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09:25 Uhr, 30.03.2026

MÄRKTE ASIEN/Nahostkrieg und Ölpreis belasten Börsen deutlich

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DOW JONES--An den asiatischen Aktienmärkten hat sich am Montag der Kursrutsch der Wall Street vom Wochenschluss nahezu ungebremst fortgesetzt. Sorge vor schwerwiegenden Kriegsfolgen im Iran auf die globale Inflation und das Wachstum förderten den Ausstieg aus Aktien. Belastet wurde das Sentiment von weiter gestiegenen Ölpreisen. Die europäische Rohölsorte Brent näherte sich mit über 116 US-Dollar das Fass wieder dem Höchststand seit Ausbruch des Irankrieges von knapp 120 Dollar. Marktteilnehmer sprachen von einer diffusen Nachrichtenlage zum Iran-Krieg.

Aussagen von US-Präsident Donald Trump und Regierungsmitgliedern über ein mögliches baldiges Kriegsende passten nicht recht zu den Schlagzeilen zum Kriegsgeschehen, hieß es. So drohte Trump in der Financial Times damit, dass er iranisches Öl und die Insel Kharg mit dem wichtigen Exportzentrum beschlagnahmen könnte. Das Wall Street Journal berichtete von Plänen über eine Operation zur Sicherung von iranischem Uran. Zudem griffen vom Iran unterstützte Huthi-Rebellen vom Jemen aus verstärkt in den Nahostkrieg ein.

Der Nikkei-225 verlor 2,8 Prozent auf 51.886 Punkte, hatte aber schon deutlich tiefer im Minus gelegen. In Japan wurden auch einige Werte ex Dividende gehandelt. Technologie- und Elektronikwerte führten die Verliererliste an. Der Yen legte zum Dollar leicht zu, da die Wahrscheinlichkeit einer möglichen Devisenintervention gestiegen ist. Notenbankgouverneur Ueda sagte, die Zentralbank werde die Geldpolitik angemessen steuern und dabei die Auswirkungen auf die Wechselkurse sorgfältig beobachten. Regierungsmitglied Atsushi Mimura wurde am Montag noch deutlicher und stellte "entschlossene" Maßnahmen zur Stützung des Yen in Aussicht. Der Anstieg des US-Dollars über die Marke von 160 Yen am Freitag befeuerte Marktspekulation über eine mögliche Intervention. Die Verbalinterventionen drückten den Greenback wieder knapp unter die Marke von 160 Yen.

Belastet von Technologietiteln verlor der Kospi in Südkorea 3,0 Prozent - belastet von Halbleiter- und Automobiltiteln. Der südkoreanische Leitindex verbuchte die dritte Sitzung in Folge Abgaben. Das Schwergewicht Samsung Electronics büßte mit den schwachen Technologiewerten in ganz Asien 1,9 Prozent ein. Die chinesischen Börsen hielten sich indes wacker: Der HSI in Hongkong sank im späten Geschäft nur um 0,8 Prozent, der Shanghai-Composite stieg sogar um 0,2 Prozent. Der Iran bemüht sich, chinesischen Schiffen die Passage durch die Seestraße von Hormus zu gewähren.

In Australien schloss der S&P/ASX-200 mit Abschlägen von 0,7 Prozent. Der Leitindex weitete damit sein bisheriges Monatsminus von 7,4 Prozent aus. Die australische Regierung will die Bundessteuern auf Straßennutzung und Kraftstoffkosten stark senken. Damit sollen die Auswirkungen auf die Verbraucher abgefedert werden, die durch den Irankrieg entstehen. Dies bremste die Abgaben in Australien etwas.

BYD in China hat schwache Geschäftszahlen vorgelegt, die Aktie des chinesischen E-Autobauers verlor in Hongkong 0,5 Prozent. Die Analysten von Bernstein glauben jedoch, dass sich die Wachstumsdynamik ab dem zweiten Quartal verbessern wird. Solche Überlegungen stützten den Kurs etwas.

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INDEX                       zuletzt  +/- %      % YTD  Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)       8.461,00   -0,7       -2,9           07:00 
Nikkei-225                51.885,85   -2,8         -            08:00 
Topix 500 (Tokio)          2.762,61   -2,9       +3,8           08:00 
Kospi (Seoul)              5.277,30   -3,0      +25,2           08:30 
Hang-Seng (Hongkong)      24.762,38   -0,8       -3,4           10:00 
Shanghai-Composite         3.923,77   +0,3       -1,1           09:00 
Straits-Times (Singapur)   4.907,52   +0,2       +5,6           11:00 
IDX Comp. (Indonesien)     7.087,26   -0,1      -18,0           10:00 
KLCI (Malaysia)            1.686,50   -1,5       +0,4           10:00 
 
DEVISEN                     zuletzt  +/- %      00:00       Fr, 08:28  % YTD 
EUR/USD                      1,1507   -0,0     1,1526          1,1524   -2,0 
EUR/JPY                      183,84   -0,3     184,18          184,28   -0,1 
EUR/GBP                      0,8679   +0,0     0,8646          0,8648   -0,4 
USD/JPY                      159,76   -0,3     159,80          159,89   +2,0 
USD/KRW                    1.518,52   +0,7   1.507,26        1.506,60   +5,4 
USD/CNY                      6,9097   -0,0     6,9107          6,9100   -1,2 
USD/CNH                      6,9146   -0,1     6,9184          6,9160   -0,9 
USD/HKD                      7,8339   +0,0     7,8250          7,8320   +0,7 
AUD/USD                      0,6857   -0,2     0,6884          0,6889   +2,8 
NZD/USD                      0,5737   -0,1     0,5760          0,5768   -0,3 
BTC/USD                   67.367,08   +1,2  68.968,40       68.864,51  -23,2 
 
ROHÖL                       zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
WTI/Nymex                    101,66   +2,0       2,02           99,64 
Brent/ICE                    116,37   +3,4       3,80          112,57 
 
Metalle                     zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
Gold                       4.532,59   +0,9      40,11        4.492,48 
Silber                        70,51   +1,3       0,92           69,59 
Platin                     1.917,25   +2,9      54,36        1.862,89 
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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