GOLD - Schock 2026, aber China kauft!
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Erwähnte Instrumente
- Gold - WKN: 965515 - ISIN: XC0009655157 - Kurs: 4.055,08 $/oz. (GBE brokers)
- NYSE Arca Gold Bugs - WKN: 969996 - ISIN: XC0009699965 - Kurs: 638,37 $ (TTMzero Indikation)
Nach wie vor sehen wir ein gesundes Gewitter zur Bereinigung spekulativer Exzesse, da die fundamentalen Nachfragetreiber unverändert stehen. Zentralbanken kaufen Gold in Rekordmengen, Investoren greifen massiv zu Barren, Münzen und ETFs, während die Schmucknachfrage unter den hohen Preisen einbricht. Mit Gold sichern Staaten, Institutionen und Anleger ihr Vermögen gegen geopolitische Risiken und Währungsturbulenzen ab. Das hat den Markt grundlegend geändert.
Die US Inflation brennt (noch), der Arbeitsmarkt boomt und die US-Notenbank scharrt schon mit den Hufen für den nächsten geldpolitischen Paukenschlag! Wenn die Notenbank die Zinsdaumenschrauben weiter anzieht oder gar neue Zinsanhebungen serviert, zieht das dem Goldmarkt schlagartig den Boden unter den Füßen weg. Dieses Szenario ist einfach nicht förderlich für Gold.
Seit Februar läuft die gnadenlose Korrektur. Die Schienen sind verlegt, der Abwärtstrendkanal steht felsenfest und Gold rauscht an den Leitplanken entlang nach unten. Meine grauen Prognosepfeile zeigen die kompromisslose Marschrichtung. The the is your friend. Und derzeit ist offensichtlich der Abwärtstrendkanal federführend. In den zurückliegenden Wochen konnte sich das Kursgeschehen innerhalb des Trendkanals aber immerhin bei 3.960 USD stabilisieren. Da dieser Stabilisierungsversuch unweit des Clusters bei 4.350 USD zustandekommt, sollten wir ab jetzt genau hinschauen. Gelingt eine Stabilisierung, gelingt möglicherweise sogar eine kleine echte Bodenbildung unterhalb von 4.350 USD ?!
Steigt der Goldpreis auf Wochenschlusskursbasis übrzeugend dynamisch über 4.350 USD an, aktiviert das endlich wieder ein relevantes Kaufsignal mit Projektionszielen bei 4.600, 4.805, 5.005 und später 5.670 USD. Achtung: Unterhalb von 4.350 USD ist die Korrektur intakt! Weiter unten gehe ich kurz auf Research der US-Investmentbank Goldman Sachs zu Gold ein ...



stock3 AG: Tradezahlen Q2/2026 – Immer mehr traden via stock3-Plattform
Es hat sich herumgesprochen, dass man über die Plattform richtig komfortabel handelt, seine Handelsaktivität analysieren kann und dauerhaft keinen Cent mehr dafür bezahlt.
Die Münchner stock3 AG hat auch im zweiten Quartal 2026 einen Anstieg bei den Tradezahlen verzeichnet. Über die Schnittstelle der 100%-Tochter brokerize GmbH wurden zwischen April und Juni 2026 insgesamt 620.694 Transaktionen ausgeführt. Damit lag das Handelsvolumen 11 % über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (Q2/2025: 559.471 Trades). Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten 2026 knapp 1,36 Mio. Trades über die brokerize abgewickelt, was einem Anstieg von 21 % gegenüber dem Vorjahreshalbjahr entspricht (H1/2025: 1,12 Mio. Trades).
Zwar konnte der außergewöhnlich hohe Rekordwert des ersten Quartals 2026 aufgrund einer branchenweit rückläufigen Handelsaktivität nicht gehalten werden, dennoch bestätigt die Entwicklung der letzten drei Monate die anhaltend hohe Aktivität auf den Plattformen der stock3 AG. Im Vorjahresvergleich zeigen sich erneut die starke Positionierung des Unternehmens im Bereich Finanzmarktanalyse und Trading sowie die hohe Relevanz des Embedded-Finance-Angebots der Tochtergesellschaft brokerize.
"Der Verlauf unserer Tradezahlen stimmt uns sehr zufrieden", sagt Robert Abend, Vorstand der stock3 AG. "Das Plus gegenüber dem Vorjahresquartal sowie dem Vorjahreshalbjahr unterstreicht, dass wir unseren Wachstumskurs weiter fortsetzen."
