Euro zieht vor US-Zinsentscheid leicht an
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Der Euro hat am Mittwoch seine Vortagsgewinne fortgesetzt. Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank legte die Gemeinschaftswährung nur leicht zu, überschritt die Marke von 1,14 US-Dollar nur kurz und notierte zuletzt bei 1,1397 US-Dollar. Anleger agieren im Vorfeld der Entscheidung zurückhaltend.
Am Dienstag hatten Hoffnungen auf eine Verhandlungslösung im Iran-Krieg die Risikoneigung gestützt. Meldungen über neue Angriffe auf einen US-Stützpunkt in Jordanien dämpften die Erwartungen in der Nacht jedoch wieder und bremsten die Kauflaune am Devisenmarkt.
Im Tagesverlauf richtet sich der Blick auf die Fed, die am Abend ihre Zinsen voraussichtlich in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen dürfte. Der Anstieg der Ölpreise im Juli hat die Debatte über mögliche Zinserhöhungen neu entfacht; Transportprobleme am Persischen Golf und US-Zölle erhöhen zusätzliche Preisrisiken. Die zweite Sitzung des neuen Fed-Vorsitzenden gilt als richtungsweisend, und die Diskussion um weitere Schritte dürfte anhalten.
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