Palladium auf Überholkurs?
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Das hauptsächlich in Russland und Südafrika geförderte Edelmetall Palladium wird vor allem für den Bau von Katalysatoren verwendet, die heutzutage in den Großteil der PKW eingebaut werden. Bislang legte das Metall die schlechteste Jahresperformance unter den Edelmetallen hin und erlitt einen Rückgang von einem Prozent.
Durch die Katastrophe in Japan waren die Autobauer des Landes gezwungen, viele Werke zu schließen und entsprechend weniger Autokatalysatoren wurden nachgefragt, was sich insbesondere im März dieses Jahres nachteilig auf die Preisentwicklung des Edelmetalles auswirkte. Allgemein ging seit den Ereignissen in Japan die Nachfrage nach Metallen deshalb deutlich zurück. Nun wird allerdings wieder mit einem weltweit stärker werdenden PKW-Absatz gerechnet, was die Preise wieder hochtreiben könnte. Doch auch die Tatsache, dass die Palladiumförderer immer weniger abbauen können und die Produktionskosten immer höher werden, hebt möglicherweise den Preis und spricht für den erwarteten Engpass, der das größte Ausmaß der letzten 30 Jahre erreichen könnte. Nach einer Expertenstudie wird demnach die Nachfrage das Angebot um über 1,6 Millionen Unzen übersteigen. Die Experten rechnen zwar mit einer Preis-Rally, Zweifler ziehen aber auch eine anschließende Abschwächung des Preises in Betracht, sofern die Weltwirtschaft wieder schwächeln sollte.
Dem größten Förderer des Rohstoffs, der russischen Norilsk Nickel-Gruppe, wird jedenfalls von Analysten ein umsatzreiches Jahr prognostiziert, mit einer Steigerung des Nettogewinns um mehr als das Doppelte. Zudem rechnen 24 befragte Bloomberg-Analytiker und Händler bis zum Jahresende mit einer Steigerung des Palladiumpreises um 24 Prozent.
Auch für Investoren wird dieses als „vergessen“ bezeichnete Metall immer interessanter und ist auch Privatanlegern zugänglich. Neben der Möglichkeit es in der physischen Form zu erwerben, kann man komfortabler auch mit Zertifikaten in das Metall investieren.
Anleger, die von dem Aufwärtspotenzial von Palladium überzeugt sind, können mit den Produkten der Société Générale von der Entwicklung profitieren: beispielsweise mit dem klassischen Call Optionsschein (WKN: SG1W24). Optionsscheine bieten eine große Hebelwirkung und auch ein vorzeitiges Ausstoppen ist mit ihnen nicht möglich. Allerdings ist die Preisbestimmung bei Optionsscheinen von mehreren Faktoren abhängig, unter anderem der implizierter Volatilität und der Laufzeit.
Für chancenorientierte Investoren könnte der Open End Turbo Long (WKN: SG1LDZ7) interessant sein. Das Produkt stellt ein ideales Instrument für Anleger dar, die mit reduziertem Kapitaleinsatz und einer Hebelwirkung an einer Kurssteigerung partizipieren möchten. Aus dem reduzierten Kapitaleinsatz resultiert die Hebelwirkung:
Je niedriger der Kapitaleinsatz, desto höher ist die Hebelwirkung. Steigt der Basiswert um einen US-Dollar, so steigt auch der Turbo um einen US-Dollar unter der Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses und der Währung. Die Finanzierungskosten des Emittenten werden täglich im Produkt eingepreist, der Basispreis des Long Open End Turbos erhöht sich folglich jeden Tag um den anteiligen Finanzierungszinssatz. Die Knock-Out-Schwelle wird monatlich angepasst. Weitere Vorteile der Open End Turbos sind die unbegrenzte Laufzeit sowie der fehlende Einfluss der impliziten Volatilität.
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