MORNING BRIEFING - USA/Asien
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Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:
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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++
FREITAG In Tokio bleiben die Börsen wegen des Feiertages zum Frühlingsanfang geschlossen.
+++++ TAGESTHEMA +++++
Fedex hat den Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Der Logistikkonzern wies für das jüngste Quartal einen Gewinn von 1,06 (Vorjahr: 0,91) Milliarden Dollar aus. Bereinigt und je Aktie waren es 5,25 Dollar, wohingegen Analysten auf 4,15 Dollar getippt hatten. Der Umsatz stieg um 8 Prozent auf 24,0 Milliarden Dollar und übertraf die Konsensschätzung von 23,49 Milliarden. Der Nettogewinn enthielt einen Steuervorteil von 99 Millionen Dollar. Das Express-Segment profitierte von höheren Paketrenditen, einem höheren Volumen in den USA sowie von Kostensenkungen. Für das Gesamtjahr erwartet Fedex nun ein Umsatzwachstum von 6 bis 6,5 Prozent, nach einer vorherigen Prognose von 5 bis 6 Prozent Wachstum. Das Unternehmen rechnet mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 19,30 bis 20,10 Dollar, nach einer bisherigen Spanne von 17,80 bis 19,00 Dollar. Diese Prognose klammert bestimmte Kosten, einschließlich der geplanten Abspaltung, aus. Fedex senkte zudem seinen Ausblick für die Investitionsausgaben auf 4,1 von 4,5 Milliarden Dollar.
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++
Keine wichtigen Termine angekündigt.
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
Keine wichtigen Termine angekündigt.
+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++
zuletzt +/- %
E-Mini-Future S&P-500 6.656,25 -0,1
E-Mini-Future Nasdaq-100 24.541,00 -0,2
S&P/ASX 200 (Sydney) 8.428,40 -0,8
Topix-500 (Tokio) Feiertag
Kospi (Seoul) 5.093,54 +0,3
Shanghai-Composite 3.961,94 -1,1
Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.266,52 -0,9
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
OSTASIEN (VERLAUF)
Uneinheitlich - Nach den starken Kursverlusten am Donnerstag geht es wieder etwas ruhiger zu. Zur Beruhigung trägt bei, dass die Ölpreise von den jüngsten Hochs wieder etwas zurückgekommen sind, aktuell kostet Brent-Öl 107,50 Dollar, 1 Prozent weniger als am späten Freitag. Dazu hatten die US-Börsen trotz des Anstiegs des Ölpreises am Vortag auf bis rund 118 Dollar nur leichte Verluste verzeichnet. Die Sorgen über die Auswirkungen des Iran-Konflikts auf die Energiepreise und die Weltwirtschaft sind weiter das bestimmende Thema. Die Notenbanksitzungen der Vortage sind weitgehend abgehakt. Wenig überraschend hieß es nahezu einstimmig von den Währungshütern, dass der Energiepreisschock eine Gefahr für die Inflation darstelle. Zum Minus in Hongkong trägt bei, dass die Alibaba-Aktie um 6,0 Prozent nachgibt. Der Technologiekonzern meldete einen Einbruch des Nettogewinns im dritten Geschäftsquartal um 67 Prozent. Der Subindex der Technologieaktien fällt um 2,3 Prozent. Klare Tagesgewinner in Hongkong sind Industriewerte, deren Index um 3,3 Prozent zulegt. Für Xiaomi geht es um knapp 7 Prozent bergab. Marktteilnehmer sprechen von Gewinnmitnahmen nach dem kräftigen Kursanstieg vor der Einführung eines mit Spannung erwarteten Updates der SU7-E-Limousine.
WALL STREET
INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
DJIA 46.021,43 -0,4 -203,72 46.225,15
S&P-500 6.606,49 -0,3 -18,21 6.624,70
NASDAQ Comp 22.090,69 -0,3 -61,73 22.152,42
NASDAQ 100 24.355,28 -0,3 -69,82 24.425,09
Donnerstag Mittwoch
Umsatz NYSE (Aktien) 1,38 Mrd 1,36 Mrd
Gewinner 1.179 555
Verlierer 1.572 2.208
Unverändert 84 68
Etwas leichter - Die Bewegung der Ölpreise gab maßgeblich die Richtung vor, nachdem gegenseitige Angriffe auf Energieanlagen im Iran-Krieg den Preis für Nordseeöl der Sorte Brent zunächst bis auf knapp 119 Dollar nach oben getrieben hatten. Im Tagesverlauf kamen die Preise aber wieder zurück. Dazu trug US-Finanzminister Bessent mit der Aussage bei, die USA könnten die Sanktionen gegen iranisches Öl auf See aufheben und mehr Öl aus ihren strategischen Reserven freigeben. Mit den nachgebenden Ölpreisen erholten sich die Indizes von den Tagestiefs. Für Micron Technology ging es trotz starker Geschäftszahlen und eines ebensolchen Ausblicks um 3,8 Prozent nach unten. Bemängelt wurden jedoch geplante höheren Investitionen, mit denen das Unternehmen die Produktion steigern will. Analysten hoben zwar das starke Quartal hervor, verwiesen zugleich aber auch auf Zyklus- und Margenrisiken. Im Sog fallender Edelmetallpreise gerieten auch Branchenaktien unter Druck. Freeport-McMoRan, Newmont und Royal Gold verloren bis zu 7,1 Prozent. Walmart gaben um 0,7 Prozent nach. Der Einzelhandelsriese zahlt 100 Millionen Dollar zur Beilegung von Betrugsvorwürfen.
