Ölpreise steigen erneut – Förderausfälle im Golf belasten den Markt
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Nach Rücksetzern zum Wochenauftakt sind die Ölpreise am Dienstag wieder gestiegen: Brent zur Lieferung im Mai kostete am Morgen etwa 103,81 US-Dollar je Barrel und damit rund 3,5 Prozent mehr als am Vortag. Am Montag war der Preis zeitweise auf 100 Dollar gefallen; vor gut einer Woche lag das Hoch bei knapp 120 Dollar.
Angriffe aus dem Iran beeinträchtigen die Ölwirtschaft am Persischen Golf: In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde die Förderung im Shah-Ölfeld gestoppt, zudem wurden ein irakisches Feld und ein wichtiger Hafen der Emirate mit Drohnen und Raketen attackiert.
Die Furcht vor Lieferengpässen hält den Markt angespannt. Einschränkungen des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus treffen vor allem asiatische Verbraucher, die stark auf Öl aus der Golfregion angewiesen sind.
Trotzdem bleibt am Markt die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Konflikts bestehen. Kurzfristige Lieferungen werden deutlich höher bepreist als längerfristige: Mai-Kontrakte liegen über 100 Dollar, September-Lieferungen unter 90 Dollar.
Die Internationale Energieagentur setzt mit der Freigabe strategischer Reserven auf eine rasche Beruhigung; IEA-Chef Fatih Birol hofft auf eine zügige Klärung der Lage.
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