Fundamentale Nachricht

Gold: Rückschlagspotenzial bis unter 1.900 US-Dollar

Die Spekulation auf erste Zinssenkungen der Fed dank der Inflationsberuhigung stimuliert den Goldpreis, birgt aber laut Helaba-Analystin Claudia Windt Enttäuschungspotenzial.

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    Kursstand: 1.935,28 $ (JFD Brokers) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung

Gold hat einen glänzenden Jahresauftakt hingelegt. So gelang dem Edelmetall zu Jahresbeginn rasch der Sprung über die Marke von 1.900 US-Dollar je Feinunze, so hoch wie zuletzt im April vergangenen Jahres, wie Helaba-Analystin Claudia Windt in der aktuellen Research-Publikation „Gold im Fokus“ schreibt.

Dabei habe Gold noch im November auf einem Tiefstand von knapp 1.630 US-Dollar je Unze notiert, bevor der Stimmungsumschwung eingesetzt habe. Seitdem stehe ein Plus von insgesamt fast 18 Prozent zu Buche. In Eurorechnung seien die Zuwächse aufgrund der Euroaufwertung zwar etwas bescheidener ausgefallen, doch könne das Edelmetall mit einem Gewinn von knapp fünf Prozent seit Anfang 2023 aufwarten, heißt es weiter.

„Treiber hinter dieser Entwicklung sind die geldpolitischen Erwartungen. Anleger rechnen dank der Inflationsberuhigung mit einer langsameren Gangart. Im Falle der Fed wird bereits auf erste Zinssenkungen spekuliert. Das birgt Enttäuschungspotenzial, so dass für die kommenden Wochen mit Rückschlägen unter 1.900 US-Dollar pro Unze zu rechnen ist“, so Windt.

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Über den Experten

Tomke Hansmann
Tomke Hansmann
Redakteurin

Nach ihrem Studium und einer anschließenden journalistischen Ausbildung arbeitet Tomke Hansmann seit dem Jahr 2000 im Umfeld Börse, zunächst als Online-Wirtschaftsredakteurin. Nach einem kurzen Abstecher in den Printjournalismus bei einer Medien-/PR-Agentur war sie von 2004 bis 2010 als Devisenanalystin im Research bei einer Wertpapierhandelsbank beschäftigt. Seitdem ist Tomke Hansmann freiberuflich als Wirtschafts- und Börsenjournalistin für Online-Medien tätig. Ihre Schwerpunkte sind Marktberichte und -kommentare sowie News und Analysen (fundamental und charttechnisch) zu Devisen, Rohstoffen und US-Aktien.

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