Expertenkommentar

DAX: 23 % Plus seit September-Tief - Coca-Cola einigt sich mit Edeka

stock3 Newsflash: Alles, was heute an der Börse für Trader und aktive Anleger wichtig ist. Kompakt auf den Punkt gebracht.

Erwähnte Instrumente

  • Credit Suisse Group AG
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    Kursstand: 3,551 Fr (SIX) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
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  • Amazon.com Inc.
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    Kursstand: 94,130 $ (Nasdaq) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
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  • Credit Suisse Group AG - WKN: 876800 - ISIN: CH0012138530 - Kurs: 3,551 Fr (SIX)
  • Amazon.com Inc. - WKN: 906866 - ISIN: US0231351067 - Kurs: 94,130 $ (Nasdaq)
  • Deutsche Bank AG - WKN: 514000 - ISIN: DE0005140008 - Kurs: 10,486 € (XETRA)
  • adidas AG - WKN: A1EWWW - ISIN: DE000A1EWWW0 - Kurs: 124,100 € (XETRA)
  • JPMorgan Chase & Co. - WKN: 850628 - ISIN: US46625H1005 - Kurs: 136,480 $ (NYSE)
  • Spectrum Pharmaceuticals Inc. - WKN: 164623 - ISIN: US84763A1088 - Kurs: 0,430 $ (Nasdaq)
  • Apple Inc. - WKN: 865985 - ISIN: US0378331005 - Kurs: 151,070 $ (Nasdaq)
  • Manchester United PLC (New) - WKN: A1J2MK - ISIN: KYG5784H1065 - Kurs: 18,800 $ (NYSE)
  • Siemens Energy AG Namens-Aktien o.N. - WKN: ENER6Y - ISIN: DE000ENER6Y0 - Kurs: 16,110 € (XETRA)
  • The Coca-Cola Co. - WKN: 850663 - ISIN: US1912161007 - Kurs: 62,735 $ (NYSE)
  • BMW AG - WKN: 519000 - ISIN: DE0005190003 - Kurs: 83,960 € (XETRA)

Hier geht es zum Newsflash des Vortages

BMW stockt Investitionen in Ungarn auf

Deutsche Wirtschaft wächst unerwartet

Gfk: Konsumlaune hellt sich auf

China: Ein Fünftel der Wirtschaft im Lockdown

Credit Suisse bringt Kapitalerhöhung unter Dach und Fach

Deutsche Bank warnt vor US-Banken

JPMorgan: Nachfrageschub für Anleihemarkt

Markt

Der deutsche Aktienmarkt hat nach der jüngsten Kursrally am Freitag eine Verschnaufpause eingelegt. Der Leitindex DAX ging praktisch unverändert mit einem Plus von 0,01 Prozent bei 14.541,38 Punkten aus dem Handel. Auf Wochensicht beträgt das Plus rund 0,76 Prozent. Seit einem Tief Ende September hat das Börsenbarometer inzwischen mehr als 23 Prozent zugelegt. Die Hoffnung auf weniger stark steigende Zinsen hatte in den vergangenen Wochen die Finanzmärkte in den USA und Europa kräftig angetrieben. Die deutsche Wirtschaft ist im Sommer unterdessen stärker gewachsen als zunächst angenommen, wie am Freitag gemeldet wurde. Zudem zeigte das heute veröffentlichte Gfk-Verbrauchervertrauen eine, wenn auch auf schwachem Niveau, leicht verbesserte Konsumstimmung an. Andererseits sorgen sich die Anleger, dass die steigenden Covid-Infektionen in China zu größeren, flächendeckenden Lockdowns in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft führen.

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Unternehmen & Branchen

Der Getränkekonzern Coca-Cola und der Lebensmittelhändler Edeka haben in ihrem Streit um vorgezogene Preiserhöhungen durch Coca-Cola eine Einigung erzielt. Edeka hatte die Preiserhöhungen nicht akzeptieren wollen, woraufhin Coca-Cola die Belieferung von Edeka eingestellt hatte. Nun sei eine Einigung gefunden worden, "die die Interessen beider Parteien angemessen berücksichtigt", so eine Coca-Cola-Sprecherin.

