KONTRON – Bodenbildung statt Crash? Was kommt nach dem charttechnischen Volltreffer?
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Der Kurssturz vom 19. März an die Abwärtsziele bei 18,38 und 16,50 EUR aus der letzten Analyse traf anscheinend auch das Management des österreichischen IoT-Spezialisten unvermittelt. Es wurde gemeldet, dass man sogar ein kurzfristiges Aktienrückkaufprogramm evaluieren werde, um vom niedrigen Kurs zu profitieren.
Die Ende Februar nach einem kleinen, kurzfristigen Doppeltop bei 24,40 EUR gestartete massive Verkaufswelle setzte sich auch gestern mit der Veröffentlichung der Quartalszahlen fort. Hier berichtete mein Kollege Sascha Gebhard über einen leicht rückläufigen Umsatz, der dank höherer Margen zu einem verbesserten Nettoergebnis führte. Der Fokus auf Software und integrierte Lösungen scheint Früchte zu tragen. Für das mittelfristige Bild gab es die eine oder andere Überraschung. Auch das Aktienrückkaufprogramm wurde konkretisiert und soll ein Volumen von 50 Mio. EUR besitzen.
Die Aktie wurde gestern dennoch ausgehend von einem Erholungshoch bei 20,88 EUR wieder weit unter das stützende Tief aus dem April 2025 bei 18,38 EUR abverkauft. Gelingt dennoch ein tragfähiger Boden?
