Ölpreise schwächer - US-Iran-Gespräche rücken näher
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Die Ölpreise haben am Dienstag leicht nachgegeben. Aus dem Markt heißt es, dass Iran voraussichtlich an neuen Verhandlungen mit den USA in Islamabad teilnehmen wird – noch vor dem Auslaufen der aktuellen Waffenruhe. Ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im Juni kostete zuletzt 94,41 Dollar und damit rund 1,1 Prozent weniger als am Vortag; die US-Sorte WTI folgte in ähnlichem Ausmaß.
Eine US-Delegation um Vizepräsident JD Vance bereitet dem Vernehmen nach die Abreise nach Pakistan vor. Die Sprecherin des Weißen Hauses zeigte sich zuversichtlich, dass eine Einigung kurz bevorsteht. Zentraler Streitpunkt bleibt die US-Seeblockade iranischer Schiffe und Häfen: Präsident Donald Trump will daran festhalten, bis ein Abkommen steht, während Teheran seine Teilnahme an Gesprächen an eine Aufhebung knüpft.
Ohne neue Vereinbarung bis Mittwochabend Washingtoner Zeit droht eine Wiederaufnahme der Kampfhandlungen, wovor Trump erneut mit schweren Angriffen warnte. Die Lage in der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus hatte die Ölpreise zuletzt deutlich nach oben getrieben; zugleich schwankten sie stark, da Einschätzungen zum Verhandlungsstand und zur Schiffbarkeit schnell wechselten. Marktbeobachter sehen die nächsten 24 Stunden als entscheidend: Entweder kommt es zu Deeskalation, oder es droht eine länger anhaltende Störung der Energieversorgung, und der Markt reagiert extrem sensibel auf neue Schlagzeilen.
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