Kommentar
09:44 Uhr, 13.04.2026

KI disrupiert: Cybersecurity und Software - Pharma profitiert

Salesforce hat sich seit dem Rekordhoch Ende 2024 mittlerweile halbiert – trotz weiterhin solider aber eben nicht mehr dynamischer Geschäftszahlen. Der Nettogewinn stieg zuletzt dank der Nachfrage nach KI-Software zwar um 14 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro, doch ein schwacher Ausblick schürte Zweifel an der zukünftigen Wachstumsdynamik. Der Markt preist immer mehr ein, dass KI klassische Software-Lizenzmodelle disruptiert. Gleichzeitig zeigt sich bereits eine Wachstumsschwäche: 2025 legte der Umsatz nur um drei Prozent zu, und auch künftig wird beim Gewinn kaum Wachstum erwartet. Diese lahmende Dynamik hat die Bewertung massiv gedrückt. Mit einem KGV von 13,7 liegt Salesforce rund 80 Prozent unter dem 20-Jahres-Durchschnitt – der größte Abschlag unter den weltweit wertvollsten Unternehmen. Damit liegt der CRM-Software Primus sogar noch hinter ERP-Spezialist SAP. Inzwischen hat die Sorge auch den Cybersecurity-Sekor erfasst. US-Finanzminister Bessent hatte letzte Woche vor den Fähigkeiten von Claude Mythos gewarnt, Volker Schulz hatte Hier gehts zum Einzelabruf oder zum Abo.

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