Analyse
10:00 Uhr, 02.03.2026

NETFLIX-Vorstand erklärt: Deshalb haben wir den Deal abgesagt!

Der Streamingkonzern Netflix hat den milliardenschweren Übernahmepoker um die Studiosparte von Warner Bros. abrupt beendet.

Nach einem Gebot von 27,75 USD je Aktie zog Co-CEO Ted Sarandos die Reißleine, obwohl Netflix den Deal im Dezember noch als strategischen Meilenstein präsentiert hatte. Ausschlaggebend war ein höheres Angebot von Paramount Skydance, unterlegt mit einer persönlichen Garantie für ein Gesamtvolumen von 111 Mrd. USD. Wir berichteten an dieser Stelle. Jetzt hat sich der Vorstand geäußert und in einem Interview mit Bloomberg die genauen Gründe erläutert, weshalb man den Ausgang gesucht hatte.

Sarandos betont, der Rückzug sei kein Affekt gewesen. Man habe im Vorfeld sämtliche Szenarien durchgespielt und eine klare Preisobergrenze definiert. "Wir wussten sofort, was wir tun würden", sagte er. Netflix habe den Vermögenswert gewollt, aber nicht gebraucht. Die Disziplin sei wichtiger gewesen als das Prestige eines Jahrhundertdeals.

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