Fed und Tech-Giganten – die Woche der großen Entscheidungen
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Die Berichtswoche erreicht in der Woche ab dem 27. Juli ihren Höhepunkt: Mit Apple, Amazon, Microsoft und Meta melden vier der fünf größten Unternehmen der Welt ihre Quartalszahlen. Gleichzeitig entscheidet die US-Notenbank Fed am Mittwoch über den Leitzins – das Zusammentreffen dieser Termine macht diese Börsenwoche zu einer der gewichtigsten des gesamten Jahres.
Konjunktur:
Den Ton geben in dieser Woche zwei Großereignisse vor, die zeitlich eng beieinander liegen. Am Mittwochabend um 20:00 Uhr verkündet die Fed ihren Zinsentscheid – der Markt erwartet keine Bewegung, der Leitzins soll bei 3,75 % verbleiben. Im Fokus steht daher weniger die Entscheidung selbst als die Begleitkommunikation von Fed-Chef Jerome Powell: Hinweise auf den Zeitpunkt einer möglichen Zinssenkung werden genau auf die Goldwaage gelegt, nachdem Inflations- und Arbeitsmarktdaten zuletzt gemischt ausgefallen waren.
Am Donnerstag rückt das Bruttoinlandsprodukt in den Vordergrund – und zwar gleich auf beiden Seiten des Atlantiks. Für den Euroraum wird zum zweiten Quartal ein Jahreswachstum von 0,7 % erwartet (Vorquartal: 0,3 %). Für die USA veröffentlicht das Bureau of Economic Analysis um 14:30 Uhr die Erstschätzung zum BIP-Wachstum im zweiten Quartal; die Konsenserwartung liegt bei 2,3 % auf Quartalsbasis (Vorwert: 2,1 %). Besondere Aufmerksamkeit verdient dabei auch der BIP-Preisindex, der mit 3,7 % (Vorwert: 3,6 %) leicht höher erwartet wird und Hinweise auf den Inflationsdruck im Quartalsverlauf liefert.
Den Abschluss der Datenwoche bildet am Freitag um 05:00 Uhr die Bank of Japan mit ihrem Zinsentscheid und dem vierteljährlichen Ausblick: Der Leitzins wird unverändert bei 1,0 % erwartet; Anleger beobachten, ob die BoJ angesichts des schwächeren Yen und anhaltender Lohnentwicklung erste Signale für einen weiteren Schritt nach oben sendet.
Earnings:
Die Berichtssaison läuft in dieser Woche auf Hochtouren. Schon zum Auftakt am Dienstag melden vor Handelsbeginn Boeing und Coca-Cola sowie nachbörslich Visa – bei Boeing steht die Frage im Raum, ob das Unternehmen seinen Turnaround-Kurs auf Produktions- und Cashflow-Ebene bestätigen kann.
Der Mittwoch ist der dichteste Tag der Saison: Vor der Glocke berichten Procter & Gamble, Starbucks und Vertiv Holdings, nachbörslich folgen Microsoft und Meta Platforms. Bei Microsoft richtet der Markt den Blick auf das Cloud-Geschäft Azure und die Monetarisierung von KI-Diensten. Meta steht vor der Frage, wie stark das Werbegeschäft trotz makroökonomischer Unsicherheiten gewachsen ist und wie hoch die Investitionsausgaben für KI-Infrastruktur ausfallen.
Der Donnerstag bringt den zweiten Höhepunkt: Apple und Amazon berichten nachbörslich, Mastercard vorbörslich. Bei Apple achtet der Markt auf die iPhone-Nachfrage in China und das Services-Segment; bei Amazon stehen AWS-Wachstum und Margenentwicklung im E-Commerce im Fokus. Mastercard gibt Einblick in die globale Konsumstärke.
Den Wochenabschluss am Freitag gestalten ExxonMobil und Chevron vorbörslich – beide gelten als Gradmesser für den Energiesektor im Umfeld gesunkener Ölpreise – sowie AbbVie und Linde.
Kleinere Meldungen kommen unter anderem von Welltower (Montag), S&P Global, Corning und KLA Corporation (Dienstag) sowie Qualcomm, Arm Holdings, Lam Research, Fortinet und Amphenol (Mittwoch), Bristol Myers Squibb und Stryker (Donnerstag) sowie Eaton Corporation (Freitag).
Die wichtigsten Konjunkturtermine und Quartalszahlen der neuen Börsenwoche im Überblick.
Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.
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