COMMERZBANK – Ambitionierte Ziele und große charttechnische Herausforderungen
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Wie mein Kollege Oliver Baron bereits gestern berichtete, erzielte die Commerzbank im vierten Quartal 2025 einen Umsatz von 3,14 Mrd. EUR sowie einen Nettogewinn von 737 Mio. EUR. Damit wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen. Für das gesamte Jahr 2025 lag das Ergebnis bei rund 2,6 Mrd. EUR. Neben einem Aktienrückkaufprogramm ab dem 12. Februar i.H.v. bis zu 540 Mio. EUR beabsichtigt man, die Dividende von 0,65 EUR im Vorjahr um fast 70 % auf 1,10 EUR zu erhöhen.
Heute Morgen hat man in Frankfurt auch die langfristigen Gewinnziele vorgestellt. Für das Jahr 2026 peilt das Institut einen Nettogewinn von über 3,2 Mrd. EUR an. Das liegt zwar über der bisherigen Zielmarke, bleibt aber unter den prognostizierten 3,41 Mrd. EUR, die Analysten im Schnitt erwartet hatten. Bis 2028 soll der Gewinn laut Plan weiter auf 4,2 Mrd. EUR steigen. Vorstandschefin Bettina Orlopp setzt auf Effizienzsteigerungen und Wachstum bei den Einnahmen, um die ambitionierten Ziele zu erreichen: Man will den Zinsüberschuss im laufenden Jahr von zuletzt 8,2 Mrd. EUR auf 8,5 Mrd. EUR steigern. Der Provisionsüberschuss soll 2026 um 7 % zulegen. Die Kosten sollen künftig nur noch 54 % der Erträge ausmachen (Vorjahr: 57 %).
Die Aktie des Bankhauses, die sich seit Monaten in einer Seitwärtsphase unterhalb des Hochs bei 38,31 EUR befinden, geben im frühen Handel etwas nach. Damit bestimmt weiter eine kurzfristige Pattsituation das spannende Chartbild:
