebene Garantien (netto) –46 12 –2 –3 –6 –1 –54 8
Wertberichtigung von Firmenwerten 0 0 0 0 0 0 0 0
Wertminderungen für Investitionen in Tochtergesellschaften, Joint Ventures und assoziierte Unternehmen 0 0 0 8 –1 20 –1 27
Wertminderungen für sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte –3 15 1 –6 1 0 –1 9

Geschäftssegmente: Geografisches Gebiet Österreich

EBOe & Töchter Sparkassen Sonstiges Österreich-Geschäft Österreich
in EUR Mio 2024 2025 2024 2025 2024 2025 2024 2025
Zinsüberschuss 1.102 1.035 1.838 1.756 580 595 3.520 3.386
Provisionsüberschuss 549 591 721 770 356 427 1.625 1.788
Dividendenerträge 8 9 11 7 8 7 27 24
Handelsergebnis 29 2 40 11 25 15 94 29
Gewinne/Verluste aus Finanzinstrumenten zum FVPL 1 20 –2 34 –3 16 –4 70
Periodenergebnis aus Anteilen an At Equity-bewerteten Unternehmen 11 8 0 0 0 –1 11 7
Mieterträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien & sonstigen Operating Leasing-Verträgen 61 62 39 37 53 58 153 158
Verwaltungsaufwand –786 –810 –1.332 –1.403 –417 –448 –2.535 –2.662
Gewinne/Verluste aus der Ausbuchung von finanziellen Vermögenswerten zu AC –6 –13 1 0 –1 2 –6 –10
Sonstige Gewinne/Verluste aus der Ausbuchung von Finanzinstrumenten, nicht zum FVPL 0 0 –2 –1 2 0 0 –2
Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten –146 –128 –248 –213 –3 –3 –398 –343
Sonstiger betrieblicher Erfolg –38 –52 –40 –38 –4 33 –82 –56
Steuern und Abgaben auf das Bankgeschäft –7 –20 –7 –20 0 –1 –14 –41
Ergebnis vor Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 785 725 1.026 960 594 703 2.405 2.389
Steuern vom Einkommen –192 –162 –232 –220 –136 –159 –560 –541
Periodenergebnis 593 564 794 740 458 544 1.845 1.848
Nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnendes Periodenergebnis 24 26 692 641 11 11 727 679
Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Periodenergebnis 569 537 102 99 447 533 1.118 1.169
Betriebserträge 1.762 1.728 2.648 2.616 1.017 1.118 5.427 5.462
Betriebsaufwendungen –786 –810 –1.332 –1.403 –417 –448 –2.535 –2.662
Betriebsergebnis 975 917 1.316 1.212 601 670 2.892 2.800
Risikogewichtete Aktiva (Kreditrisiko, Periodenende) 17.100 16.158 30.355 29.158 22.900 18.848 70.355 64.163
Durchschnittliches, zugeordnetes Kapital 2.360 2.684 5.271 5.638 2.940 2.818 10.570 11.140
Kosten-Ertrags-Relation 44,6% 46,9% 50,3% 53,7% 41,0% 40,1% 46,7% 48,7%
Verzinsung auf zugeordnetes Kapital 25,1% 21,0% 15,1% 13,1% 15,6% 19,3% 17,5% 16,6%
Summe Aktiva (Periodenende) 57.456 59.704 84.989 89.557 66.970 62.231 209.416 211.492
Summe Passiva ohne Eigenkapital (Periodenende) 54.070 56.270 77.201 80.847 29.714 21.682 160.985 158.799
Wertminderungen –146 –128 –251 –214 –3 14 –401 –328
Wertminderungen für finanzielle Vermögenswerte AC/FVOCI und Finanzierungsleasing –146 –124 –215 –205 9 –26 –352 –355
Zuführung zu Rückstellungen für Verpflichtungen und gegebene Garantien (netto) –1 –4 –33 –8 –12 24 –46 12
Wertberichtigung von Firmenwerten 0 0 0 0 0 0 0 0
Wertminderungen für Investitionen in Tochtergesellschaften, Joint Ventures und assoziierte Unternehmen 0 0 0 0 0 0 0 0
Wertminderungen für sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte 0 0 –3 –1 0 16 –3 15

