PNE – Dividende und Pipeline werden reduziert, Aktienkurs fällt nach anfänglichen Gewinnen
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Der Windparkbetreiber PNE konnte die Gesamtleistung auf 376,4 Mio. EUR und den Umsatz um rund 9 % auf über 230 Mio. EUR steigern. Es wurde ein EBITDA von 55,3 Mio. EUR erzielt, sowie ein Nettoverlust von 47,4 Mio. EUR. Dieser ist Wertberichtigungen in der Produktpipeline sowie deutlich schlechteren Windverhältnissen zuzuschreiben. Gleichzeitig reduziert PNE die Projektpipeline bis Ende 2025 auf 23,8 GW und stößt Projekte mit geringer Realisierungswahrscheinlichkeit oder Profitabilität ab. Im vergangenen Jahr lag die Gesamtpipeline noch bei 27,9 GW. Nun soll der Fokus wieder auf Projekte mit einem besseren Ertragsprofil gelegt werden.
Zudem wird die Dividende für 2025 auf 4 Cent je Aktie reduziert. Im letzten Jahr wurden, inklusive einer Sonderausschüttung, noch 8 Cent ausgezahlt. Das Unternehmen bestätigt den Ausblick für das laufende Jahr und erwartet ein EBITDA zwischen 90 und 120 Mio. EUR.
Viele Anleger scheinen aktuell unsicher, wie sie diese Gemengelage beurteilen sollen, und drücken die Aktie nach anfänglichen Gewinnen wieder in Richtung des zuletzt erreichten mehrjährigen Tiefs bei 7,67 EUR.
