Ölpreise sinken vor Trumps Rede in Davos
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Die Ölpreise sind am Mittwoch gesunken, da Anleger vor dem mit Spannung erwarteten Auftritt von US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos zurückhaltend blieben. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete 64,53 US-Dollar, 39 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 36 Cent auf 60,00 Dollar.
Im Fokus der Finanzmärkte steht Trumps Auftritt in Davos, wo neben seiner Rede auch Gespräche mit europäischen Staatschefs erwartet werden. Anleger hoffen auf Fortschritte bei der Beilegung des Grönlandstreits, nachdem Trump mit neuen Zöllen gegen acht europäische Länder, darunter Deutschland, gedroht hatte. Die Europäische Union hat daraufhin Gegenmaßnahmen angekündigt.
Nachdem die Ölpreise im frühen Handel unter Verkaufsdruck standen, erholten sie sich am Vormittag teilweise nach einer neuen Nachfrageprognose der Internationalen Energieagentur (IEA). Der Interessenverband westlicher Industriestaaten erhöhte die Prognose für das Wachstum der Nachfrage nach Rohöl aufgrund einer besseren Entwicklung der Weltwirtschaft. Experten der IEA rechnen in diesem Jahr mit einem Anstieg der Nachfrage um 930.000 Barrel pro Tag, 70.000 Barrel mehr als zuvor prognostiziert. Dennoch wird ein Überangebot auf dem Ölmarkt erwartet.
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