FACTSET - Reichen die Zahlen für eine Bodenbildung?
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Im Kern ging es um eine größere Frage: Was passiert mit klassischen Finanzdatenanbietern, wenn künstliche Intelligenz immer mehr Recherche, Analyse und Datenaufbereitung übernimmt? Für Unternehmen wie FactSet ist das mehr als ein Modethema. Es berührt den Kern des Geschäftsmodells.
Die neuen Quartalszahlen liefern nun zumindest ein Gegengewicht zu dieser Sorge. FactSet wächst weiter, gewinnt zusätzliches Abo-Geschäft und meldet eine zunehmende Nutzung eigener KI-Produkte bei den wichtigsten Kunden. Das reicht noch nicht für eine Entwarnung mit Trompetenchor. Aber es zeigt, dass KI für FactSet nicht automatisch zur Abrissbirne werden muss.
Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 stieg der Umsatz um 6,4 % auf 622,9 Mio. USD. Organisch legten die Erlöse um 7,0 % zu. Damit lag FactSet leicht über den Erwartungen. Auch der bereinigte Gewinn je Aktie fiel mit 4,53 USD besser aus als die erwarteten 4,45 USD. Auf den ersten Blick ist das ein solides Zahlenwerk. Wichtiger ist aber, dass das wiederkehrende Geschäft weiter wächst.
