Euro gibt leicht zum US-Dollar nach
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Der Euro hat am Freitag leicht nachgegeben: Am Morgen notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1573 US-Dollar und damit etwas unter dem Vorabend. Nach dem kräftigen Anstieg am Donnerstag, ausgelöst durch Spekulationen auf eine mögliche EZB-Zinserhöhung wegen der deutlich gestiegenen Öl- und Gaspreise im Zuge des Iran-Kriegs, setzte eine moderate Gegenbewegung ein.
Jüngste Hinweise aus dem EZB-Rat auf eine mögliche Anhebung im April verliehen dem Euro am Morgen keinen weiteren Auftrieb. Bundesbankpräsident und EZB-Ratsmitglied Joachim Nagel warnte, die mittelfristigen Inflationsaussichten könnten sich verschlechtern und die Inflationserwartungen nachhaltig steigen; verlässlichere Daten werden zur nächsten Ratssitzung in rund sechs Wochen erwartet.
Ratsmitglied Martins Kazaks erklärte, die EZB werde die Entwicklungen aufmerksam verfolgen und bei den nächsten Sitzungen, beginnend im April, über notwendige geldpolitische Maßnahmen beraten, betonte jedoch die weiterhin unklare Lage.
Nach der jüngsten Zinsentscheidung verwies die Notenbank auf Risiken durch höhere Energiepreise, zugleich dürfte mit Blick auf die Entwicklungen im Nahen Osten und an den Rohstoffmärkten zunächst abgewartet werden.
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