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09:09 Uhr, 17.06.2009

Jetter: Sondereffekte und Krise belasten Ergebnis

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Ludwigsburg (BoerseGo.de) - Die Jetter AG, ein mittelständischer Hersteller von Automatisierungstechnik, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008/2009 wie erwartet deutlich weniger verdient als im Jahr zuvor. Der Jahresüberschuss nach Steuern habe sich auf 1,2 Millionen Euro (Vorjahr: 3,4 Millionen Euro) verringert, teilte das Unternehmen mit. Dabei wurde das Ergebnis von zwei Sondereffekten (Rückrufaktion sowie eine Rückstellung für Gewährleistung) mit insgesamt mehr als 1 Million Euro belastet. Das Ergebnis je Aktie beträgt 0,37 Euro (Vorjahr: 1,05 Euro). Der Umsatz lag mit 40,2 Millionen Euro um 2 Prozent unter dem Vorjahreswert (40,9 Millionen Euro).

Der Vorstand von Jetter hatte seine Prognosen für das Jahr 2008/2009 Ende des vergangenen Jahres revidiert. Zuletzt hatte das Unternehmen bei einem Umsatz über dem Vorjahresniveau ein positives Ergebnis vorhergesagt.

Der Vorstand geht davon aus, dass der Umsatz im laufenden Jahr etwas über dem Niveau der letzten beiden Quartale liegen wird. Zudem wird ein leicht positives Ergebnis erwartet. Aufgrund der instabilen wirtschaftlichen Lage sei es jedoch derzeit nicht möglich, verlässliche Abschätzungen zu machen.

Der Vorstand ist zuversichtlich, ab dem Geschäftsjahr 2010/2011 wieder einen deutlichen Anstieg von Umsatz und Ergebnis verbuchen zu können, unabhängig von der Dauer der Wirtschaftskrise, alleine schon durch die bereits gebuchten neuen Projekte und Aufträge im Bereich der mobilen Automation.

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Über den Experten

Thomas Gansneder
Thomas Gansneder
Redakteur

Thomas Gansneder ist langjähriger Redakteur der BörseGo AG. Der gelernte Bankkaufmann hat sich während seiner Tätigkeit als Anlageberater umfangreiche Kenntnisse über die Finanzmärkte angeeignet. Thomas Gansneder ist seit 1994 an der Börse aktiv und seit 2002 als Finanz-Journalist tätig. In seiner Berichterstattung konzentriert er sich insbesondere auf die europäischen Aktienmärkte. Besonderes Augenmerk legt er seit der Lehman-Pleite im Jahr 2008 auf die Entwicklungen in der Euro-, Finanz- und Schuldenkrise. Thomas Gansneder ist ein Verfechter antizyklischer und langfristiger Anlagestrategien. Er empfiehlt insbesondere Einsteigern, sich strikt an eine festgelegte Anlagestrategie zu halten und nur nach klar definierten Mustern zu investieren. Typische Fehler in der Aktienanlage, die oft mit Entscheidungen aus dem Bauch heraus einhergehen, sollen damit vermieden werden.

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