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08:30 Uhr, 27.03.2026

MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Erholt nach Ultimatum-Verlängerung der USA

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DOW JONES--Keine klare Richtung hat es zum Wochenausklang an den asiatischen Aktienmärkten gegeben. Nach anfänglichen Verlusten, ausgelöst durch die schwachen US-Vorgaben, erholten sich die Indizes im Handelsverlauf. Der Auslöser waren Aussagen von US-Präsident Donald Trump. Dieser hat die Angriffe auf den Energiesektor Irans für 10 Tage ausgesetzt, damit Friedensverhandlungen stattfinden können. Trumps bisherige Frist wäre am Freitag abgelaufen. Gleichwohl herrscht weiter Skepsis, ob es tatsächlich eine Einigung zwischen den USA und dem Iran geben wird, denn beide Seiten bestehen bislang auf ihren Maximalforderungen. Die Unsicherheit bleibt damit hoch, hieß es.

Dazu passte, dass das Pentagon die Entsendung von bis zu 10.000 zusätzlichen Bodentruppen in den Nahen Osten prüft. Damit sollen US-Präsident Trump mehr militärische Optionen an die Hand gegeben werden, trotz seiner Erwägungen von Friedensgesprächen mit Teheran. Dies sagten Vertreter des Verteidigungsministeriums, die mit der Planung vertraut sind.

Der Kospi in Seoul verlor 0,4 Prozent, nachdem er zu Handelsbeginn noch rund 3 Prozent im Minus gelegen hatte. Auf Wochensicht steht für den Index ein Minus von knapp 6 Prozent zu Buche. Auch der Nikkei-225 in Tokio erholte sich von deutlicheren Abgaben und schloss 0,4 Prozent niedriger. An den chinesischen Märkten ging es für den Shanghai-Composite um 0,6 Prozent nach oben. Der Hang-Seng-Index gewann im späten Handel ebenfalls 0,6 Prozent.

Die Ölpreise gaben zwischenzeitlich leicht nach, zeigten sich aber schließlich mit einem kleinen Plus. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent gewann 0,6 Prozent auf 108,61 Dollar. Der Markt steht den Bemühungen der USA, ein Ende des Konflikts mit dem Iran auszuhandeln, weiterhin skeptisch gegenüber. Das Säbelrasseln der vom Iran unterstützten Huthi im Jemen, die während des Krieges zwischen Israel und der Hamas die Schifffahrt im Roten Meer angegriffen haben, sei nicht hilfreich, sagte Robert Yawger von Mizuho. "Die Saudis transportieren derzeit 4 Millionen Barrel pro Tag aus dem Roten Meer. Wenn das wegfällt, sind wir wieder da, wo wir angefangen haben, als 16 bis 18 Millionen Barrel ausfielen." Unterdessen "jagt der Markt den Schlagzeilen hinterher", fügte er hinzu. "Wenn Verhandlungen wahrscheinlicher erscheinen, wird der Markt nachgeben, wenn es so aussieht, als würde es sich noch viel länger hinziehen, dann steigt der Markt."

Bei den Einzelwerten standen in Seoul weiter die Index-Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix im Fokus. Hier setzte sich die Abwärtstendenz vom Vortag mit gebremstem Tempo fort, was auch den Kospi belastete. Google hat einen neuen Komprimierungsalgorithmus entwickelt, der die Speicheranforderungen großer Sprachmodelle erheblich senken könnte, hieß es. Eine größere Akzeptanz der Technologie könnte die KI-gestützte Nachfrage nach fortschrittlichen Speicherchips beeinträchtigen. Für die Aktie von Samsung Electronics ging es um 0,2 Prozent nach unten, SK Hynix verloren weitere 1,2 Prozent.

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INDEX                       zuletzt  +/- %      % YTD  Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)       8.516,30   -0,1       -2,3            6:00 
Nikkei-225 (Tokio)        54.373,07   -0,4        ---            7:00 
Topix 500 (Tokio)          2.846,15   +0,2       +7,0            7:00 
Kospi (Seoul)              5.438,87   -0,4      +29,1            7:30 
Hang-Seng (Hongkong)      24.997,33   +0,6       -2,5            9:00 
Shanghai-Composite         3.913,72   +0,6       -1,3            8:00 
Straits-Times (Singapur)   4.905,21   +0,4       +5,6           10:00 
IDX Comp. (Indonesien)     7.106,84   -0,8      -17,8            9:00 
KLCI (Malaysia)            1.710,26   -0,0       +1,8            9:00 
 
DEVISEN                     zuletzt  +/- %       0:00       Mi, 08:21  % YTD 
EUR/USD                      1,1530   +0,0     1,1526          1,1601   -1,8 
EUR/JPY                      184,25   +0,0     184,18          184,44   +0,1 
EUR/GBP                      0,8648   +0,0     0,8646          0,8662   -0,8 
USD/JPY                      159,79   -0,0     159,80          158,97   +2,0 
USD/KRW                    1.505,50   -0,1   1.507,26        1.498,30   +4,5 
USD/CNY                      6,9092   -0,0     6,9107          6,8937   -1,2 
USD/CNH                      6,9166   -0,0     6,9184          6,8965   -0,9 
USD/HKD                      7,8325   +0,1     7,8250          7,8234   +0,7 
AUD/USD                      0,6894   +0,2     0,6884          0,6974   +3,3 
NZD/USD                      0,5770   +0,2     0,5760          0,5816   +0,2 
BTC/USD                   68.781,77   -0,3  68.968,40       71.086,90  -21,6 
 
ROHÖL                       zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
WTI/Nymex                     94,83   +0,4       0,35           94,48 
Brent/ICE                    108,61   +0,6       0,60          108,01 
 
Metalle                     zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
Gold                       4.453,42   +1,7      74,41        4.379,01 
Silber                        69,72   +2,5       1,70           68,03 
Platin                     1.884,43   +3,1      57,18        1.827,25 
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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