Geschäftssegmente: Geografisches Gebiet Zentral- und Osteuropa

Tschechien Slowakei Rumänien Ungarn Kroatien Serbien Zentral- und Osteuropa
in EUR Mio 2024 2025 2024 2025 2024 2025 2024 2025 2024 2025 2024 2025 2024 2025
Zinsüberschuss 1.464 1.551 552 615 775 778 425 417 421 418 112 114 3.749 3.893
Provisionsüberschuss 509 533 232 242 227 241 305 358 133 144 27 32 1.434 1.550
Dividendenerträge 2 2 0 1 1 1 0 0 0 0 0 0 4 4
Handelsergebnis 136 131 19 22 99 106 77 67 16 16 12 13 359 355
Gewinne/Verluste aus Finanzinstrumenten zum FVPL –2 2 7 –1 5 4 18 10 1 2 0 0 29 18
Periodenergebnis aus Anteilen an At Equity-bewerteten Unternehmen 10 11 4 7 2 –1 0 0 1 2 0 0 17 18
Mieterträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien & sonstigen Operating Leasing-Verträgen 9 11 0 0 7 3 11 8 7 7 4 7 39 36
Verwaltungsaufwand –967 –1.024 –354 –376 –456 –475 –301 –325 –280 –293 –96 –104 –2.455 –2.597
Gewinne/Verluste aus der Ausbuchung von finanziellen Vermögenswerten zu AC –34 –54 –10 0 –5 0 –7 –3 0 0 0 0 –57 –58
Sonstige Gewinne/Verluste aus der Ausbuchung von Finanzinstrumenten, nicht zum FVPL 0 –4 0 0 –1 0 –41 0 –5 0 0 0 –48 –4
Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten 10 –18 –13 –51 –21 –50 20 3 18 –8 –9 –10 5 –134
Sonstiger betrieblicher Erfolg 10 69 1 –13 –80 12 –171 –181 –15 –5 2 1 –254 –117
Steuern und Abgaben auf das Bankgeschäft 0 0 0 –1 –37 –63 –168 –175 0 0 0 0 –204 –238
Ergebnis vor Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 1.147 1.210 437 444 551 619 337 355 298 282 53 52 2.823 2.964
Steuern vom Einkommen –198 –204 –163 –152 –87 –98 –56 –54 –59 –50 –6 –6 –568 –564
Periodenergebnis 949 1.006 275 292 464 521 281 301 239 233 47 47 2.255 2.400
Nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnendes Periodenergebnis 0 0 0 0 1 1 0 0 75 73 9 10 85 84
Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Periodenergebnis 949 1.006 275 292 463 521 281 301 164 159 38 37 2.170 2.316
Betriebserträge 2.128 2.242 814 885 1.115 1.132 837 860 580 588 156 165 5.631 5.874
Betriebsaufwendungen –967 –1.024 –354 –376 –456 –475 –301 –325 –280 –293 –96 –104 –2.455 –2.597
Betriebsergebnis 1.160 1.218 460 509 659 657 536 536 300 295 60 61 3.176 3.277
Risikogewichtete Aktiva (Kreditrisiko, Periodenende) 27.012 23.905 10.428 9.527 10.122 11.141 4.930 4.717 7.140 7.145 2.019 2.322 61.651 58.758
Durchschnittliches, zugeordnetes Kapital 4.506 4.439 1.530 1.430 2.122 2.276 1.314 1.231 1.037 1.184 363 363 10.872 10.923
Kosten-Ertrags-Relation 45,5% 45,7% 43,4% 42,5% 40,9% 42,0% 35,9% 37,7% 48,3% 49,8% 61,6% 62,9% 43,6% 44,2%
Verzinsung auf zugeordnetes Kapital 21,1% 22,7% 18,0% 20,4% 21,9% 22,9% 21,4% 24,5% 23,1% 19,6% 13,0% 12,8% 20,7% 22,0%
Summe Aktiva (Periodenende) 80.607 84.108 26.392 28.013 24.286 25.880 12.181 13.642 16.507 17.626 3.744 4.020 163.716 173.289
Summe Passiva ohne Eigenkapital (Periodenende) 74.461 77.900 23.875 25.588 21.473 22.382 10.579 11.847 14.681 15.760 3.255 3.465 148.325 156.941
Wertminderungen 18 –30 –13 –42 –33 –53 24 10 18 –8 –9 –10 5 –133
Wertminderungen für finanzielle Vermögenswerte AC/FVOCI und Finanzierungsleasing 16 –6 –10 –52 –42 –70 19 0 33 5 –8 –9 7 –132
Zuführung zu Rückstellungen für Verpflichtungen und gegebene Garantien (netto) –6 –12 –3 1 20 20 1 3 –14 –13 –1 –1 –2 –3
Wertberichtigung von Firmenwerten 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Wertminderungen für Investitionen in Tochtergesellschaften, Joint Ventures und assoziierte Unternehmen 0 0 0 8 0 0 0 0 0 0 0 0 0 8
Wertminderungen für sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte 8 –12 1 2 –11 –3 4 6 0 0 0 0 1 –6

