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08:03 Uhr, 11.02.2026

MORNING BRIEFING - USA/Asien

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DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ FEIERTAG +++++

MITTWOCH: An den japanischen Finanzmärkten ruht das Geschäft anlässlich der Feier des Tags der Staatsgründung.

+++++ TAGESTHEMA +++++

Das US-Stellenwachstum dürfte im Januar stabil geblieben sein. Ökonomen erwarten ein Jobwachstum von 55.000 (Vormonat: 50.000) und eine unveränderte Arbeitslosenquote von 4,4 Prozent. Bei den durchschnittlichen Stundenlöhnen wird ein Plus von 0,3 (0,3) Prozent auf Monats- und eine Steigerung um 3,7 (3,8) Prozent auf Jahressicht vorausgesagt. Das US-Arbeitsministerium wird die Daten um 14.30 Uhr (MEZ) veröffentlichen; ursprünglich sollte der Bericht bereits am Freitag kommen, der Termin wurde jedoch wegen des kurzzeitigen Shutdowns verschoben. Ein Zuwachs von lediglich 55.000 Stellen gilt historisch gesehen als "mager", doch im Kontext der aktuellen Wirtschaftsphase wird dies von Ökonomen eher als kontrollierte Landung interpretiert. Es ist genug Wachstum, um eine unmittelbare Rezessionsangst zu dämpfen, aber zu wenig, um den Inflationsdruck über den Arbeitsmarkt neu zu entfachen. Da der Arbeitsmarkt nicht einbricht, aber auch nicht überhitzt, besteht für die Fed kein akuter Handlungsbedarf. Die stabilen Daten sprechen für eine Beibehaltung des aktuellen Zinsniveaus, sofern die Inflation mitspielt.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++

12:00 US/Kraft Heinz Co, Ergebnis 4Q

13:00 US/McDonald's Corp, Ergebnis 4Q

13:30 US/T-Mobile US Inc, Jahresergebnis und Finanzziele 2026/27

22:05 US/Cisco Systems Inc, Ergebnis 2Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- US 
    14:30 Arbeitsmarktdaten Januar 
          Beschäftigung ex Agrar 
          PROGNOSE: +55.000 gg Vm 
          zuvor:    +50.000 gg Vm 
          Arbeitslosenquote 
          PROGNOSE:  4,4% 
          zuvor:     4,4% 
          durchschnittliche Stundenlöhne 
          PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+3,7% gg Vj 
          zuvor:    +0,3% gg Vm/+3,8% gg Vj 
 

+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++

                            zuletzt  +/- % 
E-Mini-Future S&P-500      6.974,00  +0,2% 
E-Mini-Future Nasdaq-100  25.273,50  +0,2% 
S&P/ASX 200 (Sydney)       9.014,80  +1,7% 
Nikkei-225 (Tokio)           Feiertag 
Hang-Seng (Hongk.)        27.265,79  +0,3% 
Shanghai-Comp.             4.133,53  +0,1% 
Kospi (Seoul)              5.354,49  +1,0% 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

OSTASIEN (VERLAUF)

Freundlich - Während in Sydney gute Unternehmenszahlen für Kauflaune sorgten, liefern an den chinesischen Börsen eher mau ausgefallene Inflationsdaten kein Störfeuer oder werden vom Markt sogar leicht positiv aufgenommen, weil sie der Notenbank weiter Spielraum für eine lockere Geldpolitik bieten. Die Inflation in China hat sich zum Jahresbeginn etwas abgeschwächt, was auf eine eher schwächliche Konjunktur deutet. Experten sprechen allerdings auch von verzerrenden Basiseffekten, weil im vergangenen Jahr das chinesische Neujahrsfest in den Januar gefallen sei. Dieses Jahr finde es im Februar statt. In Seoul sorgt für Zuversicht, dass Südkoreas staatlicher Thinktank optimistischer für die Wirtschaft des Landes ist. Er hat seine Wachstums- und Inflationsprognosen angehoben. Unter den Einzelwerten geht es in Sydney für Commonwealth Bank of Australia um 6,8 Prozent nach oben. Im Sog verteuern sich auch die Aktien anderer Banken deutlich. Der größte Kreditgeber des Landes hat einen höher als erwartet ausgefallenen Halbjahresgewinn gemeldet. Im Energiesektor ging es für AGL Energy nach robusten Gewinnen und einer bestätigten Prognose um fast 12 Prozent aufwärts. Der Baustoffhersteller James Hardie Industries legte ebenfalls solide Quartalsergebnisse vor, die die anhaltende Nachfrage auf wichtigen Auslandsmärkten unterstrichen. Die Aktie machte einen Satz um 10,9 Prozent.

