Exklusive stock3 Plus Analyse: E.ON – Die Zeit ist reif für Gewinnabsicherungen
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Die Versorger-Aktien E.ON und RWE sind zusammen mit den Anteilen von Siemens Energy in den letzten Monaten zu wichtigen Zugpferden der Rally beim DAX avanciert. Aus charttechnischer Sicht könnte die Aktie von E.ON jetzt allerdings ein Gebiet erreicht haben, an dem die steile Aufwärtstrendphase eine Pause einlegen kann.
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Auch wenn die Aktie im übergeordneten Bild eben erst die langfristige Widerstandsmarke bei 17,77 EUR durchbrochen hat und das nächste markante Hoch bei 20,74 EUR aus dem Jahr 2012 noch ein gutes Stück entfernt liegt, könnte der Versorger-Titel jetzt ein signifikantes Hoch ausbilden. Nachdem allein seit dem Tief vom Januar 2025 ein Plus von über 75 % zu Buche steht, wäre eine solche Korrekturphase auch mehr als verdient.
Kurszielzone als kurzfristige Bremse
Ausgangspunkt für eine temporäre Gegenbewegung könnte das zuletzt genannte Kursziel bei 18,75 EUR werden. An dieser Stelle misst die Rallyphase seit Dezember 2025 61,8 % der Länge der vorangegangenen Aufwärtstrendphase von Anfang Januar 2025 bis zum Hoch aus dem August bei 16,55 EUR (blaue Fibonacci-Projektion im unteren Chart).
Zeitlich würde dies auch sehr gut ins Bild passen, da die Korrektur- und Anstiegsphase seit dem Hoch vom August damit die gleiche zeitliche Ausdehnung hätte, wie der steile Anstieg von 10,43 EUR bis 16,55 EUR (vgl. die beiden gelben Rechtecke im unteren Chart).
Die erwartete Gegenbewegung hätte bei Kursen unter 18 EUR begonnen und sollte idealerweise zwischen 16,81 und 17,21 EUR wieder enden. Ein Pullback an das vorherige Hoch bei 16,55 EUR wäre also gar nicht notwendig, um anschließend bereits den nächsten Aufwärtsschub zu starten und die Aktie von E.ON diesmal über 18,75 EUR auf Kurse um 19,74 EUR und darüber hinaus in Richtung des Kursziels bei rund 21 EUR anzutreiben.
Ein Anstieg über 19,10 EUR würde das Kaufsignal, das der spätere Anstieg über 18,75 EUR mit sich brächte, bestätigen.
Kurzfristige Ausbruchstrades können im Bereich von 17,60 EUR abgesichert werden. Swing- und Positionstrades müssten auf der Unterseite etwas mehr Raum für Gegenbewegungen geben. In diesem Fall kann man Stopps bei knapp unter 16 EUR ins Auge fassen.
Beachte, dass E.ON am 25. Februar Quartalszahlen veröffentlichen wird.

Charttechnisches Fazit: Mit einer kurzen Korrektur in Richtung des Zwischentiefs von Anfang Februar bei 17,21 EUR könnte die Aktie von E.ON wieder Schwung holen und zum Ausbruch über 18,75 EUR in Richtung 19,74 EUR ansetzen. Darüber hinaus könnte der Versorger-Titel das Kursziel bei 21 EUR anpeilen.
Erst Kurse unter 16,30 EUR würde das vorläufige Ende der großen Rallyphase seit Anfang 2025 einleiten.
Tradingidee der Woche: Bullisches Szenario 🐂 📈
|
ISIN |
DE000JZ3EFT4 |
|
Hebel |
7,1 |
|
KO-Schwelle |
15,95 EUR |
|
Laufzeit |
Open End |
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Einstieg (Limit) |
3,00 EUR |
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Ausstieg (Ziel) |
5,10 EUR |
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Stop-Loss |
1,80 EUR |
Erstveröffentlichung: 09:52 Uhr, 16.02.2026 von Thomas May


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