Analyse
11:30 Uhr, 26.08.2026

INNOSCRIPTA - Kursrücksetzer als Kaufchance?

Innoscripta ist im ersten Halbjahr 2026 kräftig gewachsen, musste im zweiten Quartal jedoch eine Verlangsamung hinnehmen. Nach Angaben des Managements steckt dahinter keine schwächere Nachfrage, sondern eine umfangreiche Softwaremigration.

Die dadurch verzögerten Umsätze sollen im zweiten Halbjahr nachgeholt werden. Entsprechend bestätigt das Unternehmen seine ambitionierten Jahresziele.

Innoscripta unterstützt Unternehmen mit einer eigenen Softwareplattform bei der Beantragung und Dokumentation steuerlicher Forschungsförderung. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 43 % von 44 auf 63 Mio. EUR. Das EBIT verbesserte sich sogar um 49 % von 24,5 auf 36,4 Mio. EUR. Daraus ergibt sich eine weiterhin außergewöhnlich hohe EBIT-Marge von knapp 58 %.

Für das Gesamtjahr stellt das Management unverändert einen Umsatz von 140 Mio. EUR und ein EBIT von 80 Mio. EUR in Aussicht. Um diese Ziele zu erreichen, müsste Innoscripta in der zweiten Jahreshälfte noch 77 Mio. EUR Umsatz und 43,6 Mio. EUR EBIT erzielen. Das setzt eine deutliche Beschleunigung gegenüber dem ersten Halbjahr voraus.

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