The Coca-Cola Co.
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Der Autobauer BMW stockt seine Investitionen in ein neues Werk in Ungarn für Elektrofahrzeuge auf. Bis 2025 sollen nun mehr als 2 Milliarden Euro im ungarischen Debrecen investiert werden, teilte BMW am Freitag mit. Bisher waren Investitionen von einer Milliarde Euro geplant. Nun sind rund 1,5 Milliarden Euro für die Autofertigung und eine halbe Milliarde Euro für einen Batteriepark geplant.

BMW AG
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Das Schlimmste könnte am globalen Anleihemarkt laut den Analysten von JPMorgan bald überstanden sein. Das Angebot-Nachfrage-Verhältnis dürfte sich nach Ansicht der Bank im nächsten Jahr um rund 1 Mio. Dollar verbessern - mit Abwärtsdruck auf die Renditen, wie Bloomberg berichtet. Das Gesamtvolumen des globalen Bondangebots werde um geschätzte 1,6 Billionen Dollar sinken, betonten demnach die Strategen in einer Analyse. Demgegenüber werde die Nachfrage 2023 aber wohl nur um rund 700 Mrd. Dollar schrumpfen, eine erhebliche Verbesserung zum vorangegangenen Nachfrageeinbruch um 5,9 Bio. Dollar. Im globalen Anleihehandel kam es 2022 zum ersten Bärenmarkt seit einer Generation. Ein Bloomberg-Index für den internationalen Bondmarkt ist in diesem Jahr um 16 Prozent eingebrochen.

JPMorgan Chase & Co.
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Der Energietechnikkonzern Siemens Energy hat mit dem Bau einer Stromleitung von Frankreich nach Irland einen Großauftrag erhalten Das Unternehmen wird an den Endpunkten bei Knockraha im Süden Irlands und La Martyre im Nordwesten Frankreichs Konverterstationen errichten. Branchenkreise zufolge hat der Auftrag ein Volumen von knapp 500 Mio. Euro.

Siemens Energy AG Namens-Aktien o.N.
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Die US-Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat eine Zulassung des experimentellen Lungenkrebsmedikaments Poziotinib von Spectrum Pharmaceuticals abgelehnt und eine zusätzliche Studie gefordert. Spectrum Pharmaceuticals will nun die Entwicklung des Medikaments entpriorisieren, 75 Prozent der Belegschaft für Forschung und Entwicklung sollen abgebaut werden.

Spectrum Pharmaceuticals Inc.
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Die Produktion von Apple-iPhones könnte in der Foxconn-Fabrik in der chinesischen Stadt Zhengzhou deutlich zurückgehen, nachdem Arbeiterunruhen den Betrieb unterbrochen hatten. Dies teilte die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person mit. Im größten iPhone-Werk der Welt kommt es derzeit wegen Chinas Corona-Maßnahmen immer wieder zu Protesten. Die Herstellung werde um mindestens 30 Prozent statt wie bislang angenommen um bis zu 30 Prozent zurückgehen, heißt es nun in dem Bericht.

Apple Inc.
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Die amerikanische Glazer-Familie soll über einen Verkauf des englischen Traditionsclubs Manchester United nachdenken. Wie britische Boulevardmedien berichteten, ist der iPhone-Konzern Apple unter den Kaufwilligen. Funktionäre des Clubs hatten den Berichten nach einen Verkaufspreis von acht Milliarden britischen Pfund angepeilt. Apple soll demnach „Interesse bekundet" haben - ein erstes Angebot soll bei rund 5,8 Mrd. Pfund liegen.

Manchester United PLC
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Die Deutsche Bank hat sich über die zunehmende Dominanz großer US-Geldhäuser am heimischen Markt beschwert. Fabrizio Campelli, Chef der Unternehmens- und Investmentbank bei der größten deutschen Bank sagte der Nachrichtenagentur Reuters: „Eine Reihe von europäischen Unternehmen erkennt bereits die Risiken, wenn sie nicht mit Firmen zusammenarbeiten, die in der Region langfristig engagiert bleiben", sagte Campelli. Hintergrund seiner Kritik ist die Tatsache, dass beim jüngsten Porsche-IPO keine einzige deutsche Bank in einer führenden Rolle mandatiert wurde. Campelli: Dass keine deutschen Institute beim größten hiesigen Börsengang des Jahres eine führende Rolle gespielt haben, zeige aus seiner Sicht, dass noch viel Arbeit vor der Deutschen Bank und anderen europäischen Geldinstituten liege.

