Market Insights: Sind die Tiefs drinnen?
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Erwähnte Instrumente
- S&P 500 - WKN: A0AET0 - ISIN: US78378X1072 - Kurs: 6.816,89 Pkt (Cboe)
Die Lage im Nahen Osten ist nach dem Scheitern der Gespräche in Islamabad erneut deutlich eskaliert. US-Präsident Donald Trump kündigt an, dass die USA damit beginnen wollen, sämtliche Schiffe zu blockieren, die in die Straße von Hormus einfahren oder sie verlassen. Gleichzeitig verschärft er den Ton gegenüber Iran massiv und macht klar, dass Washington nicht zulassen werde, dass Teheran weiter über Ölverkäufe und Gebühren in Hormus Einnahmen erzielt.
Im Zentrum steht nun die Kontrolle über eine der wichtigsten Energie-Handelsrouten der Welt. Sollte die angekündigte Blockade tatsächlich umgesetzt werden, würde das nicht nur Iran treffen, sondern auch den globalen Ölfluss und die Versorgung wichtiger Abnehmerländer unter Druck setzen. Aus der Logik der US-Seite ist das ein Versuch, Iran an einem empfindlichen Punkt zu treffen und die Kosten für die bisherige Haltung drastisch zu erhöhen.
Black Monday? Fehlanzeige! Die Bären kommen ins Schwitzen und die Tatsache, dass wir im Nasdaq acht Tage aufeinander grün geschlossen habe und das mit über 9 % über den Zeitraum, wird komplett vergessen.
Markttechnik, Saisonalität und Sentiment
📌 Tops & Flops YTD in den Indizes
📌 Update zum typischen geopolitischen Verlauf
Regelmäßige Market-Insights-Leser wissen Bescheid.
📌 9,4 % bei gleichzeitig acht Aufwärtstagen
📌 S&P 500 mit der stärksten Woche seit fast einem Jahr
📌 Wenn Anleger acht Wochen lang bärisch bleiben, obwohl der Markt nahe Allzeithochs notiert
AAII meldet acht Wochen in Folge mehr Bären als Bullen. Ein solches Stimmungsbild tritt normalerweise eher in Bärenmärkten auf, nicht in Phasen, in denen Aktien nur wenige Prozent unter neuen Allzeithochs liegen.
📌 Ihr wisst ja, der April ist rein saisonal sehr stark.
📌 April: Drei Verlustjahre in Folge sind fast nie passiert
Der S&P 500 lag in den vergangenen zwei Jahren jeweils im April im Minus. Laut Historie gab es seit 1950 nur ein einziges Mal drei negative April-Monate in Folge, nämlich 1985 bis 1987. Gleichzeitig liegt S&P500 bislang bereits mehr als 4 % im Plus.
📌 Zwei Wochen mit jeweils mehr als 3 % Plus waren historisch meist ein gutes Zeichen
Dieses Muster trat seit 1950 nur selten auf. In den historischen Fällen lag der S&P 500 danach im Schnitt einen Monat später 2,2 % höher, nach drei Monaten 5,8 %, nach sechs Monaten 9,8 % und nach zwölf Monaten 14,1 % höher.
Auch die Trefferquote war stark. Nach ein, drei und sechs Monaten lag der Markt in 81,3 % der Fälle im Plus, nach 12 Monaten sogar in 86,7 %. Das spricht eher für ein bereits laufendes Tiefbildungssignal als nur für einen kurzen Bounce.
📌 Immer mehr S&P-500-Aktien markieren neue Vier-Wochen-Hochs
Zuletzt stieg der Anteil der S&P 500 Aktien mit neuen 4W-Hochs auf 38 %. Das ist der höchste Wert seit Juli 2025.
📌 Wer 75 % eines 5 % Drawdowns zurückholt, macht historisch häufiger neue Hochs als neue Tiefs
Seit 1950 gab es 88 Fälle, in denen der S&P 500 mehr als 5 % unter sein Allzeithoch fiel und anschließend 75 % dieses Rückgangs wieder aufholte. In 73 Fällen endete das später in einem neuen Allzeithoch, in 14 Fällen in einem tieferen Tief.
📌 S&P 500 stieg stark, während Software gleichzeitig einbrach
In nur zwei Tagen gewann der S&P500 über 3,1 %, während der Software-ETF IGV im selben Zeitraum über 5,2 % verlor. Normalerweise läuft Software bei einer starken Index-Erholung eher mit oder sogar stärker.
Wann dreht das Sentiment, das ist die Frage: ✅ Claude Mythos, Software-Sell-off und Cybersecurity: Welche Modelle der Markt jetzt neu bepreist
Gegebenenfalls mit der nun anlaufenden Berichtssaison.
