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PIMCO-Fondsmanager schwärmt von Rohstoffen zur Portfoliodiversifikation

Die hohe physische Nachfrage nach Rohstoffen aller Art wird das Anlegerinteresse auf einem hohen Niveau halten, meint ein Manager bei dem renommierten Fondshaus PIMCO.

„Die Zukunft für Rohstoffe sieht gut aus“, sagt Bob Greer, Real Return Produkt Manager bei Pacific Investment Management Company (PIMCO). PIMCO verwaltet weltweit Kundengelder in Höhe von rund 374 Milliarden Dollar.

Rohstoffe seien eine stark wachsende Anlageklasse mit einem Anlagevolumen von 50-60 Milliarden Dollar. Vor nur vier Jahren lag das Volumen noch bei 10-15 Milliarden Dollar, so Greer. Mehr und mehr Investoren wenden sich den Terminmärkten zu, um von dem Nachfrageanstieg bei Energie, Getriede, Vieh, Metallen und Nahrungsmitteln zu profitieren. Dem entgegen stehen fehlende Investitionen in Transport-, Lager- und Förderkapazitäten in den 80er und 90er Jahren.

„Es gab üppig Kapazitäten in den 80er und 90er Jahren, darum wollte auch keiner investieren. Doch nun ist die Nachfrage bis an die Kapazitätsgrenzen angewachsen und steigt weiter“, sagt Greer und verweist auf eine stark wachsende Konjunktur und Bevölkerung in asiatischen Ländern wie China und Indien. Laut Greer werden jährlich Rohstoffe im Gesamtwert von 1,05 Billionen Dollar hergestellt.

Während im Monats- oder Quartalsvergleich Rohstoffe auch einmal fallen können, macht eine Diversifikation eines traditionellen Portfolios in Rohstoffe durchaus Sinn, erklärt der Fondsmanager. Rohstoffe dienen laut Greer als Schutz gegen eine höhere Inflation und bieten höhere Renditen in Zeiten seitwärts tendierender Aktien- und Anleihenmärkte. Greer rät Anlegern jedoch, nicht nur in Rohstoffe zu investieren und diese Anlageklasse nicht isoliert zu betrachten. Vielmehr sei eine Beimischung zum Aktien- und Anleihenportfolio angebracht.

In Deutschland ermöglichen Zertifikate verschiedener Art die Investition in Rohstoffe. Open-End-Zertifikate ermöglichen Direktinvestments in einzelne Rohstoffarten wie Blei, Benzin, Nickel oder Sojabohnen. Für weniger risikobereite Investoren bieten Bonus-Zertifikate einen Risikopuffer gegen moderat fallende Kurse. Garantie-Zertifikate schalten sogar die Möglichkeit eines Verlusts gänzlich aus: Die Emittenten von Rohstoff-Garantiezertifikaten verpflichten sich, 100 Prozent des eingesetzten Kapitals zurück zu erstatten, auch wenn die zugrundeliegenden Rohstoffe deutlich gefallen sind.

Deutschland ist nach Hongkong der zweitgrößte Markt für derivative Anlageprodukte wie Zertifikate. Die lockere Regulierung dieser Anlageklasse ist weltweit einzigartig. Im Rohstoff-Report stellen wir Ihnen regelmäßig neue Anlagezertifikate zu Rohstoffen vor und ermöglichen Ihnen im zweiwöchentlichen Rhythmus, interessante Einblicke in die Welt der Rohstoffe zu erlangen. Der Rohstoff-Report ist völlig kostenlos. Es genügt die Hinterlegung Ihrer E-Mail-Adresse, an die der zweiwöchentliche Rohstoff-Report im PDF-Format versendet wird. Clicken Sie hier, um auf die Anmeldeseite für den Rohstoff-Report zu gelangen.

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Über den Experten

Jochen Stanzl
Jochen Stanzl
Chefmarktanalyst CMC Markets

Jochen Stanzl begann seine Karriere in der Finanzdienstleistungsbranche als Mitbegründer der BörseGo AG (jetzt stock3 AG), wo er 18 Jahre lang mit den Marken GodmodeTrader sowie Guidants arbeitete und Marktkommentare und Finanzanalysen erstellte.

Er kam im Jahr 2015 nach Frankfurt zu CMC Markets Deutschland, um seine langjährige Erfahrung einzubringen, mit deren Hilfe er die Finanzmärkte analysiert und aufschlussreiche Stellungnahmen für Medien wie auch für Kunden verfasst. Er ist zu Gast bei TV-Sendern wie Welt, Tagesschau oder n-tv, wird zitiert von Reuters, Handelsblatt oder DPA und sendet seine Einschätzungen über Livestreams auf CMC TV.

Jochen Stanzl verfolgt einen kombinierten Ansatz, der technische und fundamentale Analysen einbezieht. Dabei steht das 123-Muster, Kerzencharts und das Preisverhalten an wichtigen, neuralgischen Punkten im Vordergrund. Jochen Stanzl ist Certified Financial Technician” (CFTe) beim Internationalen Verband der technischen Analysten IFTA.

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