INTEL kann den KI-Hunger nicht stillen
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Erst 2028 könnte sich die Lage entspannen. Deshalb will Intel die Fertigung des Serverchips Granite Rapids in Irland im kommenden Jahr mehr als verdoppeln.
Hinter dem Engpass steht eine für Intel ausgesprochen günstige Entwicklung: Mit dem Übergang vom Training großer KI-Modelle zu Inferenz und autonomen KI-Agenten steigt der Bedarf an klassischen Serverprozessoren erheblich. Nach Angaben Zinsners benötigen agentenbasierte Anwendungen vier- bis sechsmal so viele CPU-Ressourcen wie reine Trainingssysteme. Zugleich wachsen die ausgelieferten Stückzahlen wieder zweistellig, während sich die Erlöse je Rechenkern stabilisieren oder teilweise sogar erhöhen.
Um diese Nachfrage bedienen und zugleich die neuen Fertigungsverfahren 18A und 14A ausbauen zu können, nimmt Intel enorme Summen in die Hand. Die Investitionen wurden für 2026 bereits von 18 Mrd. auf 20 Mrd. USD angehoben und sollen 2027 nochmals deutlich steigen. Die jüngste Kapitalmaßnahme über rund 23 Mrd. USD schafft dafür den finanziellen Spielraum. Intel setzt damit viel Kapital auf die Wette, dass die technischen Fortschritte inzwischen belastbar und die Kundennachfrage dauerhaft genug sind.
