EZB belässt Leitzinsen wie erwartet unverändert
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Die EZB hatte am Vormittag mitgeteilt, dass EZB-Präsidentin Christine Lagarde ihr Amt vorzeitig am 7. Februar 2027 niederlegen wird. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit dürfte Lagarde auf der Pressekonferenz ab 14:45 Uhr intensiv nach ihrer Entscheidung gefragt werden.
In Bezug auf den Zinsentscheid selbst gibt es heute aber keine Überraschung: Die Europäische Zentralbank (EZB) belässt die Leitzinsen in der Eurozone unverändert. Der in der aktuellen Situation maßgebliche Einlagensatz für die Banken bleibt bei 2,50 %, der Hauptrefinanzierungszins bei 2,65 % und der Spitzenrefinanzierungszins bei 2,90 %, wie die EZB mitteilte. Beim vergangenen Zinsentscheid im September hatte die Notenbank die Zinsen um 25 Basispunkte angehoben. Für die heutige Sitzung war hingegen weitgehend mit einer Zinspause gerechnet worden.
"Die Energiepreise sind weiter gestiegen, was Aufwärtsrisiken für die Inflationsaussichten und Abwärtsrisiken für die Wachstumsaussichten mit sich bringt", heißt es im Statement zum Zinsentscheid. "Während der Energieschock seine volle Wirkung noch entfaltet, ist die zugrunde liegende Inflation bislang weitgehend stabil geblieben, und die Löhne zeigen zum jetzigen Zeitpunkt keine wesentliche Reaktion. Das größere Ausmaß und die längere Dauer des Energieschocks sowie die Auswirkungen auf indirekte Effekte und Zweitrundeneffekte dürften die Inflation in die Höhe treiben und das Wachstum schmälern."
