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12:03 Uhr, 26.08.2026

Midday-Flash: Banken treiben DAX – SAP bremst nach Abstufung

Deutsche Bank und Commerzbank markieren nach Schnabels Zinsaussagen mehrjährige Höchststände, SAP verliert nach der Abstufung durch UBS rund 4 Prozent.

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Der DAX hält sich am Mittwochmittag knapp im Plus, getragen von Bankenwerten nach den Zinsaussagen von EZB-Direktorin Isabel Schnabel. Gegen den Trend steht SAP nach der Abstufung durch UBS unter Druck. Am Rohstoffmarkt fällt Brent deutlich zurück, was den Inflationsdruck dämpft.

Marktbericht

Der DAX notiert zur Mittagszeit bei 26.328,65 Punkten und legt 0,20 % zu. Getragen wird der Index von den Finanzwerten: EZB-Direktorin Isabel Schnabel bekräftigt weitere Zinserhöhungen zur Inflationsbekämpfung, was deutsche Staatsanleihen belastet, Bankaktien wie Deutsche Bank und Commerzbank aber Auftrieb gibt.

Stützend wirkt zudem die Datenlage: Der Ifo-Index der Exporterwartungen steigt im August auf 9,6 Punkte nach minus 2,8 im Juli und erreicht damit den höchsten Stand seit Februar 2022. Das Statistische Bundesamt meldet für das zweite Quartal ein von starken Exporten getragenes BIP-Wachstum von 0,3 % zum Vorquartal.

Von der Wall Street kommt eine verhaltene Indikation. Der S&P-500-Future steht bei 7.675,53 Punkten und gibt 0,02 % nach, nachdem der Kassaindex am Vortag bei 7.677,28 Zählern geschlossen hatte. Der Nasdaq-100-Future notiert bei 29.166,25 Punkten und verliert 0,15 %; der Vortagsschluss lag bei 29.209,23 Punkten.

Am Rohstoffmarkt fällt Brent um 3,95 % auf 85,08 USD. Die US-Sanktionen gegen den Iran und parallele Entspannungsgespräche beruhigen den Markt, zudem senkt die IEA ihre Ölnachfrageprognose für 2026 und meldet eine um 4,3 Mio. Barrel geringere Förderung als im Vorjahr. Der Rückgang entlastet Industrie, Transport und Verbraucher und dämpft die Inflationserwartungen. Gold gibt 0,30 % auf 4.680,60 USD nach.

Bitcoin notiert bei 78.397,75 USD und verliert 0,17 %, obwohl BlackRock die Mindestschwelle für Bitcoin-to-IBIT-Swaps von 25 auf 1 Mio. USD senkt und damit Großanlegern den Zugang erleichtert. Revolut führt zudem den Euro-gedeckten Stablecoin EURR ein. EUR/USD steht bei 1,17 und gibt 0,08 % nach.

Top-Mover

Wert Aktuell
Salzgitter +6,38 %
KION GROUP +4,66 %
Deutsche Bank +4,41 %
SAP -3,73 %
Porsche AG Vz -2,25 %
Nemetschek -2,12 %

Aktien-News

Im Zentrum steht der Bankensektor. Deutsche Bank steigt um 3,4 % auf über 34,30 EUR, markiert den höchsten Stand seit 2014 und führt den DAX an. Commerzbank erreicht mit 40,40 EUR das höchste Niveau seit 2010. Getragen wird die Bewegung von der Aussicht auf weiter steigende Zinsen, die die Zinsmargen der Institute stützt. Auch europaweit zeigt sich das Bild einheitlich: Der Stoxx Europe 600 Banks legt 0,7 % zu.

Der Gegenpol ist der Softwaresektor. SAP (Aktuelle Analyse) fällt um rund 4 %, nachdem UBS die Aktie von Kauf auf Neutral abgestuft hat. Die Analysten verweisen auf eine fragile Anlegerstimmung, die schleppende Integration agentischer KI und ein wahrscheinliches Abflauen des Current Cloud Backlog im zweiten Halbjahr. In der Folge gerät auch Nemetschek als Sektorbegleiter unter Druck.

Für Bewegung abseits der großen Themen sorgt Qiagen: Medienberichte über eine laufende Due-Diligence durch Finanzinvestoren und einen möglichen Angebotspreis von 50 USD je Aktie treiben den Kurs, das Unternehmen bestätigt die Gerüchte nicht.

Bei Eon empfiehlt Berenberg den Kauf und sieht nach der Kurskorrektur infolge des Entwurfs der Bundesnetzagentur zur fünften Gas-Regulierungsperiode eine Einstiegschance, gestützt auf die Wachstums- und Renditechancen im deutschen Stromnetz. Positiv äußert sich UBS zudem zu SolarEdge: Das Analystenurteil steigt auf Buy, das Kursziel von 36 auf 42 USD, weil das FCC-Verbot für ausländische Wechselrichter Marktanteilsgewinne und Preissetzungsmacht eröffnet, unter anderem für den 330-kW-Wechselrichter TerraMax.

Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.

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