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08:35 Uhr, 29.01.2026

Meta überrascht positiv: Starkes Q4, Aktie reagiert klar im Plus – doch Risiken bleiben

Meta hat gestern die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt und sowohl Umsatz als auch Gewinn über den Erwartungen platziert. Die Aktie stieg deutlich, doch hohe Ausgaben für 2026 und steigende Kosten für KI-Investitionen prägen den Ausblick.

Erwähnte Instrumente

  • Meta Platforms Inc
    ISIN: US30303M1027Kopiert
    Kursstand: 668,630 $ (Nasdaq) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
    VerkaufenKaufen

Meta Platforms meldete für das vierte Quartal 2025 starke finanzielle Ergebnisse mit einem Umsatz von knapp 59,9 Mrd. USD, was deutlich über den Analystenerwartungen lag, und einem Gewinn von 8,88 USD je Aktie, der ebenfalls über dem Konsens lag.
Das Kerngeschäft – insbesondere das Werbegeschäft – wuchs weiter und dürfte viele Investoren beruhigt haben, da Anzeigenumsätze um rund 24 % gegenüber dem Vorjahr stiegen.

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In der anschließenden nachbörslichen Reaktion zog die Meta-Aktie zunächst kräftig an und stieg um bis zu über 10 %, bevor sie sich später wieder etwas konsolidierte.
Dieser Anstieg zeigt, dass der Markt die überraschend starken Zahlen weitgehend positiv bewertet hat.
Ein wichtiger Treiber war auch der optimistische Ausblick auf das erste Quartal 2026 mit erwarteten Umsätzen zwischen 53,5 und 56,5 Mrd. USD, die ebenfalls über den Schätzungen lagen. Allerdings stechen bei genauerem Blick auch die deutlich gestiegenen Kosten und hohen Investitionen in KI-Infrastruktur ins Auge.

Meta plant für 2026 Kapitalausgaben zwischen 115 und 135 Mrd. USD – ein massiver Anstieg, der sowohl Chancen als auch Risiken birgt.

Solche hohen Ausgaben können langfristige Wettbewerbsvorteile schaffen, insbesondere im Bereich KI und personalisierte Dienste.
Sie könnten aber zugleich die Margen kurzfristig belasten, was einige Anleger auch vorsichtig stimmen könnte.
CEO Mark Zuckerberg betonte im Earnings-Call weiter den Fokus auf KI-Integration, personalisierte Inhalte und neue Produktbereiche, was die Wachstumsperspektive stützt.

Die immer noch verlustreiche Reality Labs-Sparte bleibt ein Thema, auch wenn der Fokus zunehmend auf profitablere Geschäftsbereiche verlagert wird.

Analysten sind nach der Veröffentlichung gespalten: Einige sehen in den starken Fundamentaldaten und dem Ausblick weiterhin ein gutes langfristiges Fundament.

Andere mahnen, dass die hohen KI-Ausgaben und Infrastruktur-Investitionen bei ausbleibender Umsatzexpansion zu einer Belastung für die Profitabilität werden könnten.

Kurzfristig könnte die Aktie weiter von positiver Stimmung und starken Zahlen profitieren, solange die Tech-Segmente solide bleiben.
Mittelfristig wird entscheidend sein, wie schnell Meta die KI-Investitionen monetarisieren kann, ohne die Margen zu stark zu drücken.
In Summe hat Meta gestern ein starkes Zahlenwerk abgeliefert, dem eine optimistische Aktie folgte – doch die erhöhte Ausgabenplanung bleibt ein Gradmesser für die weitere Entwicklung.


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