Ölpreise steigen weiter nach Trumps Drohungen – Brent bei rund 110 Dollar
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Die Ölpreise sind mit weiteren Aufschlägen in die Woche gestartet. Brent zur Juni-Lieferung stieg zum Auftakt bis auf 112 US-Dollar je Barrel (159 Liter), ein Plus von bis zu 2,6 Prozent. Am Vormittag notierte die Nordseesorte bei rund 110 Dollar und damit etwa ein Prozent über dem Niveau vom Ende der Vorwoche.
Seit Beginn der Angriffe und Gegenschläge verteuerte sich Brent um rund 38 Dollar bzw. gut 50 Prozent. Risikoaufschläge wegen möglicher Lieferstörungen aus dem Nahen Osten treiben die Notierungen; Händler verweisen auf eine hohe Volatilität.
US-Präsident Donald Trump erhöhte den Druck auf Teheran und forderte erneut die Öffnung der Straße von Hormus. Sein Ultimatum gilt bis Dienstag, 20.00 Uhr US-Ostküstenzeit (02.00 Uhr MESZ). Für den Fall des Ausbleibens von Zugeständnissen drohte er mit massiven Angriffen und wählte in sozialen Medien ungewöhnlich scharfe Worte.
Die acht Kernstaaten der Opec+ zeigten sich tief besorgt über Angriffe auf Energie-Infrastruktur. Die Wiederherstellung beschädigter Anlagen sei kostspielig und zeitintensiv und beeinträchtige die Versorgungssicherheit; entscheidend sei zudem der Schutz wichtiger Seewege wie der Straße von Hormus.
Zugleich stellten sie für Mai eine Erhöhung der Tagesproduktion um 206.000 Barrel in Aussicht, um den Markt etwas zu stabilisieren. Der Schritt soll zumindest einen Teil der Ausfälle kompensieren.
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