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Kommentar
09:01 Uhr, 22.07.2026

Friedrich Vorwerk: Prognose hoch

Friedrich Vorwerk hat im ersten Halbjahr 2026 die Erwartungen klar übertroffen. Der Umsatz stieg um 11 % auf 337,3 Mio. €, während das EBITDA um 70 % auf 92,6 Mio. € zulegte. Die Produktionsleistung erhöhte sich um 35 % auf 448,1 Mio. €, der Nettofinanzmittelbestand stieg dank hoher Cash Conversion auf 212,0 Mio. € (Vorjahr: 83,5 Mio. €).

Treiber der Entwicklung waren die starke Projektabwicklung und die weiterhin hohe Nachfrage. Der Auftragseingang legte auf 321,2 Mio. € zu (Vorjahr: 220,4 Mio. €), während der Auftragsbestand mit 1,0 Mrd. € (inkl. ARGE: 1,45 Mrd. €) trotz leichter Normalisierung auf einem sehr hohen Niveau verbleibt.

Vor dem Hintergrund der starken Profitabilität hebt das Unternehmen seine EBITDA-Prognose für 2026 auf 180 bis 200 Mio. € an (zuvor 160 bis 180 Mio. €). Die Umsatzprognose von 730 bis 780 Mio. € wurde bestätigt. Die Zahlen unterstreichen die starke Positionierung des Unternehmens beim Ausbau der Energieinfrastruktur für Gas-, Strom- und Wasserstoffnetze.

Mit einem KGV von knapp 15 bzw. einem EV/EBITDA-Ration von 6,9 ist Friedrich Vorwerk einer der günstigsten Infrastruktur-Profiteure in Europa. Damit sind die alten Hochs wieder machbar.

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