Analyse

PFEIFFER VACUUM - Die Kursrakete

Am Montag sorgten Pfeiffer Vacuum mit den Zahlen für das dritte Quartal dafür, dass die Aktie über 10% ins Plus und auf neue Höchststände katapultiert wurde. Beeindruckend ist aktuell, dass diesem Kurssprung kaum Gewinnmitnahmen folgten.

Erwähnte Instrumente

  • Pfeiffer Vacuum Technology AG - WKN: 691660 - ISIN: DE0006916604 - Kurs: 215,000 € (XETRA)

Im Juli war die Aktie aus einer großen Dreiecksformation ausgebrochen und an den Widerstand bei 181,40 EUR gestiegen. Zu diesem Zeitpunkt wurde sie auch in der Erwartung einer direkten Fortsetzung dieses Aufwärtstrends in das Guidants PROmax Investmentdepot gekauft. Doch es dauerte zunächst noch einige Wochen, ehe diese starke Hürde dann final überwunden und die Pfeiffer-Vacuum-Aktie in Richtung Allzeithoch bei 192,80 EUR aufbrechen konnte.

Zahlen sorgten für Kursexplosion

Die Marke wurde am vergangenen Freitag erstmals überschritten und im Zuge der Veröffentlichung der Quartalszahlen dann ein enormes Kursfeuerwerk abgebrannt: Denn am Montag sprang der Wert mit einem gewaltigen Aufwärtsgap über die mehrfach genannten Kursziele bei 200,00 und 212,00 EUR an und erreichte in der Spitze einen Wert von 218,50 EUR.

Bisher sind Gewinnmitnahmen fast Fehlanzeige und so könnte die Aktie direkt weiter bis 225,00 und 232,00 EUR klettern. Selbst eine kurze Ausweitung bis 236,00 EUR wäre in der Folge möglich. An dieser Stelle sollte es aber spätestens zu einer raumgreifenden Korrektur der Rally kommen.

Supportzone von 206,00 bis 208,50 EUR bietet Halt

Auf der Unterseite sind aufgrund des Kurssprungs nur wenige Unterstützungsmarken vor dem alten Rekordhoch bei 192,80 EUR auszumachen. Aber im Bereich vom gestrigen Zwischentief bei 208,50 EUR und bei 206,00 EUR könnte eine kurzfristige Korrektur wieder auf Käufer treffen. Darunter dürfte das alte Rekordhoch angelaufen werden. Und erst bei Kursen unter 192,80 EUR müsste man sich auf das vorläufige Ende des Höhenflugs einstellen.

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Über den Experten

Thomas May
Thomas May
Experte für Fibonacci-Analyse

Thomas May entdeckte Ende der 1990er Jahre die Leidenschaft für die Börse. Zu Beginn fundamental orientiert, war er bald von der Charttechnischen Analyse begeistert und befasste sich intensiv mit klassischer Charttechnik, Elliott Wellen, Fibonacci- und Zyklenanalyse. Seit 2010 im Team der stock3 AG war er von 2012 bis 2016 Chefredakteur von GodmodeTrader.de, ist Autor der DVDs „Charttechnik für Einsteiger“ und „Fibonacci-Trading“, Mitherausgeber des ersten Teils von „Das große GodmodeTrader-Handbuch“ sowie einer der Autoren im zweiten Teil der Buchserie. Auf stock3 liegt sein Schwerpunkt auf charttechnischen Edelmetall-, Aktien- und Indexanalysen. Auf dem stock3 Terminal betreut der leidenschaftliche Swing-Trader seinen eigenen Desktop für Chartanalysen und Trading-Setups und handelt zudem aktiv im Depot "Gehebeltes Swing-Trading" des Premium-Services PROmax.

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