Business Segmente (1)

Privatkunden Firmenkunden Kapitalmarktgeschäft BSM&LCC
in EUR Mio 2024 2025 2024 2025 2024 2025 2024 2025
Zinsüberschuss 3.151 3.217 1.865 1.795 341 382 –62 110
Provisionsüberschuss 1.580 1.709 440 485 333 395 –106 –118
Dividendenerträge 1 1 2 2 6 5 12 12
Handelsergebnis 173 196 115 123 102 68 96 –82
Gewinne/Verluste aus Finanzinstrumenten zum FVPL 16 8 –13 13 7 4 –121 16
Periodenergebnis aus Anteilen an At Equity-bewerteten Unternehmen 9 12 3 3 0 0 15 10
Mieterträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien & sonstigen Operating Leasing-Verträgen 11 13 138 106 1 1 36 37
Verwaltungsaufwand –2.573 –2.710 –682 –732 –287 –311 –131 –121
Gewinne/Verluste aus der Ausbuchung von finanziellen Vermögenswerten zu AC 0 0 –2 –1 0 3 –44 –50
Sonstige Gewinne/Verluste aus der Ausbuchung von Finanzinstrumenten, nicht zum FVPL 0 0 2 0 0 0 –40 9
Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten –38 –145 –129 –129 4 –2 19 11
Sonstiger betrieblicher Erfolg –109 –38 –97 –80 –17 –13 –73 –5
Steuern und Abgaben auf das Bankgeschäft –110 –132 –67 –86 –12 –10 –23 –31
Ergebnis vor Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 2.221 2.264 1.642 1.586 491 532 –398 –172
Steuern vom Einkommen –441 –438 –310 –314 –99 –109 17 19
Periodenergebnis 1.780 1.826 1.332 1.272 393 423 –381 –153
Nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnendes Periodenergebnis 34 33 67 62 5 6 15 21
Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Periodenergebnis 1.746 1.793 1.266 1.210 388 417 –396 –174
Betriebserträge 4.941 5.157 2.550 2.528 790 855 –129 –15
Betriebsaufwendungen –2.573 –2.710 –682 –732 –287 –311 –131 –121
Betriebsergebnis 2.368 2.447 1.868 1.795 504 544 –260 –136
Risikogewichtete Aktiva (Kreditrisiko, Periodenende) 27.799 29.858 63.620 57.898 4.285 3.477 6.738 3.068
Durchschnittliches, zugeordnetes Kapital 3.988 4.070 6.787 6.676 1.077 996 6.323 6.957
Kosten-Ertrags-Relation 52,1% 52,6% 26,8% 29,0% 36,3% 36,4% >100% >100%
Verzinsung auf zugeordnetes Kapital 44,6% 44,9% 19,6% 19,1% 36,4% 42,5% –6,0% –2,2%
Summe Aktiva (Periodenende) 81.035 88.180 84.201 88.855 47.398 42.479 96.936 98.284
Summe Passiva ohne Eigenkapital (Periodenende) 119.385 125.991 46.346 49.309 44.444 36.295 77.440 81.235
Wertminderungen –38 –146 –132 –113 5 –2 23 13
Wertminderungen für finanzielle Vermögenswerte AC/FVOCI und Finanzierungsleasing –48 –133 –109 –162 8 5 20 9
Zuführung zu Rückstellungen für Verpflichtungen und gegebene Garantien (netto) 10 –12 –20 32 –4 –6 –1 2
Wertberichtigung von Firmenwerten 0 0 0 0 0 0 0 0
Wertminderungen für Investitionen in Tochtergesellschaften, Joint Ventures und assoziierte Unternehmen 0 0 0 0 0 0 0 8
Wertminderungen für sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte 0 –1 –3 16 0 0 4 –6

