Termin-Börse daily: „Buy on bad news“ geht in die zweite Runde
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Nach dem Ausverkauf bei den deutschen Autowerten hatten wir gestern mit VOLKSWAGEN und BMW auf eine technische Gegenbewegung gesetzt. Heute vervollständigen wir zunächst unseren Auto-Trade.
Dabei geht es ausdrücklich nicht um eine Renaissance der deutschen Autoindustrie. Die strukturellen Probleme bleiben: Zunehmender Wettbewerb durch chinesische Hersteller, hohe Kosten der Elektromobilität und deutlich niedrigere Margen.
Doch genau hier liegt der entscheidende Punkt: Die Erwartungen sind inzwischen extrem niedrig. An der Börse zählt schließlich weniger, ob Nachrichten gut oder schlecht sind - sondern ob sie besser oder schlechter ausfallen als erwartet.
Die Gewinnwarnung von VOLKSWAGEN hatte am Freitag die gesamte Branche mitgerissen. Obwohl sich der Gesamtmarkt am Montag stabilisierte, blieben die Autowerte auffällig zurückhaltend. Sollte es nun an neuen Hiobsbotschaften fehlen, könnte genau daraus weiteres Nachholpotenzial entstehen.
Klar ist aber: Das bleibt ein taktischer Rebound-Trade – keine Wette auf eine langfristige Trendwende.
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