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07:02 Uhr, 31.03.2026

MÄRKTE ASIEN/Überwiegend Abgaben - Kospi deutlich unter Druck

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DOW JONES--Überwiegend mit Abgaben zeigen sich die asiatischen Börsen am Dienstag im späten Geschäft. Die Ölpreise bleiben hoch und Aktien der Region stehen wegen des Iran-Kriegs vor ihrem stärksten Monatsrückgang seit 2022. Die Kombination aus Inflations- und Wachstumssorgen lastet auf den Aktienmärkten. Zum Monatsultimo machen Signale der Hoffnung der Deeskalation ebenso die Runde wie solche, die an einem schnellen Kriegsende zweifeln lassen. Laut Wall Street Journal ist US-Präsident Donald Trump bereit, die Militäroperation gegen den Iran zu beenden, selbst wenn die Seestraße von Hormus weitgehend geschlossen bleibe. US-Außenminister Marco Rubio erklärte, dass Trump eine diplomatische Lösung anstrebe, aber darauf bestehe, dass der Iran seine Atom- und Raketenprogramme aufgebe.

Zugleich bekräftigte Trump an anderer Stelle seine Drohung, die Energieinfrastruktur des Iran zu zerstören und auch die Insel Kharg, den Exporthafen für den größten Teil des iranischen Öls, auszulöschen. "Wir gehen davon aus, dass der Krieg wahrscheinlich mindestens bis Juni andauern wird (...)", mutmaßt CBA-Analyst Joseph Capurso. Anleger scheinen mit der Einordnung der widersprüchlichen Meldungslage nicht zurecht zu kommen. Im Zweifelsfall würden risikoreiche Vermögenswerte wie Aktien veräußert, erläutert ein Händler.

In Japan sinkt der Nikkei-225 um 1,4 Prozent auf 51.186 Punkte angesichts der anhaltenden Sorgen über höhere Energiekosten und eine Knappheit an petrochemischen Produkten wegen des Nahost-Krieges. Gleichwohl sind die Kernverbraucherpreise im Großraum Tokio im März mit 1,7 Prozent auf Jahressicht einen Tick geringer als mit 1,8 Prozent veranschlagt gestiegen. Die Arbeitslosenquote im Februar blieb niedrig, die Industrieproduktion sank einen Tick deutlich als gedacht und der Einzelhandelsumsatz ging leicht zurück. Am Aktienmarkt führen Chip- und Schwerindustriewerte die Verluste der Verlierer an.

Die chinesischen Börsen, die sich jüngst widerstandsfähiger gegen die Kriegsfolgen gezeigt haben, präsentieren sich mit leichten Abgaben. Während sich der HSI in Hongkong um 0,4 Prozent ermäßigt, fällt der Shanghai-Composite um 0,4 Prozent. Zu den eher geringen Abgaben passt die Stimmung der chinesischen Industrie. Denn die hat sich im März verbessert. Der Einkaufsmanagerindex für den verarbeitenden Sektor erhöhte sich auf 50,4 (Februar: 49,0). Damit beendete er zwei aufeinanderfolgende Monate der Kontraktion. Ökonomen hatten einen Stand von 50,3 Punkten prognostiziert. Auch in der Dienstleistungsbranche hat sich die Lage im März aufgehellt - im Rahmen der Erwartungen.

Mit einem Abschlag von 3,4 Prozent kommt der Kospi in Südkorea deutlicher unter die Räder. Die Wachstumssorgen der exportlastigen Wirtschaft ist hier angesichts des globalen Stagflationsumfeldes ausgeprägter. Australische Aktien machen ihre zu Wochenbeginn erlittenen Verluste teilweise wett. Der Leitindex S&P/ASX-200 klettert um 0,5 Prozent und liegt im März bislang 8 Prozent im Minus; er steuert auf den schlechtesten Monat seit Juni 2022 zu. Etwas gestützt werden die Aktienkurse von als taubenhaft interpretierten Aussagen der australischen Zentralbank. Die kann den weiteren Kurs der Geldpolitik nicht mit Sicherheit vorhersagen, nachdem sie die Zinsen in diesem Jahr zweimal angehoben hat.

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INDEX                       zuletzt  +/- %      % YTD  Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)       8.503,70   +0,5       -2,4           07:00 
Nikkei-225                51.186,26   -1,4         -            08:00 
Topix 500 (Tokio)          2.737,77   -0,9       +2,9           08:00 
Kospi (Seoul)              5.097,41   -3,4      +21,0           08:30 
Hang-Seng (Hongkong)      24.624,55   -0,5       -3,9           10:00 
Shanghai-Composite         3.908,28   -0,4       -1,5           09:00 
Straits-Times (Singapur)   4.910,10   +0,3       +5,7           11:00 
IDX Comp. (Indonesien)     7.063,02   -0,4      -18,3           10:00 
KLCI (Malaysia)            1.691,35   +0,2       +0,7           10:00 
 
DEVISEN                     zuletzt  +/- %      00:00       Mo, 09:18  % YTD 
EUR/USD                      1,1468   +0,0     1,1465          1,1504   -2,4 
EUR/JPY                      183,10   +0,0     183,05          183,74   -0,5 
EUR/GBP                      0,8688   -0,1     0,8692          0,8679   -0,3 
USD/JPY                      159,61   -0,1     159,72          159,71   +1,9 
USD/KRW                    1.536,00   +1,2   1.517,25        1.518,70   +6,6 
USD/CNY                      6,9094   -0,0     6,9119          6,9102   -1,2 
USD/CNH                      6,9159   +0,0     6,9150          6,9154   -0,9 
USD/HKD                      7,8384   +0,0     7,8351          7,8346   +0,7 
AUD/USD                      0,6844   -0,1     0,6851          0,6860   +2,6 
NZD/USD                      0,5708   -0,2     0,5720          0,5736   -0,8 
BTC/USD                   67.609,57   +1,5  66.593,32       67.343,09  -22,9 
 
ROHÖL                       zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
WTI/Nymex                    102,66   -0,2      -0,22          102,88 
Brent/ICE                    112,82   +0,0       0,04          112,78 
 
Metalle                     zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
Gold                       4.561,53   +1,1      51,29        4.510,24 
Silber                        72,14   +3,1       2,16           69,98 
Platin                     1.911,30   +0,6      11,80        1.899,50 
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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