📌 Nicht nur der kleine Kursrückgang zuletzt sticht heraus, sondern die extreme Bewegung in Richtung Cash
Der S&P 500 hat nur einen Mini-Rücksetzer gezeigt (im Schnitt sind es 14 % Drawdown p.a.), trotzdem sind die Zuflüsse in Geldmarktfonds und cashähnliche ETFs im Drei-Monats-Fenster auf ein Extrem gestiegen.
📌 Kriege schocken Märkte zuerst. Tief kommt historisch früh
Der Markt hat genau das gemacht, was er historisch in solchen Phasen häufig zeigt. Er dreht nicht dann, wenn sich die Nachrichtenlage verbessert, sondern dann, wenn die Unsicherheit ihren Höhepunkt erreicht. Bei geopolitischen Schocks zeigt die Historie ein klares Muster.
Seit 1900 lag das Markttief im Median bereits nach fünf Monaten, im Durchschnitt nach sieben Monaten. Noch entscheidender ist die Einordnung relativ zur Kriegsdauer.
Das Tief entstand im Median schon nach rund 10 % der gesamten Konfliktzeit, im Schnitt nach etwa 15 %.
Beispiele bestätigen das: Zweiter Weltkrieg nach fünf Monaten, Koreakrieg nach einem Monat, Irakkrieg praktisch sofort. Der Markt preist den Schock früh ein und beginnt zu drehen, während die Nachrichtenlage noch negativ bleibt.
📌 2026 läuft bislang auffällig nah an einem typischen Trump-Jahresmuster
Das aktuelle Jahr ähnelt stark dem saisonalen Verlauf früherer Trump-Jahre. Nach einem schwachen März und frühen April würde das historische Muster eher auf eine Bodenbildung im Frühjahr hindeuten.
📌 Kleinanleger kauften Puts ohne Ende
Die Absicherung bei Privatanlegern war absurd hoch. Der Anteil neuer Put-Käufe lag klar über dem normalen Bereich und bewegte sich nahe an früheren Stressphasen wie 2020.
📌 Tech wird wieder wie der Gesamtmarkt bewertet
Bei mehr Wachstum, mehr Marge, aber aktuell eben mit der unbeantworteten KI-Disruptions-Frage. Für mehr verweise ich auch hier auf meine zahlreichen Beiträge zum Thema im Rahmen vom AktienPuls360.
Auch bei den Mega-Caps hat sich die Bewertung spürbar abgekühlt. Die Magnificent 7 liegen zwar weiter über dem Rest des Marktes, aber der Abstand ist deutlich kleiner geworden.
Nach Spitzenwerten deutlich über 30 und phasenweise nahe 40 ist die 25 ein klarer Reset an den Median seit 2012.
Auch die USA werden beim Verhältnis von Bewertung zu erwartetem Wachstum inzwischen fast ähnlich bewertet wie der Rest der Welt ohne die USA.
Magnificent 7, Technologie & Software
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Künftig gibt es damit mein kurzfristiges Depot für taktische Aktien-Trades, mein langfristiges Depot mit fundamentalem Fokus und monatlicher Einzahlung von 1.000 Euro sowie Roccos Depot mit klarem Fokus auf chartbasierte Trades.
Zusätzlich führt das Update eine neue Empfehlungsliste ein. Setups, die noch nicht im Depot liegen, werden nun zentral an einem Ort gesammelt. Auch die Analysen werden neu gegliedert. Unter „Beiträge“ gibt es ab sofort getrennte Reiter für Chartanalysen und Fundamentalanalysen. Die ersten Trades im neuen Depot wurden bereits getätigt.
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Die letzten Trades?
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Spannende Earnings diese Woche
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☀️ Goldman Sachs, Fastenal, Porsche AG
🌙 LVMH
📅 Am Dienstag geht es weiter mit:
☀️ JPMorgan, J&J, Wells Fargo, Citi, BlackRock, BMW, Givaudan, Tonies
🌙 Kering
📅 Zur Wochenmitte warten:
☀️ ASML, Bank of America, Morgan Stanley, CATL, Hermes, Progressive, PNC, Sika, Fraport
🌙 –
📅 Am Donnerstag folgen:
☀️TSMC, PepsiCo, Abbott, Charles Schwab, Investor AB, Prologis, US Bancorp, Travelers, Infosys, Snap on, Keybank, Pernod Ricard, Pool Corp, AutoNation, JinkoSolar
🌙 Netflix, Alcoa, Snap
📅 Zum Wochenabschluss:
☀️ Truist, Ericsson, State Street, Ally Financial
🌙
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