Deutsche Bank AG
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Der Sportartikelkonzern Adidas hat in Bezug auf mutmaßlich unangemessenes Verhalten von Kanye West während der Zeit der Zusammenarbeit ein Untersuchung eingeleitet. Die Partnerschaft der Yeezy-Linie war Ende Oktober beende worden. Der Konzern teilte mit, er habe einen anonymen Brief erhalten, in dem eine Reihe von Anschuldigungen gegen West, erhoben wurden. Zwar sei nicht klar, ob die in dem Brief erhobenen Vorwürfe der Wahrheit entsprächen. Adidas nehme diese aber ernst und werde unverzüglich eine unabhängige Untersuchung einleiten, um die Vorwürfe aufzuklären.

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Die Gewerkschaft Verdi und die Umweltorganisation Greenpeace nutzen den “Black Friday“ zu Protestaktionen bei Amazon. Verdi forderte von dem US-Unternehmen erneut eine bessere Bezahlung für die Mitarbeiter und die Anerkennung der Flächentarifverträge des Einzelhandels. Die Gewerkschaft rief bundesweit Mitarbeiter in Versandzentren zur Teilnahme an Protestaktionen auf. Amazon hatte die Kritik schon vorab zurückgewiesen. Greenpeace warf dem Unternehmen vor, mit den Rabattaktionen zu exzessivem Konsum, Verpackungsmüll und Ressourcenverschwendung beizutragen.

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Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat ihre erste der beiden geplanten Kapitalerhöhungen durchgeführt. Eine Gruppe qualifizierter Anleger hat laut Mitteilung vom Donnerstagabend 462 Mio. Aktien zum Stückpreis von 3,82 CHF erworben. Der Bruttoerlös für die Bank beträgt damit 1,76 Mrd. Franken. Dabei hat die Saudi National Bank (SNB) fast 308 Mio. Aktien gekauft. Diese wird nach der Transaktion somit 9,9 Prozent an der Credit Suisse halten. Weitere 2,24 Mrd. Franken verspricht sich die Bank aus einer weiteren Kapitalerhöhung über 889 Mio. neuen Aktien an die bisherigen Aktionäre. Der Bruttoerlös beider Kapitalerhöhungen soll sich auf 4,0 Mrd. Franken belaufen.

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Konjunktur & Politik

Das Bundeskabinett hat die Gesetzentwürfe für die Strom-, Gas und Wärmepreisbremsen beschlossen. Mit den Preisbremsen werden Verbraucher ebenso wie die Wirtschaft entlastet und vor sehr hohen Energiepreisen geschützt.

Der weltweite Ölmarkt sendet immer wieder Signale, die auf eine schwächere Nachfrage hindeuten. Das jüngste Beispiel ist ein viel beachteter Indikator für den asiatischen Rohölverbrauch, der auf ein Siebenmonatstief gesunken ist. Die kurzfristigen Spreads sowohl für Brent-Rohöl als auch für die US-Sorte West Texas Intermediate sind ebenfalls in ein Contango gewechselt - ein Preismuster, das auf reichliches kurzfristiges Angebot hindeutet. In den Fokus rückt am heutigen Black Freitag der Einzelhandel. Angesichts steigender Lebenshaltungskosten drängt sich die Frage auf, wie viel Geld die US-Verbraucher noch für Weihnachtsgeschenke zur Verfügung haben.

Elon Musk will gesperrte Accounts auf Twitter wieder freischalten. „Das Volk hat gesprochen. Nächste Woche beginnt die Amnestie“, schrieb Musk am Donnerstagabend auf Twitter. Zuvor hatte er Nutzer darüber abstimmen lassen, ob inaktivierte Konten wieder freigeschaltet werden sollen, wenn diese nicht gegen Gesetze verstoßen oder Spam-Nachrichten verbreitet haben. Mehr als 72 Prozent der Nutzer befürworteten demnach die Freischaltung.

In China hat die Zahl der Neuinfektionen den höchsten Stand seit dem Ausbruch der Pandemie vor knapp drei Jahren erreicht. Wie die Gesundheitskommission am Freitag in Peking mitteilte, wurden rund 32.700 neue Fälle gemeldet. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen hat sich damit in zwei Wochen mehr als verdreifacht. In Millionenstädten gelten nun wieder weitgehende Bewegungsbeschränkungen. In Peking waren Restaurants, Geschäfte und Schulen geschlossen .Die 21 Millionen Pekinger wurden aufgefordert, ihre Wohnungen möglichst nicht zu verlassen. Experten von Nomura gehen davon aus, dass mehr als ein Fünftel der chinesischen Wirtschaftsleistung von den neuen Lockdown-Maßnahmen betroffen ist.