US-ANLEIHEN
US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief 2 Jahre 3,79 +0,05 3,96 3,76 5 Jahre 3,89 +0,03 3,99 3,86 10 Jahre 4,26 +0,00 4,33 4,24
Am US-Anleihemarkt ging es mit den Renditen nach den gedämpften Zinssenkungserwartungen in den USA und mit den weiter herrschenden Gefahren für eine steigende Inflation tendenziell nach oben. Die Zehnjahresrendite blieb aber kaum verändert bei 4,26 Prozent.
DEVISEN
zuletzt +/- % 00:00 Do, 08:14 % YTD
EUR/USD 1,1562 -0,2 1,1588 1,1464 -1,6
EUR/JPY 183,14 +0,2 182,75 182,88 -0,5
EUR/GBP 0,8623 -0,0 0,8626 0,8644 -1,1
USD/JPY 158,37 +0,4 157,72 159,47 1,1
USD/KRW 1.497,74 +0,6 1.489,36 1.502,30 4,0
USD/CNY 6,8944 -0,1 6,8998 6,9001 -1,4
USD/CNH 6,8966 +0,3 6,8783 6,9033 -1,1
USD/HKD 7,8340 +0,0 7,8332 7,8363 0,7
AUD/USD 0,7080 -0,1 0,7086 0,7034 6,1
NZD/USD 0,5876 +0,1 0,5872 0,5813 2,1
BTC/USD 70.464,83 -0,0 70.492,57 70.015,58 -19,7
Der Dollar kam nach der Aufwertung vom Vortag in Reaktion auf die Zinsprojektionen und Aussagen der US-Notenbank wieder zurück, nachdem sowohl die Bank of England, die EZB und die Bank of Japan Bereitschaft zu Zinserhöhungen signalisiert hatten angesichts der Gefahr für eine steigende Inflation nach dem jüngsten Energiepreisschock. Pfund und Euro werteten auf, der Dollarindex verlor 0,9 Prozent, der Euro kostete im späten US-Handel knapp 1,1580 Dollar.
++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.666,50 +0,4 18,27 4.648,23
Silber 71,46 -2,0 -1,44 72,90
Platin 1.978,22 +0,4 7,12 1.971,10
Der Goldpreis stand erneut unter Druck, die Feinunze ermäßigte sich um 3,6 Prozent auf 4.645 Dollar. Der Krieg im Nahen Osten treibe weiter die Ölpreise, was die Aussichten auf eine kurzfristige Zinssenkung durch die US-Notenbank verschlechtere, hieß es zur Begründung. Darunter leide die relative Attraktivität von Gold als Anlage.
ÖL
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 94,90 -1,3 -1,24 96,14
Brent/ICE 107,50 -1,1 -1,15 108,65
Der Krieg im Nahen Osten mit anhaltenden Angriffen auf Energieförderanlagen trieben die Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent im frühen Handel zunächst bis auf knapp 119 Dollar. Für im Verlauf wieder etwas sinkende Preise sorgte US-Finanzminister Bessent. Er hatte gesagt, die USA könnten die Sanktionen gegen iranisches Öl auf See aufheben und mehr Öl aus ihren strategischen Reserven freigeben, um die Preise zu dämpfen. Der Preis für Brent fiel im US-Handel um 0,5 Prozent auf 106,83 Dollar, WTI gab um 1,5 Prozent nach.
+++++ MELDUNGEN SEIT DONNERSTAG 20.00 UHR +++++
CHINA - Geldpolitik
Chinas Zentralbank hat wie weitgehend auch erwartet maßgebliche Kreditzinssätze unverändert gelassen. Der einjährige Leitzins für Kredite bleibt bei 3,0 Prozent und der fünfjährige Satz bei 3,5 Prozent.
USA - Politik
Die US-Regierung hat am Donnerstag Waffenverkäufe im Wert von 23 Milliarden Dollar an die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Kuwait und Jordanien auf den Weg gebracht. Damit wolle die Regierung diese Länder während des Konflikts mit dem Iran militärisch unterstützen, sagten US-Regierungsvertreter, die mit der Entscheidung vertraut sind.
UNILEVER/MCCORMICK
Unilever führt nach Angaben von Insidern derzeit Gespräche, sein Lebensmittelgeschäft abzuspalten und mit dem Gewürzhersteller McCormick zu fusionieren. Mit einer solchen potenziellen strategischen Neuausrichtung würde Unilever dem Trend folgen, dass Konsumgüterkonzerne ihre Geschäfte verschlanken. Der britische Konsumgüterkonzern würde sich auf Produkte für Schönheit, Körperpflege und Haushalt konzentrieren. McCormick hat einen Marktwert von etwa 14,8 Milliarden Dollar. Unilevers Marktwert liegt bei fast 140 Milliarden Dollar, wobei das Lebensmittelgeschäft, zu dem Marken wie Knorr, Pfanni und Maizena gehören, Dutzende Milliarden Dollar wert sein könnte.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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