WALL STREET

INDEX          zuletzt  +/- %  absolut  +/- % YTD 
DJIA         50.188,14  +0,1%    52,27      +4,3% 
S&P-500       6.941,81  -0,3%   -23,01      +1,7% 
NASDAQ Comp  23.102,47  -0,6%  -136,20      -0,0% 
NASDAQ 100   25.127,64  -0,6%  -140,50      +0,1% 
 
                     Dienstag   Montag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,28 Mrd   1,29 Mrd 
Gewinner             1.701      1.609 
Verlierer            1.039      1.137 
Unverändert             95         87 
 

Etwas leichter - Im frühen Handel markierte der Dow ein Rekordhoch, konnte allerdings nur ein kleines Plus ins Ziel retten. Neben den im Wochenverlauf noch anstehenden wichtigen US-Konjunkturdaten sorgten am Berichtstag schwache Daten zum US-Einzelhandelsumsatz für Kaufzurückhaltung, wie es hieß. Dieser stagnierte im Dezember, Volkswirte hatten dagegen einen kleinen Anstieg erwartet. Walmart gaben um 1,3 Prozent nach. Coca-Cola büßten nach durchwachsenen Geschäftszahlen 1,5 Prozent ein. Spotify machten einen Satz um 14,8 Prozent. Der Audio-Streaming-Anbieter hatte die Analystenerwartungen übertroffen und solide Margenprognosen abgegeben. Titel aus dem Bereich Vermögensverwaltung standen unter Druck, nachdem das Finanztechnologieunternehmen Altruist ein KI-Tool angekündigt hatte, das laut dem Unternehmen bestimmte Prozesse ohne manuelle Eingabe erstellen kann. Raymond James Financial gaben um 8,8 Prozent nach - LPL Financial, Charles Schwab und Stifel Financial verzeichneten Rückgänge von bis zu 8,3 Prozent.

US-ANLEIHEN

Nach den schwächer aus gedacht ausgefallenen Einzelhandelsdaten erhielten Anleihen mit den damit verbundenen Sorgen um die Konjunktur Zulauf. Die Zehnjahresrendite sank im Umkehrschluss um 6,0 Basispunkte auf 4,14 Prozent.

DEVISEN

                   zuletzt       +/- %      00:00  Di, 08:51   % YTD 
EUR/USD             1,1914         0,2     1,1891     1,1906   +1,4% 
EUR/JPY             182,46        -0,6     183,61     185,26   +0,8% 
EUR/GBP             0,8717        -0,0     0,8717     0,8708   -0,3% 
GBP/USD             1,3668         0,2     1,3641     1,3672   +1,7% 
USD/JPY             153,15        -0,8     154,40     155,60   -0,6% 
USD/KRW           1.452,75        -0,2   1.456,32   1.460,75   +1,3% 
USD/CNY             6,9416        -0,0     6,9417     6,9392   -1,2% 
USD/CNH             6,9110        -0,0     6,9127     6,9098   -0,9% 
USD/HKD             7,8155        -0,0     7,8181     7,8175   +0,4% 
AUD/USD             0,7106         0,5     0,7070     0,7068   +6,3% 
NZD/USD             0,6055         0,3     0,6039     0,6038   +5,0% 
BTC/USD          66.715,20        -2,8  68.671,60  68.959,80  -20,5% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Dollar gab zunächst weiter nach, holte die Verluste allerdings wieder vollständig und zeigte sich wenig verändert. Der Greenback werde übergeordnet von der Befürchtung belastet, dass es zu einem Ausverkauf von US-Vermögenswerten kommen könnte, hieß es mit Verweis darauf, dass die Behörden in China die Banken des Landes angewiesen hätten, sich von US-Rentenpapieren zu trennen.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

           zuletzt      Vortag      +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold      5.065,07    5.022,26      +0,9%     +42,82  +17,1% 
Silber       83,42      81,225      +2,7%      +2,19  +16,9% 
Platin    1.781,03    1.755,81      +1,4%     +25,22   +1,7% 
Kupfer        5,93        5,91      +0,3%      +0,02   +4,4% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Nach dem kräftigen Erholungsschub zuvor verbilligte sich die Feinunze Gold im US-Handel um 0,6 Prozent auf 5.030 Dollar.

