Ölpreise steigen durch geopolitische Spannungen und sinkende US-Reserven
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Die Ölpreise sind am Freitag leicht gestiegen, da geopolitische Risiken in den Fokus rückten. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete 61,24 US-Dollar, während der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI mit Lieferung im Februar auf 57,80 Dollar stieg.
Der Konflikt zwischen den USA und Venezuela bleibt ein zentrales Thema am Ölmarkt. Die US-Regierung hat den Druck erhöht, indem sie Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge vor der Küste Venezuelas zusammengezogen hat. Zudem wurden angebliche Drogenboote versenkt und sanktionierte Öltanker beschlagnahmt.
Auch der Ukraine-Krieg beeinflusst die Ölpreise. Russland und die Ukraine haben gegenseitig Schwarzmeerhäfen angegriffen, was zu weiteren Infrastrukturschäden führte. Berichten zufolge wurde ein Tanklager im Gebiet Kaluga getroffen, und die Raffinerie von Ilski in Südrussland wurde erneut attackiert.
Zusätzlich sanken die US-Ölreserven überraschend. Die Lagerbestände an Rohöl schrumpften um 1,9 Millionen Barrel auf 422,9 Millionen Barrel, während Analysten einen Anstieg erwartet hatten. Sinkende Ölreserven in den USA stützen in der Regel die Ölpreise.
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