Volkswirte der Commerzbank blicken zuversichtlicher auf das kommende Jahr als noch zuletzt. „2023 könnte an den Finanzmärkten ein Jahr der Entspannung werden", sagte Commerzbank-Chefökonom Jörg Krämer am Freitag. Er erwarte angesichts der erwarteten Beruhigung bei der Energiepreisentwicklung einen Rückgang der Inflation. Außerdem habe man die Konjunkturprognosen für Deutschland und den Euroraum zum ersten Mal seit langem angehoben. „Die konjunkturellen Rahmenbedingungen haben sich deutlich entspannt." Er rechne im ersten Halbjahr 2023 zwar mit einer Rezession, aber keinen Kollaps der Wirtschaft. Im weiteren Jahresverlauf sollte sich die Konjunktur dann erholen.

Millionen Menschen in Deutschland erhalten zum 1. Januar mit der Einführung des Bürgergeldes deutlich höhere Bezüge. Nach dem Bundestag stimmte am Freitag auch der Bundesrat der Sozialreform zu. Damit hat die Ampel-Koalition nach wochenlangen Verhandlungen und einem Vermittlungsverfahren ihre zentrale sozialpolitische Reform zum Abschluss gebracht.

Der Füllstand der deutschen Gasspeicher ist weiter gesunken. Am Donnerstag lag er nach Angaben des europäischen Gasspeicherverbands GIE bei knapp 99 Prozent, 0,15 Prozentpunkte unter dem Vortageswert. Es war der sechste Tag in Folge mit einem Rückgang.

Christian Sewing, Vorstandschef der Deutschen Bank und Präsident des Bankenverbandes hat im Interview mit der Süddeutschen Zeitung das Krisenmanagement der Bundesregierung gelobt. Für die derzeitige Krise gebe es kein Lehrbuch, sagte Sewing. Mit Blick auf den Staatshaushalt gelte es jetzt daran zu arbeiten, dass keine Verlängerung von flächendeckenden Hilfsmaßnahmen benötigt wird. Man habe in Großbritannien gesehen, was ein schlecht durchfinanziertes Budget auslösen kann, betonte er.

Der Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Philip Lane, befürchtet, dass die Lohnentwicklung die Inflation noch Jahre hinaus anschieben wird. Da Lohnerhöhungen in vielen Schritten erfolgten, werde es mehrere Jahre dauern, bis sich die Löhne an den Anstieg der Lebenshaltungskosten anpassen, schrieb Lane am Freitag in einem Blogbeitrag, der auf der EZB-Webseite veröffentlicht wurde. „Das wiederum bedeutet, dass die Lohninflation in den nächsten Jahren ein Haupttreiber der Preisinflation sein wird, selbst wenn Energie- und Pandemie-Faktoren in der Inflationsmessung nachgeben." Dies mache es umso wichtiger, die Lohnentwicklung rechtzeitig und genau zu beobachten.

Die chinesische Zentralbank PBoC hat eine weitere Lockerung ihrer Geldpolitik beschlossen. Der Mindestreservesatz, eine Pflichteinlage der Banken, sinkt um 0,25 Prozentpunkte, wie die People's Bank of China am Freitag mitteilte. Die Senkung kommt nicht ganz überraschend, in dieser Woche hatte der Staatsrat eine solche Maßnahme vorgeschlagen. Die Maßnahme tritt zum 5. Dezember in Kraft.

Nach der Störaktion von Klimaaktivisten läuft der Betrieb am BER Berlin/Brandenburg nach Angaben eines Sprechers wieder normal. „Wir haben regulären Betrieb. Wir haben keine zusätzlichen Ausfälle. Wir haben auch keine Verspätungen mehr, die auf die Aktion von gestern zurückzuführen sind", sagte Flughafensprecher Jan-Peter Haack am Freitagmorgen. Es gebe noch einige Fluggäste, die gestern nicht hätten fliegen können und nun erst heute starten könnten. Mitglieder der Protestgruppe "Letzte Generation" hatten am Donnerstag den BER lahmgelegt. Der Betrieb auf Start- und Landebahnen wurde zwischenzeitlich gestoppt. Fünf Starts mussten nach Angaben des Flughafens gestrichen werden. 15 geplante Landungen wurden demnach etwa nach Leipzig und Dresden umgeleitet.

