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07:45 Uhr, 06.01.2026

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

DIENSTAG: In Stockholm und Helsinki ruht wegen des Feiertages Heilige Drei Könige der Handel. Auch in Moskau bleibt die Börse geschlossen.

MITTWOCH: In Moskau findet kein Handel statt.

+++++ TAGESTHEMA +++++

Nvidia hat auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas ihre neue KI-Chipgeneration mit dem Namen "Vera Rubin" vorgestellt. Die Chips sollen in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen. "Die für KI notwendige Rechenleistung schießt in die Höhe", sagte Nvidia-Chef Jensen Huang in Las Vegas. "Das Rennen um KI ist eröffnet. Jeder versucht, die nächste Grenze zu erreichen." Mehrere Paradigmenwechsel in der Datenverarbeitung seien der Grund für den Nachfrageschub, sagte Huang. Inferenz, der Prozess, bei dem KI-Modelle auf Benutzeraufforderungen reagieren, "ist jetzt ein Denkprozess", sagte der CEO, und neue Modelle müssten mit immer riesigeren Datenmengen trainiert werden, um KI-Tools das Denken beizubringen.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

17:30 DE/Siemens AG, CEO Busch, Keynote bei CES, Las Vegas

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- FR 
    08:45 Verbraucherpreise (vorläufig) Dezember 
          PROGNOSE: +0,8% gg Vj 
          zuvor:    +0,9% gg Vj 
          HVPI 
          PROGNOSE: +0,9% gg Vj 
          zuvor:    +0,8% gg Vj 
 
    09:50 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
          (2. Veröffentlichung) Dezember 
          PROGNOSE:   k.A.* 
          1. Veröff.: 50,2 
          zuvor:      51,4 
          Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung) 
          PROGNOSE:   k.A.* 
          1. Veröff.: 50,1 
          zuvor:      50,4 
- IT 
    09:45 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe Dezember 
          PROGNOSE: 54,0 
          zuvor:    55,0 
- DE 
    09:55 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
          (2. Veröffentlichung) Dezember 
          PROGNOSE:   k.A. 
          1. Veröff.: 52,6 
          zuvor:      53,1 
          Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung) 
          PROGNOSE:   k.A. 
          1. Veröff.: 51,5 
          zuvor:      52,4 
 
    14:00 Verbraucherpreise (vorläufig) Dezember 
          PROGNOSE: +0,2% gg Vm/+2,0% gg Vj 
          zuvor:    -0,2% gg Vm/+2,3% gg Vj 
          HVPI 
          PROGNOSE: +0,5% gg Vm/+2,4% gg Vj 
          zuvor:    -0,5% gg Vm/+2,6% gg Vj 
- EU 
    10:00 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe Eurozone 
          (2. Veröffentlichung) Dezember 
          PROGNOSE:   k.A. 
          1. Veröff.: 52,6 
          zuvor:      53,6 
          Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung) 
          PROGNOSE:   k.A. 
          1. Veröff.: 51,9 
          zuvor:      52,8 
- GB 
    10:30 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe (2. Veröffentlichung) Dezember 
          PROGNOSE:   k.A. 
          1. Veröff.: 52,1 
          zuvor:      51,3 
- US 
    15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (2. Veröffentlichung) Dezember 
          PROGNOSE:   53,0 
          1. Veröff.: 52,9 
          zuvor:      54,1 
 

+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++

Aktuell: 
Index                       zuletzt  +/- % 
DAX Futures               25.056,00  +0,2% 
E-Mini-Future S&P-500      6.953,25  +0,1% 
E-Mini-Future Nasdaq-100  25.642,00  +0,3% 
Nikkei-225 (Tokio)        52.410,20  +1,1% 
Hang-Seng (Hongk.)        26.788,07  +1,7% 
Shanghai-Comp.             4.069,89  +1,2% 
 
Montag: 
DAX               24.868,69  +1,3% 
DAX-Future        25.000,00  +1,3% 
XDAX              24.858,52  -0,0% 
MDAX              31.454,32  +1,5% 
TecDAX             3.701,99  +2,1% 
SDAX              17.551,47  +1,1% 
Euro-Stoxx-50      5.923,69  +1,3% 
Stoxx-50           5.006,25  +1,0% 
Dow-Jones         48.977,18  +1,2% 
S&P-500            6.902,05  +0,6% 
Nasdaq Composite  23.395,82  +0,7% 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Erneut aufwärts dürfte es mit den Börsen gehen. Der DAX-Future hat am Morgen bereits die magische 25.000er-Marke überboten, der Kassa-Index dürfte ihm schon bald folgen. Kurstreiber sind dabei die gleichen Branchen wie am Vortag - Technologie- und Rüstungswerte. In Asien setzen Halnleiterwerte ihre Rally fort. Noch stärker geht es in Asien nach der US-Intervention in Venezuela mit Rüstungsaktien nach oben. Vor allem kleinere Länder dürften verstärkt in ihre Verteidigung investieren. Starke Kursgewinne bei Rheinmetall dürften dann auch den DAX nach oben treiben. In Europa stehen dazu die PMI-Revisionen im Fokus. Weitere Abwärtsrevisionen unterstrichen das schwache Konjunkturbild und könnten unter anderem die schwachen Auto-Aktien weiter belasten. Allerdings steigt damit auch die Zinssenkungsfantasie wieder. Sie war schon an Wall Street durch einen schwachen ISM-Index belebt worden. Für die Börsen wäre dies ein marktbreiter Kurstreiber.

