Ölpreise fallen – Öl wird teils an der Straße von Hormus vorbeigeleitet
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Die Ölpreise gaben am Mittwoch nach: Brent fiel im frühen Handel zeitweise auf knapp 100 US-Dollar je Barrel, nachdem die Notierung nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran zwischenzeitlich bis nahe 120 Dollar gestiegen war. Am Morgen kostete Brent 101,30 Dollar und damit rund zwei Prozent weniger als am Vortag.
Im Fokus bleibt der Iran-Krieg und die Lage in der für den Ölhandel zentralen Straße von Hormus. Die Wasserstraße ist wegen des Konflikts und drohender iranischer Angriffe für den Schiffsverkehr weitgehend blockiert; Hunderte Handelsschiffe, darunter zahlreiche Tanker, liegen fest.
Gleichzeitig werden Umleitungen organisiert: Irak einigte sich mit der Türkei auf die Wiederaufnahme von Öltransporten, sodass ein Teil der Exporte die Straße von Hormus umgehen kann. Das dämpft die Angebotssorgen jedoch nur begrenzt, denn die irakische Förderung ist auf etwa 1,4 Millionen Barrel pro Tag gesunken – rund ein Drittel des Niveaus vor der Sperrung. Auch in anderen Golfstaaten sind Lager gefüllt, was zu Förderkürzungen führt.
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