KNDS-Börsengang gerät unter Beschuss der Investoren
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Der geplante Börsengang des deutsch-französischen Panzerbauers sollte eigentlich ein Signal der Stärke werden. Nun droht er zum Gradmesser dafür zu werden, wie viel Fantasie der Kapitalmarkt dem klassischen Rüstungsgeschäft noch zugesteht.
Nach Informationen der Financial Times tut sich KNDS schwer, Investoren von einer Bewertung von mehr als 12 Mrd. EUR zu überzeugen. In ersten Gesprächen sollen potenzielle Anleger signalisiert haben, dass sie den Konzern unterhalb dieser Marke sehen. Das ist brisant, denn die deutsche Eigentümerfamilie, die bislang 50 % an KNDS hält, will einem Börsengang dem Bericht zufolge nur zustimmen, wenn die Bewertung mindestens 12,5 Mrd. EUR erreicht. Die andere Hälfte hält der französische Staat.
