Analyse

META PLATFORMS - Nach Katastrophenzahlen schwer unter Druck

Die Aktei von Meta Platforms steht nach enttäuschenden Zahlen und Ausblick stark unter Druck. Wo liegen mögliche Auffangstationen?

Erwähnte Instrumente

  • Meta Platforms Inc - WKN: A1JWVX - ISIN: US30303M1027 - Kurs: 323,000 $ (Nasdaq)

Meta Platforms (ehemals Facebook) gab gestern Zahlen und einen neuen Ausblick bekannt. Die Börse reagiert daraufhin mit einem massiven Abschlag. Die Aktie schloss gestern an der Nasdaq bei 323,00 USD. Heute Morgen wird sie bei 255,56 USD und damit 20,88 % unter dem gestrigen Tagesschlusskurs getaxt. Dies entspricht in etwa dem Einbruch aus dem Juli 2018, dem bisher größten Einbruch in der Historie der Aktie.

Mein Kollege Oliver Baron hat die Zahlen bereits gestern analysiert. (Siehe: Meta Platforms sorgt mit schwachem Ausblick für Enttäuschung)

Die Aktie befindet sich in einer langfristigen Aufwärtsbewegung. Diese führte sie im September 2021 auf das aktuelle Allzeithoch bei 384,33 USD.

Nach diesem Hoch konsolidierte der Wert in einer potenziellen bullischen Flagge. Am 24. Januar 2022 fiel er auf ein Tief bei 289,01 USD zurück. Damit notierte die Aktie zwar unter dem alten Allzeithoch bei 304,67 USD aus dem August 2020, aber sie drehte an der Unterkante der Flagg wieder nach oben. Gestern attackierte der Wert den EMA 50 (Wochenbasis) bei 321,12 USD. Es kam sogar zu einem Schlusskurs knapp darüber.

Aber dieser Rallyansatz der letzten Tage wird mit der Reaktion auf die Zahlen vollkommen zerstört. Die Aktie kracht beinahe auf den Unterstützungsbereich um 248,67-244,61 USD und damit auf das Tief aus dem Januar 2021. Bei 228,91 USD verläuft aktuell der langfristige Aufwärtstrend.

Einbruch als Einstiegschance?

Die Aktie von Meta Platforms könnte kurzfristig noch bis 248-244 USD abfallen. Auch ein Test des langfristigen Aufwärtstrends ist möglich. Aber von dort aus bestünde eine gute Chance auf eine Erholung. Diese Erholung könnte zu Gewinnen bis ca. 285-289 USD führen. Sollte der Wert allerdings unter 218,62 USD abfallen, würde eine direkte Fortsetzung der Abwärtsbewegung drohen. In diesem Fall würde die Aktie erst wieder im Bereich um 174,30 USD Unterstützung finden.

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Über den Experten

Alexander Paulus
Alexander Paulus
Technischer Analyst und Trader

Alexander Paulus kam zunächst über Börsenspiele in der Schule mit der Börse in Kontakt. 1997 kaufte er sich seine erste Aktie. Nach einigen Glückstreffern schmolz aber in der Asienkrise 1998 der Depotbestand auf Null. Da ihm das nicht noch einmal passieren sollte, beschäftigte er sich mit der klassischen Charttechnik und veröffentlichte seine Analysen in verschiedenen Foren. Über eine Zwischenstation kam er im April 2004 zur stock3 AG (damals BörseGo AG) und veröffentlicht seitdem seine Analysen auf stock3.com (ehemals GodmodeTrader.de)

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