Euro unter Druck – Jahrestief zum Dollar rückt näher
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Der Euro bleibt gegenüber dem US-Dollar unter Druck. Am Dienstagmorgen wurden 1,1364 Dollar je Euro bezahlt und damit etwas weniger als am Vorabend. Mitte Juli lag der Kurs noch rund einen Cent höher. Nach den jüngsten Verlusten rückt das vor etwa einem Monat markierte Jahrestief von 1,1325 Dollar näher.
Der jüngste Ölpreisrückgang nach einer vorübergehenden Waffenruhe im Nahost-Konflikt dämpfte die Inflationssorgen nur begrenzt, die Lage bleibt angespannt. Im Mittelpunkt steht nun die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwochabend. Viele Marktteilnehmer rechnen erst im September mit einer weiteren Anhebung des Leitzinsbandes; ein Schritt bereits jetzt wird am Markt jedoch mit rund 35 Prozent Wahrscheinlichkeit eingepreist.
Am Nachmittag rücken zudem Daten zum US-Verbrauchervertrauen in den Fokus, einem wichtigen Indikator für den privaten Konsum. Laut Helaba gibt es derzeit keine klaren Hinweise auf eine Eintrübung: Sinkende Benzinpreise infolge des zeitweisen Waffenstillstands sowie ein weiterhin solider Arbeitsmarkt sprechen für stabile Stimmungswerte.
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