Ölpreis legt nach Rally eine Pause ein
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Der Ölpreis hat am Mittwoch seine jüngste Aufwärtsbewegung vorerst unterbrochen. Nach einem frühen Minus von rund einem Prozent notierte er zuletzt kaum verändert.
Brent zur Juli-Lieferung kostete 107,55 US-Dollar je Barrel und damit etwas weniger als am Vortag. Zuvor war der Preis an den ersten beiden Handelstagen der Woche deutlich gestiegen und lag zeitweise mehr als acht Dollar über dem Niveau vom vergangenen Freitag.
Im Fokus der Finanzmärkte stehen die für diese Woche erwarteten Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping. Dabei dürfte auch der Iran-Krieg eine Rolle spielen, zumal die Straße von Hormus seit Kriegsbeginn Ende Februar faktisch geschlossen ist – eine für China wichtige Route aus dem Persischen Golf.
Eine neue Prognose der Internationalen Energieagentur bewegte die Preise kaum: Wegen der Kriegsfolgen rechnet die IEA mit einem stärkeren Rückgang der weltweiten Ölnachfrage und sinkenden Reserven. Demnach dürfte die Nachfrage in diesem Jahr im Schnitt um 420.000 Barrel pro Tag auf etwa 104 Millionen Barrel zurückgehen.
Analysten von Societe Generale warnen vor längerfristigen Folgen: Selbst wenn Meldungen über eine Wiederöffnung der Straße von Hormus die Preise kurzfristig drücken, verbessere sich das physische Marktgleichgewicht erst deutlich später.
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