ÖL

              zuletzt  VT-Schluss      +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex       64,23       63,79      +0,7%      +0,44  +11,8% 
Brent/ICE       69,21       68,80      +0,6%      +0,41  +13,2% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Die Ölpreise zeigten sich wenig bewegt, sie gaben um knapp ein halbes Prozent nach.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR +++++

CHINA - Inflation

Die Inflation in China hat sich zum Jahresbeginn etwas abgeschwächt. Der Verbraucherpreisindex stieg im Januar um 0,2 Prozent zum Vorjahr, nachdem er im Dezember noch um 0,8 Prozent gestiegen war. Ökonomen hatten im Konsens der Wall Street Journal mit 0,4 Prozent gerechnet. Die Behörde verwies auf Basiseffekte. Vergangenes Jahr fiel das Chinesische Neujahrsfest in den Januar, dieses Jahr findet es nun im Februar statt. Chinas Erzeugerpreisindex fiel im Januar im Jahresvergleich um 1,4 Prozent. Damit verringerte sich der Rückgang gegenüber dem Minus von 1,9 Prozent im Dezember, der Index blieb jedoch den 40. Monat in Folge im deflationären Bereich. Der Wert stand den Erwartungen von Ökonomen gegenüber, die mit einem Rückgang von 1,5 Prozent gerechnet hatten.

USA - Geldpolitik

Die Präsidentin der Dallas-Fed, Lorie Logan, hält die Zinspolitik der US-Notenbank angesichts der Risiken für die Wirtschaft für gut aufgestellt. Das aktuelle Zinsniveau sei für eine Wirtschaft, die sowohl mit einer hartnäckigen Inflation als auch mit einem sich allmählich abkühlenden Arbeitsmarkt konfrontiert ist, ungefähr richtig, so Logan.

AIG

hat im jüngsten Quartal einen geringeren Gewinn verbucht, weil die Nettoinvestitionserträge sanken. Der Versicherungskonzern wies einen Gewinn von 735 (Vorjahr: 898) Millionen Dollar aus. Der bereinigte Gewinn je Aktie betrug 1,96 Dollar. Analysten hatten mit 1,90 Dollar je Aktie gerechnet. Die Nettoinvestitionserträge sanken um 34 Prozent auf 872 Millionen Dollar. Dies ist hauptsächlich auf geringere Gewinne aus der Fair-Value-Änderung und dem Verkauf von Aktien aus der Beteiligung von AIG an Corebridge sowie auf geringere Erträge aus alternativen Anlagen zurückzuführen.

AMAZON

hat sich mit 5,3 Prozent an Beta Technologies beteiligt, einem Anbieter elektrischer Luft- und Raumfahrttechnik, der im vergangenen Jahr an die Börse gegangen ist.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 11, 2026 02:03 ET (07:03 GMT)

ESTEE LAUDER / WALMART

Estée Lauder wirft Walmart den Verkauf gefälschter Versionen einiger Düfte und Hautpflegeprodukte des Kosmetikunternehmens vor. Der Konzern hat Klage gegen den Einzelhändler eingereicht.

GILEAD SCIENCES

hat im jüngsten Quartal einen höheren Gewinn verzeichnet, gestützt auf das Umsatzwachstum bei seinen Behandlungen für HIV und Lebererkrankungen. Das Biopharmaunternehmen meldete einen Gewinn von 2,18 (Vorjahr: 1,78) Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie belief sich auf 1,86 Dollar. Analysten hatten mit 1,81 Dollar je Aktie gerechnet. Der Umsatz stieg um 5 Prozent auf 7,93 Milliarden Dollar, während Analysten mit 7,69 Milliarden Dollar gerechnet hatten.

LYFT

hat im jüngsten Quartal dank eines zweistelligen Wachstums bei den Buchungen einen höheren Umsatz erzielt. Das Unternehmen prognostizierte zudem für das erste Quartal einen sequenziellen Rückgang seiner bereinigten EBITDA-Marge. Lyft verbuchte einen Gewinn von 2,76 Milliarden Dollar, verglichen mit 61,7 Millionen Dollar im Vorjahr. Das jüngste Quartal beinhaltet 2,9 Milliarden Dollar aus der Auflösung der Wertberichtigung von Lyft auf aktive latente Steuern. Der Umsatz stieg um 3 Prozent auf 1,59 Milliarden Dollar, verglichen mit Analystenschätzungen von 1,75 Milliarden.

NETFLIX

Der aktivistische Investor Ancora Holdings will sich Informanten zufolge gegen eine Übernahme der Film- und Fernsehstudios sowie des Streamingdienstes HBO Max von Warner durch Netflix aussprechen. Ancora habe eine Beteiligung von 200 Millionen Dollar an Warner aufgebaut, sagten mit den Vorgängen vertraute Personen.

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HINWEIS: Dieses Briefing enthält Meldungselemente, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf/gos

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