Die brokerize GmbH arbeitet weiterhin daran, das Ökosystem der stock3-Tochter kontinuierlich auszubauen und die Attraktivität des Angebots für aktive Traderinnen und Trader weiter zu erhöhen. Die Anbindung eines weiteren Brokers steht kurz bevor.
Über die stock3 AG
Die stock3 AG wurde im Jahr 2000 gegründet und ist ein unabhängiges Finanztechnologie-Unternehmen mit Sitz in München. Mit der Webplattform stock3.com, der Analyse- und Trading-Software stock3 Terminal und der stock3 App bietet das Unternehmen einen eigens entwickelten One-Stop-Shop für Daten, Märkte und Services. Hier vereint stock3 den gesamten Prozess von der Information über die Analyse bis zum Trading auf einer Plattform. Der Handel direkt auf stock3 wird den Nutzern durch die Multi-Brokerage-Schnittstelle der 100%-Tochter brokerize GmbH ermöglicht. Damit ist der "FinTech"-Vorreiter die Homebase für anspruchsvolle Trader und aktive Anleger. Neben Lösungen für Privatkunden ist die stock3 AG Anbieterin von lizenzbasierten Softwarelösungen und Schnittstellen-Angeboten für Banken, Broker und Medienhäuser. Die Aktie der stock3 AG (ISIN: DE000A0S9QZ8) ist im Qualitätssegment m:access der Börse München notiert und unter anderem auf Xetra® handelbar. Weitere Informationen unter inside.stock3.com/.
IR- & Presse-Kontakt
stock3 AG
Nicole Krischker
nicole.krischke at stock3.com
Aussender: stock3 AG
Adresse: Balanstraße 71b, 81541 München
Land: Deutschland
Ansprechpartner: Investor Relations
Tel.: +49 89 767369-123
E-Mail: istock3.com
Website: www.stock3.com
ISIN(s): DE000A0S9QZ8 (Aktie)
Börsen: Freiverkehr in Düsseldorf, Open Market (Freiverkehr) in Frankfurt, Freiverkehr in Hamburg, m:access in München, Freiverkehr in Stuttgart
Goldman Sachs vergleicht die offiziell gemeldeten Goldkäufe der chinesischen Zentralbank (People's Bank of China, PBoC) mit den von Goldman geschätzten tatsächlichen Goldkäufen Chinas am Londoner OTC Markt. Besonders seit Ende 2022 öffnet sich die Schere zunehmend. Das deutet darauf hin, dass China vermutlich erheblich mehr Gold erwirbt, als in den offiziellen Zentralbankstatistiken erscheint.
Ein Sonderfall ist das Jahr 2015: Damals meldete China auf einen Schlag einen Zuwachs seiner Goldreserven um 604 Tonnen. Dabei handelte es sich nicht um Käufe eines einzelnen Monats, sondern um eine nachträgliche Offenlegung von Gold, das über einen längeren Zeitraum angesammelt worden war. Dieses Ereignis zeigt bereits, dass China seine Goldstrategie nicht immer zeitnah oder vollständig offenlegt.
Seit Ende 2022 hat sich der Kauftrend deutlich beschleunigt. Nach Einschätzung von Goldman Sachs wurden in zahlreichen Monaten zwischen rund 20 und über 60 Tonnen Gold erworben. Die offiziell gemeldeten Käufe der Zentralbank fielen dagegen meist deutlich niedriger aus. Im Mai 2026 erreichten die offiziell ausgewiesenen Goldkäufe 48 Tonnen. Damit war China der größte identifizierbare Goldkäufer weltweit. Gleichzeitig geht Goldman Sachs davon aus, dass die tatsächlichen Käufe sogar noch höher gelegen haben könnten.
Die offiziellen Daten der chinesischen Zentralbank bilden die tatsächliche Goldnachfrage Chinas wahrscheinlich nur unvollständig ab. Ein erheblicher Teil der Käufe dürfte über andere staatliche Akteure wie Staatsbanken oder staatliche Institutionen abgewickelt werden und taucht deshalb nicht unmittelbar in den Reservedaten der Zentralbank auf.
Für Anleger ist diese Entwicklung von großer Bedeutung. China entzieht dem Weltmarkt kontinuierlich große Mengen physischen Goldes und schafft damit eine strukturell hohe Nachfrage. Gleichzeitig verfolgt das Land das strategische Ziel, seine Abhängigkeit vom US-Dollar zu verringern und seine Währungsreserven stärker in reale Vermögenswerte umzuschichten. Diese anhaltende Nachfrage eines der größten Goldkäufer der Welt wirkt langfristig preisstützend und ist ein wichtiger Grund dafür, warum der Goldmarkt trotz hoher Preise weiterhin außergewöhnlich robust bleibt.
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