Analyse

GRAMMER - Unterproportional erholt, überproportional fallend

Die Erholung von den Jahrestiefs fiel bei vielen SDAX-Werten nur dürftig aus. Die Grammer-Aktie zählt zudem zum zuletzt arg gebeutelten Automobilsektor. Beides sind keine guten Voraussetzungen für eine schnelle Trendwende.

Erwähnte Instrumente

  • GRAMMER AG
    ISIN: DE0005895403Kopiert
    Kursstand: 34,20 € (XETRA) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
    VerkaufenKaufen
  • GRAMMER AG - WKN: 589540 - ISIN: DE0005895403 - Kurs: 34,20 € (XETRA)

Aktien aus dem Automobil- und Automobilzuliefererbereich hat es im Zuge der jüngsten Korrektur mit am heftigsten erwischt. Schwach fielen auch die Erholungen in diesem Sektor in den vergangenen Tagen aus, so dass zumindest ein Test der Tiefs aus den Vorwochen wahrscheinlich wird. Als Beispiel kann die Grammer-Aktie aus dem SDAX angeführt werden.

Die Erholung seit dem Augusttief bei 32,55 Euro verläuft korrektiv dreiteilig, heute nimmt die Dynamik zur Unterseite hin zu. Bleibt der Verkaufsdruck hoch, dürfte zumindest die Unterstützung bei 33,00 Euro einem weiteren Belastungstest unterzogen werden. Fällt sie den Bären zum Opfer, müssten sich die Aktionäre auf einen Test des Jahrestiefs bei 30,14 Euro einstellen. Neben dem intakten Abwärtstrend mit einer sehr schön zu sehenden Reihe absteigender Hochs und Tiefs sprechen auch die nach unten abdrehenden EMAs 50 und 200 aktuell für keine schnelle Erholung. Erst oberhalb des Abwärtstrends bei 38,45 Euro können die Bullen auf eine Trendumkehr spekulieren.

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Über den Experten

Bastian Galuschka
Bastian Galuschka
Stv. Chefredakteur

Bastian Galuschka ist seit über 20 Jahren an der Börse aktiv. Er entdeckte bereits zu Schulzeiten seine Leidenschaft für die Börse. Über fünf Jahre lang war der Diplom-Volkswirt als Redakteur bei einem bekannten Anlegermagazin tätig und verantwortete dort den Bereich Charttechnik. Seit März 2013 verstärkt er die Redaktion der stock3 AG. Bastian Galuschka kombiniert bei seinen Analysen gerne Fundamentaldaten mit charttechnischen Aspekten. Gerade im Smallcapbereich hat sich der Analyst über viele Jahre ein fundiertes Wissen aufgebaut. Seit Juni 2016 ist Galuschka Stellvertretender Chefredakteur von stock3.

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