Die Stabilisierung der Verbraucherstimmung in Deutschland setzt sich im November fort. Der Marktforscher GfK prognostizierte für das Konsumklima für Dezember einen Stand von -40,2 Punkte und damit 1,7 Punkte mehr als im November (-41,9 Punkte), wie das Institut am Freitag in Nürnberg zu seiner GfK-Konsumklimastudie für November mitteilte. Sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung gewinnen laut GfK moderat hinzu. Die Anschaffungsneigung müsse dagegen minimale Einbußen hinnehmen. „Damit scheint der Absturz des Konsumklimas zu einem Ende gekommen zu sein, wenn das Niveau des Indikators auch nach wie vor sehr niedrig bleibt“, erklärte die GfK. „Die langanhaltende Furcht der Verbraucher bezüglich explodierender Energiepreise hat sich aktuell etwas abgeschwächt, was sich leicht positiv auf das Konsumklima auswirkt. Zum einen haben sich einige Energiepreise zuletzt leicht erholt, zum anderen gehen die Verbraucher offenbar davon aus, dass die beschlossenen Maßnahmen zur Deckelung der Energiepreise einen Beitrag zur Dämpfung der Inflation leisten können, wenn dieser Beitrag auch eher bescheiden sein dürfte“, sagte Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte. „Trotz der leichten Besserung bleibt die Situation beim Konsumklima jedoch weiterhin angespannt.“

Die deutsche Wirtschaft ist im Zeitraum Juli bis Ende September stärker gewachsen als zunächst angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. In einer ersten Schätzung war die Behörde von einem Wachstum der Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent ausgegangen. Der private Konsum legte um 1,0 Prozent zum Vorquartal zu. Für das laufende Quartal und Anfang des kommenden Jahres erwarten die meisten Fachleute allerdings ein rückläufiges BIP.

Das deutsche Bauhauptgewerbe hat im September deutlich weniger Aufträge erhalten als im Jahr zuvor. Bereinigt um Preis- und Kalendereffekte sank der Wert im Vergleich zum September 2021 um 22,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Das war der stärkste Rückgang seit Februar 2005. Im Vergleich zum Vormonat August verringerten sich die realen Bestellungen im September kalender- und saisonbereinigt um 3,6 Prozent.

Die Nachschubprobleme im Einzelhandel haben etwas nachgelassen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des ifo Instituts hervor. 71,1 Prozent der Unternehmen kämpften im November demnach mit Lieferengpässen, nach 74,9 Prozent im Oktober. Zudem habe der Pessimismus unter den Einzelhändlern mit Blick auf die kommenden Monate abgenommen. „Der Black Friday sorgt für etwas Hoffnung bei vielen Händlern in schwierigen Zeiten“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen.

Der autoritäre belarussische Staatschef Alexander Lukaschenko hält einen direkten Einsatz seiner Armee im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht für erforderlich. „Wenn wir uns unmittelbar mit den Streitkräften, mit Soldaten in diesen Konflikt einmischen, tragen wir nichts bei, wir machen es nur noch schlimmer", sagte Lukaschenko nach einer Meldung der Agentur Belta vom Donnerstag. Belarus unterstütze Russland, seine Rolle sei aber eine andere. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat derweil den Widerstandsgeist seiner Landsleute gegen die russische Invasion betont. „Wir haben neun Monate lang einen umfassenden Krieg überstanden, und Russland hat keinen Weg gefunden, uns zu brechen. Und es wird keinen finden", sagte Selenskyj am Donnerstag in seiner abendlichen Videoansprache. „Wir müssen so weitermachen wie jetzt gerade, in Einigkeit und gegenseitiger Hilfe."

Wer bauen will und staatliche Förderung nutzen, muss sich noch bis mindestens März gedulden. Dann erst sollen die überarbeiteten Programme des Bundes nach Information der Frankfurter Allgemeine Zeitung bei der Förderbank KfW bereitstehen. Eine Sprecherin des zuständigen Bundesbauministeriums habe auf Nachfrage nur einen avisierten Start im zweiten Quartal zugesagt, hieß es.


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