Business Segmente (2)

Sparkassen Group Corporate Center Konsolidierungen Gesamte Gruppe
in EUR Mio 2024 2025 2024 2025 2024 2025 2024 2025
Zinsüberschuss 1.838 1.756 363 501 32 27 7.528 7.788
Provisionsüberschuss 721 770 10 –14 –40 –36 2.938 3.191
Dividendenerträge 11 7 8 8 0 0 39 36
Handelsergebnis 40 11 2 2 –9 –5 519 313
Gewinne/Verluste aus Finanzinstrumenten zum FVPL –2 34 30 32 0 0 –82 107
Periodenergebnis aus Anteilen an At Equity-bewerteten Unternehmen 0 0 –2 20 0 0 27 46
Mieterträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien & sonstigen Operating Leasing-Verträgen 39 37 7 8 –23 –24 210 179
Verwaltungsaufwand –1.332 –1.403 –1.240 –1.353 966 1.048 –5.279 –5.583
Gewinne/Verluste aus der Ausbuchung von finanziellen Vermögenswerten zu AC 1 0 0 0 –45 –2 –90 –49
Sonstige Gewinne/Verluste aus der Ausbuchung von Finanzinstrumenten, nicht zum FVPL –2 –1 –7 0 46 2 –1 9
Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten –248 –213 –5 0 0 0 –397 –478
Sonstiger betrieblicher Erfolg –40 –38 848 1.025 –927 –1.010 –414 –158
Steuern und Abgaben auf das Bankgeschäft –7 –20 –27 –92 0 0 –245 –372
Ergebnis vor Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 1.026 960 15 229 0 0 4.997 5.400
Steuern vom Einkommen –232 –220 13 –40 0 0 –1.053 –1.103
Periodenergebnis 794 740 27 189 0 0 3.945 4.297
Nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnendes Periodenergebnis 692 641 7 25 0 0 819 788
Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Periodenergebnis 102 99 20 164 0 0 3.125 3.510
Betriebserträge 2.648 2.616 418 557 –40 –38 11.178 11.659
Betriebsaufwendungen –1.332 –1.403 –1.240 –1.353 966 1.048 –5.279 –5.583
Betriebsergebnis 1.316 1.212 –822 –796 926 1.010 5.900 6.076
Risikogewichtete Aktiva (Kreditrisiko, Periodenende) 30.355 29.158 901 –3.237 0 0 133.700 120.222
Durchschnittliches, zugeordnetes Kapital 5.271 5.638 6.101 8.403 0 0 29.547 32.740
Kosten-Ertrags-Relation 50,3% 53,7% >100% >100% >100% >100% 47,2% 47,9%
Verzinsung auf zugeordnetes Kapital 15,1% 13,1% 0,4% 2,2% 13,4% 13,1%
Summe Aktiva (Periodenende) 84.989 89.557 4.021 3.534 –44.844 –42.315 353.736 368.574
Summe Passiva ohne Eigenkapital (Periodenende) 77.201 80.847 3.021 2.549 –44.869 –42.317 322.969 333.909
Wertminderungen –251 –214 –5 19 0 0 –399 –442
Wertminderungen für finanzielle Vermögenswerte AC/FVOCI und Finanzierungsleasing –215 –205 1 1 0 0 –343 –486
Zuführung zu Rückstellungen für Verpflichtungen und gegebene Garantien (netto) –33 –8 –6 –1 0 0 –54 8
Wertberichtigung von Firmenwerten 0 0 0 0 0 0 0 0
Wertminderungen für Investitionen in Tochtergesellschaften, Joint Ventures und assoziierte Unternehmen 0 0 –1 20 0 0 –1 27
Wertminderungen für sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte –3 –1 1 0 0 0 –1 9

(Ende)

Aussender: Erste Group Bank AG
Adresse: Am Belvedere 1, 1100 Wien
Land: Österreich
Ansprechpartner: Thomas Sommerauer/ Simone Pilz
Tel.: +43 (0)50100-17326
E-Mail: investor.relations@erstegroup.com
Website: www.erstegroup.com

ISIN(s): AT0000652011 (Aktie)
Börsen: Amtlicher Handel in Wien
Weitere Handelsplätze: Bucharest Stock Exchange, Prague Stock Exchange

[ Quelle: https://www.pressetext.com/news/20260226006 ]

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