Analyse
08:30 Uhr, 09.02.2026

LINDE sieht die Raumfahrt als Wachstumsfeld

Linde hatte zum Jahresende seine Verlässlichkeit erneut unter Beweis gestellt. Der weltgrößte Industriegase-Konzern steigerte im vierten Quartal den bereinigten Gewinn je Aktie um 6% auf 4,20 USD und lag damit leicht über den Markterwartungen.

Der Umsatz wuchs um 6% auf 8,76 Mrd. USD. Operativ verdiente das deutsch-amerikanische Unternehmen 2,6 Mrd. USD, die Marge blieb mit 29,5% auf hohem Niveau.

Der Blick nach vorn fällt vorsichtig optimisitsch aus. Für 2026 peilt Linde ein Ergebnis je Aktie von 17,40 bis 17,90 USD an, ein Plus von 6% bis 9% gegenüber 2025. Währungseffekte sollen im Jahresdurchschnitt rund 1% Rückenwind liefern, im ersten Quartal aber deutlich stärker ausfallen. Das Management rechnet dort mit einem Rückenwind von 3%, der sich in den Folgequartalen wieder abschwächen soll.

Dass Linde trotz schwacher Industrieindikatoren wächst, liegt nach Darstellung des Managements vor allem an Preissetzungsmacht und konsequenter Produktivität. Ohne Währungseffekte legten die Erlöse im Schlussquartal um 3% zu, getragen von 2% Preissteigerungen und 1% Volumenwachstum. Finanzchef Matthew White verwies darauf, dass das Preisplus im Kern "im Einklang mit der global gewichteten Inflation“ liege, auch wenn Gegenwind aus China und dem Heliumgeschäft die Statistik dämpfe. In Asien belasten deflationäre Tendenzen in China, zudem wirkten die Verwerfungen im Heliummarkt nach.

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