LVMH-Aktie im freien Fall: Luxus Champion auf Sechsjahrestief
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Erwähnte Instrumente
- VerkaufenKaufen
Schnell. Sicher. Direkt.Trading über stock3 war noch nie so einfach.
Mehr erfahren Nein, danke
- LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton SE - WKN: 853292 - ISIN: FR0000121014 - Kurs: 429,700 € (XETRA)
"The trend is your friend", das ist eine der Hauptregeln des aktiven Handels. Seit 2024 bewegt sich der Aktienkurs der LVMH in einem klar definierten Abwärtstrendkanal. In dieser Woche bricht die Aktie einen Key Support bei 440 EUR. Der übergeordnete Algo lautet: Abwärtstrend + Key-Supportbruch = Schwächesignal, Verkaufssignal. Im vorliegenden Fall in Richtung der nächsten Unterstützung bei 366 EUR. Solange der Trend intakt ist, solange es nicht gelingt, innerhalb des Abwärtstrendkanals einen Boden auszubilden, macht es wenig Sinn zu kaufen. Wer als Trader kauft, ist wie der Geisterfahrer auf der Autobahn.
Bei LVMH läuft gerade etwas, das Anleger gar nicht mögen: Das Geschäft stabilisiert sich, die Aktie aber nicht. Operativ sieht es nämlich besser aus, als der Aktienkurs vermuten lässt. Im ersten Halbjahr erzielte LVMH 38,6 Mrd. EUR Umsatz, organisch +2%. Im zweiten Quartal beschleunigte sich das Wachstum auf +3%. Der Nettogewinn blieb mit 5,7 Mrd. EUR stabil, der Free Cashflow erreichte 4,1 Mrd. EUR und die Nettoverschuldung sank um 19%.
Das Problem steckt ausgerechnet im wichtigsten Geschäft: Fashion & Leather Goods mit Louis Vuitton und Dior. Im ersten Halbjahr sank der Umsatz organisch um 1%, im zweiten Quartal gelang immerhin wieder ein kleines Wachstum von 1%. Für LVMH ist das aber zu wenig. Die Börse will sehen, dass der wichtigste Gewinnmotor wieder richtig hochdreht und nicht nur im Leerlauf tuckert.
Gleichzeitig bleibt die Luxusnachfrage fragil. Laut Bank of America schwächte sich die Branchennachfrage im dritten Quartal gegenüber dem zweiten um rund 3 Prozentpunkte ab, besonders in den USA, Japan, Südkorea und Teilen Asiens. Der europäische Luxusindex liegt 2026 bereits rund 19% im Minus. Die große Luxus Renaissance lässt also weiter auf sich warten.
Dabei gibt es Lichtblicke: Watches & Jewelry wuchs im zweiten Quartal organisch um 11%, Tiffany und Bvlgari laufen stark, Sephora wächst weiter und auch Wines & Spirits erholt sich. Bei Dior sorgen die ersten Designs von Jonathan Anderson für positive Impulse. LVMH hat also nicht überall ein Nachfrageproblem.


Wenn Ihr Interesse habt, folgt mir gerne genauso wie bereits 123.120 Börsianer auf dem Terminal und der stock3 App: https://terminal.stock3.com/#c/harald_weygand und Direktlink Android Direktlink iOS.
Ich kann Anlegern unter euch, die gerne Aktien handeln, die von meinem Kollegen Oliver Baron gemanagten Depots (in Select und Ultimate) nur wärmstens empfehlen. Er ist fundamental ausgerichtet, arbeitet stark mit statistischen Ansätzen und hat ein unglaublich gutes Händchen, die Aktien auszuwählen und zu kaufen, die dann auch steigen. Er outperformt Index-ETFs und er liefert sich mit Dirk Siebenhaar ein Kopf-an-Kopf-Rennen in Bezug auf Performance.
Finance26: Triff die stock3-Experten live vor Ort
Am 25. - 26. September findet die Finance in Frankfurt statt & stock3 ist mit dabei. Wir laden Dich ein, uns & unsere Experten näher kennenzulernen. Mit dabei sind u.a. Bastian Galuschka, Rene Berteit, Valentin Schelbert u.v.m.
Passende Produkte
| WKN | Long/Short | KO | Hebel | Laufzeit | Bid | Ask |
|---|


Keine Kommentare
Die Kommentarfunktion auf stock3 ist Nutzerinnen und Nutzern mit einem unserer Abonnements vorbehalten.