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05:28 Uhr, 04.08.2026

Hohe Energiepreise bremsen Öl – Erneuerbare legen zu

Der Energie-Gesamtverbrauch in Deutschland ist im ersten Halbjahr um 1,9 Prozent gesunken. Hauptgründe sind die anhaltend schwache Konjunktur und gestiegene Energiepreise.

Beim Mineralöl lag der Rückgang bei 8 Prozent. Ottokraftstoff verzeichnete ein Minus von 0,6 Prozent, Diesel von knapp 6 Prozent. Der Absatz von Flugkraftstoff nahm um mehr als 1 Prozent ab, leichtes Heizöl brach um mehr als ein Drittel ein. Die Lieferungen von Rohbenzin an die chemische Industrie stiegen dagegen um rund 3 Prozent. Insgesamt hatten die höheren Energiepreise einen erheblichen Einfluss auf den Verbrauch.

Der Erdgasverbrauch legte im ersten Halbjahr um 1,3 Prozent zu. Witterung, Konjunktur und Preisentwicklung glichen sich dabei weitgehend aus.

Der Verbrauch an Steinkohle stieg um knapp 7 Prozent, bedingt durch einen stärkeren Einsatz in Kraftwerken und in der Roheisenproduktion. Bei der Braunkohle gab es einen Rückgang von 4 Prozent, unter anderem aufgrund der Anpassungsfähigkeit der Kraftwerke an die Lage am Strommarkt.

Erneuerbare Energien wuchsen um 4 Prozent, vor allem dank eines kräftigen Zuwachses bei der Windkraft. Ihr Anteil am Gesamtenergieverbrauch stieg von 20,9 auf 22,2 Prozent. Fossile Energieträger lieferten mit zusammen 75,9 Prozent weiterhin den Großteil der in Deutschland verbrauchten Energie. Der Rest entfiel vor allem auf Stromimporte und Strom aus Müllverbrennung.

Der inländische Primärenergieverbrauch lag im ersten Halbjahr bei 5.341 Petajoule beziehungsweise 1.484 Terawattstunden.

Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.