Rückblick: Fest - Die militärische Intervention von US-Truppen in Venezuela und die Überführung des dortigen Machthabers Nicolas Maduro in die USA haben eine Rally bei den Rüstungsaktien ausgelöst, die die Börsen nach oben zog. Der Rüstungssektor gewann 4,1 Prozent. Auch die Aussicht auf ein längerfristig höheres Ölangebot stützte: Dies dürfte dämpfend auf die Inflation wirken und könnte die Wirtschaft ankurbeln. Ein schwächerer ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe schob die Börsen zusätzlich an. An den Märkten wurden die Daten offenbar als taubenhaftes Signal in Richtung US-Notenbank gelesen. Im DAX sprangen Rheinmetall um 9,4 Prozent nach oben. Hensoldt und Renk stiegen um bis zu 8,2 Prozent. Leonardo gewannen 6,3 Prozent und Thales 4,7 Prozent. US-Präsident Trump hatte zudem die Kontrolle der Ölfelder in Venezuela angekündigt. Venezuela verfügt über die größten Ölreserven weltweit. Die Nachricht stützte Öl- und Energieaktien (+0,8%) moderat. Technologiewerte schlossen 3,8 Prozent fester. Der Sektor setzte seine Rally vom Freitag fort, insbesondere in Asien ging es mit den Notierungen von Chip-Aktien weiter kräftig nach oben. Infineon gewannen 4,3 Prozent, STMicro 1,3 Prozent, Aixtron 4,1 Prozent und ASML 6,9 Prozent.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Fest - Der DAX schloss auf Allzeithoch. Airbus kletterten um 2,1 Prozent, nachdem die Auslieferungen für 2025 laut einem Bericht etwas höher als erwartet ausgefallen waren. Autoaktien blieben dagegen außen vor. Laut einer aktuellen Studie von JP Morgan erwarten die Analysten einen schwächeren Jahresauftakt für die Branche, im zweiten Quartal könnte sich die Produktionsschwäche sogar noch ausweiten. BMW verloren 2,8 Prozent, Mercedes-Benz 2,4 Prozent, VW 2,9 Prozent oder Continental 1,3 Prozent. Delivery Hero büßten 6,2 Prozent ein. Belastend wirkte nach Händlerangaben der schwache Konsum in Europa. Dagegen legten Immobilientitel dank der fallenden Renditen an den Anleihemärkten zu. Vonovia gewannen 1,7 oder LEG Immobilien 1,1 Prozent. Europaweit gewann der Sektor 0,6 Prozent.

XETRA-NACHBÖRSE

Viele Marktteilnehmer dürften noch nicht aus den Weihnachtsferien zurückgekehrt sein. Zudem war die Nachrichtenlage dünn. Größere Bewegungen in Einzelwerten wurden nicht beobachtet.

USA - AKTIEN

Freundlich - Etwas Unterstützung kam von einem schwächeren ISM-Index, der Zinssenkungsfantasien neue Nahrung gab. Die Entwicklungen in Venezuela belasteten das Sentiment dagegen nicht. Nach der Gefangennahme von Machthaber Nicolas Maduro wollen die USA eine Übergangsregierung installieren. Diese soll die angeschlagene Ölindustrie sanieren und das Land stabilisieren. Kräftig aufwärts ging es mit den Aktien der Ölkonzerne Chevron (+5,1%), Exxon (+2,2%) und Conocophilips (+2,6%). Der Sturz von Maduro hat die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die US-Ölkonzerne ihre Aktivitäten in dem ölreichen Staat wieder aufnehmen bzw. ausweiten können. Chevron ist das einzige große US-Ölunternehmen, das derzeit in Venezuela präsent ist. Zudem stiegen die Rüstungswerte, da Investoren aufgrund der Entmachtung von Maduro durch die USA ein erhöhtes geopolitisches Risiko erwarten. Lockheed Martin gewannen 2,9 Prozent, General Dynamics 3,6 Prozent und Northrop Grumman 4,4 Prozent.

