Ölpreise erreichen neues Tief seit 2021
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Die Sorge vor einem globalen Konjunktureinbruch hat die Ölpreise am Freitag erneut in den Keller geschickt. Die Preise für Rohöl der Nordseesorte Brent und US-Rohöl fielen auf den tiefsten Stand seit 2021. Die aggressive Zollpolitik der USA und die Reaktion Chinas darauf beeinflussten die Märkte.
Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni fiel um 5,36 Dollar auf 64,78 US-Dollar, während der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI um 5,64 Dollar auf 61,32 Dollar sank. Bereits am Donnerstag waren die Ölpreise stark gefallen. Seit der Ankündigung des Zollpakets hat sich Brent-Rohöl um mehr als zehn Dollar je Barrel verbilligt. Zusätzlich belastete eine angekündigte Erhöhung der Fördermenge durch die Opec+ den Markt.
Am Freitag verstärkte China die Spannungen mit Gegenzöllen auf US-Importe und setzte elf amerikanische Unternehmen auf eine schwarze Liste, was den Handel in China für diese Firmen erheblich erschwert.
Analyst Tamas Varga von PVM Oil Associates beschrieb die Situation als "perfekten pessimistischen Cocktail" und warnte vor den Auswirkungen der gegenseitigen Zölle, die Befürchtungen einer Rezession schüren. Das Wachstum und die Ölnachfrage könnten negativ betroffen sein.
Zusätzlich rücken Konjunkturdaten stärker in den Fokus der Rohstoffmärkte. Der US-Arbeitsmarktbericht für März, der große Bedeutung für die Geldpolitik hat, wird am Nachmittag veröffentlicht. Ein starker Stellenaufbau könnte die US-Konjunktursorgen etwas beruhigen.
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