Euroraum-Inflation steigt im Februar - Kerninflation ebenfalls
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Von Hans Bentzien
DOW JONES--Der Inflationsdruck im Euroraum hat im Februar entgegen den Erwartungen zugenommen. Wie Eurostat mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozent und lagen um 1,9 (Januar: 1,7) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen monatlichen Preisanstieg um 0,5 Prozent und eine unveränderte Jahresteuerungsrate von 1,7 Prozent prognostiziert. Die Kernverbraucherpreise (ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak) stiegen um 0,8 Prozent auf Monats- und um 2,4 (2,2) Prozent auf Jahressicht. Erwartet worden waren Raten von 0,5 und 2,2 Prozent.
Energie kostete 3,2 (minus 4,0) Prozent weniger als vor Jahresfrist. Lebensmittel, Alkohol und Tabak verteuerten sich um 2,6 (2,6) Prozent und Industriegüter ohne Energie um 0,7 (0,4) Prozent. Die Dienstleistungspreise stiegen im Jahresabstand um 3,4 (3,2) Prozent.
Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig 2 Prozent Inflation an. Erwartungen, dass die Inflation für längere Zeit unter 2 Prozent bleiben könnte, dürften inzwischen Befürchtungen gewichen sein, dass der Iran-Krieg zu einem Anstieg der Teuerung führen wird.
Kontakt: hans.bentzien@dowjones.com
DJG/hab/kla
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