USA - ANLEIHEN

Die Renditen der Staatsanleihen fielen leicht - die Rendite zehnjähriger Papiere reduzierte sich um 4 Basispunkte auf 4,15 Prozent. Anleger zeigten sich zwar vorsichtig, aber nicht sonderlich besorgt über die Festnahme von Maduro, wie es hieß. Stattdessen liege der Fokus auf den Äußerungen von Fed-Mitgliedern in dieser Woche und jeglichen Hinweisen zum Gleichgewicht zwischen Inflation und Arbeitsmarkt, so Krisada Yoonaisil von Exness.

+++++ DEVISENMARKT +++++

Devisen                   zuletzt        +/- %  0:00 Vortag  Mo, 17:08   % YTD 
EUR/USD                    1,1733        +0,1%       1,1719     1,1708   -0,2% 
EUR/JPY                    183,50        +0,0%       183,41     183,25   -0,2% 
EUR/CHF                    0,9283        +0,0%       0,9281     0,9287   -0,2% 
EUR/GBP                    0,8659        +0,1%       0,8654     0,8668   -0,1% 
USD/JPY                    156,41        -0,1%       156,52     156,52   -0,0% 
GBP/USD                    1,3550        +0,1%       1,3542     1,3508   -0,1% 
USD/CNY                    7,0209        -0,1%       7,0283     7,0363   -0,1% 
USD/CNH                    6,9780        -0,1%       6,9842     6,9911   -0,1% 
AUS/USD                    0,6727        +0,2%       0,6715     0,6711   +0,2% 
Bitcoin/USD             93.648,05        -0,6%    94.174,55  93.843,55   +3,0% 
 

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

January 06, 2026 01:45 ET (06:45 GMT)

Der Dollar profitierte nach den Ereignissen in Venezuela nur vorübergehend von seinem Ruf als sicherer Hafen. Im späten Handel lag der Dollarindex 0,1 Prozent im Minus. "Da Venezuelas globale wirtschaftliche Rolle gering ist und die Operation schnell ausgeführt wurde, gibt es kaum einen Grund für eine anhaltende Dollar-Stärke", kommentierte Lale Akoner von eToro.

Der Dollar neigt am Morgen im asiatisch geprägten Geschäft weiter leicht zur Schwäche. Der Greenback könnte als Fluchtwährung profitieren, sollten die geopolitischen Spannungen anhalten, urteilt Rabobank-Analystin Jane Foley. Der Dollar-Rückgang 2025 sei größtenteils eine Folge der Auflösung von Long-Positionen gewesen - also Wetten auf einen Anstieg der Währung. "Es ist vernünftig anzunehmen, dass der Markt nicht länger auf einen steigenden Dollar positioniert ist." Der Dollar dürfte daher positiver auf zunehmende geopolitische Spannungen reagieren, wie er es anscheinend am Montag getan hat, fügte sie hinzu.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

METALLE                   zuletzt       Vortag        +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold                     4.459,80     4.445,75        +0,3%      14,05   +0,3% 
Silber                      78,85        76,48        +3,1%       2,38   +2,2% 
Platin                   1.987,26     1.942,34        +2,3%      44,92   +4,2% 
Kupfer                       6,00         5,92        +1,3%       0,08  +46,0% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Deutlicher nach oben ging es für den Goldpreis, der ebenfalls von der Suche der Investoren nach Sicherheit profitierte. Die Feinunze verteuerte sich um 2,5 Prozent auf 4.440 Dollar. Für den Silberpreis ging es um 4,5 Prozent aufwärts. Der Kuperpreis zog um 5 Prozent an und erreichte Rekordhoch.

ÖL

ROHÖL                     zuletzt  VT-Settlem.        +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                   58,13        58,32        -0,3%      -0,19  -20,1% 
Brent/ICE                   61,88        61,92        -0,1%      -0,04  -18,6% 
 

Das militärische Eingreifen der USA in Venezuela und die Absetzung des lokalen Machthabers Maduro gab den Ölpreisen Auftrieb. Die US-Sorte WTI verteuerte sich um 1,7 Prozent. Ein Anstieg der venezolanischen Produktion nach der Absetzung von Maduro werde voraussichtlich einige Zeit in Anspruch nehmen, hieß es. "Die Absetzung Maduros dürfte längerfristig den Weg für ein höheres Ölangebot ebnen", erwartete jedoch Analyst Peter Cardillo von Spartan Capital.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

VENEZUELA

hat die Vereinten Nationen am Montag aufgefordert, die aus seiner Sicht erfolgte Entführung seines Präsidenten durch die USA zu verurteilen. Zudem teilte das Land mit, dass die staatlichen Institutionen normal funktionierten. In einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates erklärte der venezolanische Vertreter Samuel R. Moncada, dass die USA mit der Festnahme von Präsident Nicolas Maduro gegen eine Reihe von UN-Resolutionen verstoßen hätten. Derweil erklärten sich sowohl Maduro als auch seine Ehefrau bei einer ersten Anhörung vor einem Gericht in Manhattan für nicht schuldig.

