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06:36 Uhr, 13.04.2026

Ölpreise ziehen nach Trumps Seeblockade-Plan deutlich an

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Die Ölpreise sind nach den vorerst gescheiterten US‑Iran‑Gesprächen wieder deutlich gestiegen. In der Nacht zum Montag kletterte Brent (Lieferung Juni) zeitweise um bis zu neun Prozent auf fast 104 Dollar; am frühen Morgen notierte der Future bei rund 102 Dollar und sieben Prozent über dem Niveau vom Freitagabend. Vor Beginn der Gespräche in Islamabad hatte Brent noch etwa 95,20 Dollar gekostet. Auch WTI zur Lieferung im Mai zog in der Nacht an. Rohöl bleibt damit ein zentraler Gradmesser für Inflations- und Konjunktursorgen. Die Märkte reagieren sensibel auf die Aussicht möglicher Lieferausfälle.

Für Montag hat das US‑Militär auf Anordnung von Präsident Donald Trump eine Blockade von Schiffen in der Straße von Hormus angekündigt, sofern sie iranische Häfen anlaufen oder von dort auslaufen; andere Routen sollen nicht beeinträchtigt werden. Die Maßnahme soll um 16.00 MESZ beginnen. Ziel ist es, Teheran die Erhebung von Durchfahrtsgebühren zu erschweren und die Öl-Einnahmen zu begrenzen. Der Iran gehört zu den größten Produzenten weltweit; die Meerenge ist für seine Ölexporte von zentraler Bedeutung.

Zuletzt hatten geopolitische Spannungen die Preise stark getrieben. Nach der Ankündigung einer zweiwöchigen Waffenruhe am Mittwoch war Brent auf knapp 90 Dollar gefallen, den niedrigsten Stand seit Mitte März.

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