HHLA

Die Hauptaktionärin der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) will die Minderheitsaktionäre hinausdrängen. Wie die Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft SE (PoH) mitteilte, strebt sie die Übertragung der A-Aktien der HHLA-Minderheitsaktionäre auf die PoH "gegen eine angemessene Barabfindung" ("Squeeze Out") an. Die PoH, deren Anteile von der Freien und Hansestadt Hamburg und der MSC Group gehalten werden, hält den weiteren Angaben nach mehr als 95 Prozent der HHLA-Aktien.

THYSSENKRUPP

Im Übernahmepoker um die Stahl-Tochter von Thyssenkrupp erhöht die IG Metall den Druck auf den indischen Bieter Jindal. "Wir glauben weiterhin, dass ein Einstieg von Jindal Steel im Sinne der Beschäftigen bei Thyssenkrupp Steel funktionieren kann. Dafür müssen den Worten jetzt aber Taten folgen", sagte Jürgen Kerner, Zweiter Vorsitzender IG Metall, der Rheinischen Post. "Jindal muss die zu Anfang gemachten unverbindlichen Zusagen nun konkretisieren und glaubwürdig weiterverfolgen, insbesondere was die Investitionen am Standort Duisburg angeht. Dafür braucht es ein transparentes Finanzierungskonzept. Grundlage dafür muss das vereinbarte Restrukturierungskonzept sein", sagte Kerner der Zeitung. Jindal hatte im September ein unverbindliches Angebot für Thyssenkrupp Steel abgegeben. (Rheinische Post)

VOLKSWAGEN

Die Händler von Volkswagen und Audi rechnen für 2026 mit steigenden Autopreisen. "Wir sehen zunehmenden Preisdruck, gleichzeitig steigen die Kosten", sagte Alexander Sauer-Wagner, Vorsitzender des VW- und Audi-Partnerverbands. Das mache die Spielräume der Hersteller und Händler kleiner. Für den Verkauf von Elektroautos sieht er dennoch Chancen. Maßgeblich sei hier weniger der Preis als die monatliche Leasingrate. Für 2026 hält er eine Annäherung der Leasingraten von Elektro- und Verbrennermodellen für möglich. (Handelsblatt)

PROSUS/JUST EAT - Der Chef von Prosus wirft der EU vor, seine Pläne für Investitionen in Höhe von bis zu 15 Milliarden US-Dollar in Europa zu behindern, nachdem der Technologiekonzern Just Eat Takeaway für 4,1 Milliarden Euro übernommen hatte. Fabrizio Bloisi sagte, er sei bereit, mehr in den Bereich der Lebensmittellieferung zu investieren, um einen europäischen Technologieriesen mit einem Wert von 100 Milliarden Dollar als Konkurrenz zu Doordash, das den britischen Just-Eat-Rivalen Deliveroo übernommen hat, zu schaffen. (Financial Times)

VINCI

hat mit einem nicht genannten Finanzdienstleister eine Vereinbarung über den Rückkauf eigener Aktien im Wert von bis zu 600 Millionen Euro unterzeichnet. Der Bau- und Infrastrukturkonzern teilte mit, die Vereinbarung gelte für einen Zeitraum vom 6. Januar bis spätestens zum 25. März 2026.

DEUTSCHE BAHN

Vor fast genau drei Jahren überraschte Evelyn Palla, damals noch Chefin des DB-Regionalverkehrs, mit einem ambitionierten Plan. Schon 2030, versprach die inzwischen an die Konzernspitze aufgestiegene Südtirolerin, werde die Deutsche Bahn rund 200 Millionen Reisende pro Jahr in eigenen On-Demand-Bussen befördern, die also nur "auf Bestellung" fahren. Mit der Initiative wolle sie den Umstieg vom Privatauto auf den öffentlichen Personennahverkehr erleichtern, besonders abseits der Städte. Nun fällt das Projekt der Ankündigung der neuen Bahn-Chefin, den Konzern "auf links zu drehen", zum Opfer. Unter der Ägide des neuen DB-Regio-Vorstands Harmen van Zijderveld verkauft der Staatskonzern das Geschäftsfeld an den Autozulieferer Benteler mit Hauptsitzen in Paderborn und Salzburg. (Handelsblatt)

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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